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Koronare Herzkrankheit (KHK) Ursachen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 24.09.2013
Koronare Herzkrankheit (KHK) Ursachen

Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße

Das Herz ist ein etwa faustgroßer Muskel, der das Blut durch die Herzkammern in den Blutkreislauf pumpt. Muskulatur hat einen unterschiedlichen Sauerstoffverbrauch – abhängig davon, ob sich jemand in Bewegung oder in Ruhe befindet. Der Herzmuskel wird über die Herzkranzgefäße, die Koronararterien (lateinisch korona = Krone) versorgt, die außen am Herz vorbeiführen. Es gibt drei Hauptkoronararterien – die linke mit zwei Ästen versorgt den vorderen Herzmuskel, die rechte mit einem Ast den hinteren Bereich. Abhängig davon wie viele Äste von der KHK betroffen sind, spricht man von Ein-, Zwei- oder Dreigefäßerkrankung. Sie münden in viele kleine Arterien und Kapillaren zur Sauerstoffversorgung des Herzgewebes. Ihre Dehnbarkeit ist sehr wichtig, denn je nachdem wie stark der Herzmuskel arbeiten muss, braucht es einen größeren oder geringeren Blutfluss.

Bei einer Arteriosklerose der Koronararterien, wird diese Dehnbarkeit mehr und mehr eingeschränkt. Schließlich kann nicht mehr genug Blut durchfließen. Das Herz schreit regelrecht nach Sauerstoff! Wie kommt es dazu?

Arteriosklerose ist eine Gefäßwandverkalkung der Arterien. Sie kann alle Arterien im Körper betreffen, besonders gefährlich ist sie für Herz, Gehirn, Niere und Beine. Den Hauptfaktor in diesem langsamen Prozess über mehrere Jahrzehnte spielen die Blutfette. LDL-Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab. Dies führt zur Bildung von „Plaques“, Ablagerungen, die nach und nach verkalken. Dabei spielen weiße Blutkörperchen des Abwehrsystems und Entzündungsfaktoren mit. Die koronare Arteriosklerose die zur KHK führt, wird mehr und mehr als Prozess einer chronischen Entzündung eingestuft, die in der Innenwand der Koronararterien abläuft.

Schreitet diese Gefäßwandverkalkung fort, kommt es zur Verengung des Durchmessers der Arterien. Weniger Blut kann durchfließen – weniger Sauerstoff kommt an, vor allem unter Belastung, gerade dann, wenn er am nötigsten wäre.

Zum „akuten Koronarsyndrom“ kommt es, wenn sich Plaques ablösen. Dann bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus), das das Gefäß ganz verlegt, oder weggeschwemmt wird und an einer anderen Stelle einen Verschluss bilden kann. Folge davon ist der Herzinfarkt.

Risikofaktoren

Die Risikofaktoren der Arteriosklerose sind deshalb die wesentlichen Ursachen für die Entwicklung der Koronaren Herzkrankheit:

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