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Muskelkater Ursachen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 27.09.2013
Muskelkater Ursachen

Mikrorisse der Muskelfaser

Unsere Muskulatur um die Knochen besteht aus einzelnen Muskelfasern, das sind sehr dünne und lange Muskelzellen. Diese treten im Muskel gebündelt auf, als sogenannte Myofibrillen. Durch Übereinander gleiten der einzelnen dicken und dünnen Bündel entsteht die Kontraktion – der Muskel zieht sich zusammen und die Muskelkraft (Kontraktionskraft) entsteht.

Beim Sport kann es passieren, dass es zu mikroskopisch kleinen Verletzungen (Mikroverletzungen) der Muskelfasern kommt. Das passiert vor allem, wenn ein Muskel überlastet oder überbeansprucht wird. Muskelkater ist häufig bei ungewohnten Bewegungsabläufen oder einem zu fordernden Training. Etwa wenn wir den Sport nach einer längeren Pause wiederaufnehmen, eine seltene, aber strapaziöse Bergtour unternehmen, im Winter das erste Mal Skifahren oder eine neue Sportart ausprobieren. Sportarten wie Tennis, Squash, Krafttraining oder Bewegungen mit schnellem Abbremsen und Anlaufen sind dabei besonders tückisch. Nicht nur nach dem Sport, auch nach ungewohnter körperlicher Belastung (einem Umzug) oder nach einem epileptischen Krampfanfall kann es zu Muskelkater kommen.

Dabei ist folgendes passiert: die Muskelfasern haben der Belastung nicht standhalten können und sind eingerissen. Dadurch tritt körpereigenes Wasser, das sich sowieso zwischen den Zellen befindet in die Muskelzelle ein. Sie schwillt an und der Schmerz der durch die Wasseransammlung und Dehnung der Muskelfaser entsteht ist der Muskelkater. Die alte Theorie dass ein Muskelkater durch zu viel Milchsäure (Laktat) im Muskel entsteht, ist überholt.

Die Muskelfaser hat selbst genug Regenerationskraft um diese Mikroverletzung nach ein bis spätestens drei Wochen vollständig und allein zu reparieren. Man braucht sich wegen eines Muskelkaters also keine Sorgen zu machen. Das Schöne daran: danach ist der Muskel besser trainiert. Von derselben Bewegungsabfolge und demselben Training mit gleicher Beanspruchung bekommt man keinen Muskelkater mehr. Der Muskel hat ein neues Niveau erreicht, auf das man körperlich aufbauen kann.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.