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Muskelkater Symptome & Diagnose

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 27.09.2013
Muskelkater Symptome & Diagnose

Muskelschmerzen am nächsten Tag

Ein Muskelkater tritt mit einer typischen zeitlichen Verzögerung auf. Erst ein paar Stunden oder einen Tag nach dem Training oder der körperlichen Beanspruchung treten Muskelschmerzen auf. Im Englischen heißt Muskelkater auch: Delayed Onset Muscle Soreness (engl. delayed = verspätet)

Jeder Muskel eines Körpers in Arm-, Bein-, Bauch-, Fingermuskulatur, wo auch immer die Muskeln für die Beanspruchung nicht ausreichend vortrainiert waren, kann einen Muskelkater bekommen. Manch einer stöhnt am Morgen nach dem Sport vom Vorabend auf: „Ich wusste gar nicht dass ich dort Muskeln habe!“

Im Ruhen spüren wir den Muskelkater nicht – erst in der Bewegung, die den Muskelkater verursacht hat, treten die Schmerzen auf. Auch die angrenzenden Gelenke können betroffen sein. Sie sind teilweise in ihrer Bewegung eingeschränkt.

Der betroffene Muskel ist:

  • Druckempfindlich
  • Verhärtet
  • Steif
  • Kraftlos

Nach einem bis drei Tagen erreicht der Muskelkater seinen Höhepunkt und klingt dann meist nach einer Woche wieder ab – im Verlauf eigentlich wie ein typischer Schnupfen – ein „Katarrh“ eben. Eine Entzündung im Muskel liegt jedoch nicht vor.

Eine Diagnose des Muskelkaters ist meist nicht nötig – wegen dieser harmlosen Sportverletzung muss man nicht den Arzt aufsuchen. Bleiben die Schmerzen nach einer Woche immer noch bestehen, sollte man jedoch schon zur Untersuchung gehen. Auch wenn der Muskelschmerz direkt beim Sport, also ohne zeitliche Verzögerung auftritt, ist ein Arztbesuch ratsam.

Der Arzt wird sich zuerst den Unfallhergang schildern lassen – was für ein Sport wurde betrieben? Hat man sich beim Training überanstrengt? Wie trainiert der Betroffene normalerweise, hat er eine ungewohnte Bewegung durchgeführt? Der Arzt wird sich Charakter und Dauer der Muskelschmerzen schildern lassen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt zunächst den Muskel ab und untersucht ihn auf Dellen, Blutergüsse oder Verletzungen. Dann folgt eine Untersuchung mit dem Ultraschall, die eine Muskelentzündung aufdecken kann.

Muskelschmerzen können vielfältige Ursachen außer dem harmlosen Muskelkater haben. Deshalb werden je nach Verdacht auf die zugrundeliegende Krankheit viele Untersuchungen anfallen. Bei der Fibromyalgie finden sich schmerzhafte Triggerpunkte am ganzen Körper. Blutuntersuchungen im Labor liefern Hinweise auf Entzündungswerte oder Rheuma. Röntgenbilder, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) lassen den Arzt tief in Knochen, Gelenke und Weichteile blicken. Die Elektromyographie misst die Erregbarkeit in der Muskulatur, eine Biopsie (Gewebeprobe) macht der Arzt bei Verdacht auf spezielle Muskelerkrankungen oder Geschwulste (Tumore).

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.