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Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 02.01.2017
Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)

Schwitzen bis der Arzt kommt

Jeder Mensch schwitzt, denn Schweißbildung ist eine lebensnotwendige Funktion, über die der Körper die Temperatur reguliert. Vermehrtes Schwitzen beim Sport, im Sommer oder in der Sauna kennt jeder. Doch Menschen, die an Hyperhidrose leiden, schwitzen im Alltag über die Maßen viel – mehr als notwendig wäre.

Schwitzen ist lästig und unangenehm. Man grüßt ungern mit schweißnassen Händen, man schämt sich der dunklen Flecken unter den Achseln auf der Kleidung. Dies kann auchh zu sozialem Rückzug führen. Oft meiden Menschen mit krankhaft vermehrter Schweißbildung Treffen mit Freunden und Bekannten, um nicht negativ aufzufallen. 

Hyperhidrose, vom griechischen „hyper“ für „darüber hinaus“ und „hidros“ für „Schweiß“, bezeichnet die krankhaft vermehrte Bildung von Schweiß. Menschen mit Hyperhidrose schwitzen über die Erfordernisse der Wärmeregulation hinaus.

Man unterscheidet:

  • Axilläre Hyperhidrose (vermehrte Schweißbildung unter den Achseln)
  • Palmare Hyperhidrose (vermehrte Schweißbildung an den Handflächen)
  • Plantare Hyperhidrose (vermehrte Schweißbildung an den Fußsohlen)
  • Vermehrte Schweißbildung am Kopf
  • Vermehrte Schweißbildung am Rücken
  • Eine Kombination aus den Formen oder eine generalisierte Hyperhidrose (vermehrte Schweißbildung am ganzen Körper)
Hyperhidrose im Überblick:
  • Ursache der Hyperhidrose ist eine Überaktivität der Schweißdrüsen. Die primäre Hyperhidrose ist angeboren, bei der sekundären Hyperhidrose besteht die vermehrte Schweißbildung im Rahmen einer Krankheit.
  • Alleiniges Symptom bei der primären Form ist das starke Schwitzen bei Stress meist an Achseln, Händen oder Füßen.
  • Nur bei der sekundär vermehrten Schweißbildung müssen zur Diagnose Labor, Röntgen und andere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Grunderkrankung zu erkennen.
  • Zur Therapie bei primärer Hyperhidrose eignen sich, falls örtlich hemmende Substanzen unwirksam sind, Unterspritzen mit Botulinumtoxin oder chirurgische Eingriffe.

Ursachen der Hyperhidrose

Überfunktion der Schweißdrüsen

Schwitzen ist ein natürlicher Vorgang. Die menschliche Haut enthält circa zwei Millionen Schweißdrüsen. Man unterscheidet die apokrinen Schweißdrüsen, die Duftdrüsen unter den Achseln und im Genital/Analbereich von den ekkrinen Schweißdrüsen, die überall vorkommen.

Sie liegen im Unterhautfettgewebe und sondern eine saure Flüssigkeit ab: den Schweiß. Dieser bildet einen Schutzmantel auf der Haut und verhindert auf diese Weise das Eindringen von Erregern. Zum anderen dienen die 2 bis zu 18 Liter Schweiß, die wir pro Tag produzieren, auch zur Regulation des Temperaturhaushalts. Über die Verdunstung des Schweißes auf der Haut kommt es zu einer Kühlung.

Die Regulation der Schweißbildung wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Im Gegensatz zum somatischen Nervensystem, das die willkürliche Kontrolle über die Bewegung der Muskeln steuert, kann man das vegetative Nervensystem nicht willkürlich beeinflussen. Es ist also autonom (unabhängig) und funktioniert auch noch bei Bewusstlosigkeit. Es regelt die Funktionen von Atmung, Herz/Kreislauf, Verdauung, Stoffwechsel und Drüsen wie der Schweißdrüsen. Das Rückenmark verläuft in der Wirbelsäule. Daneben liegen zwei Nervenstränge – Sympathikus und Parasympathikus. Der Sympathikus steuert hauptsächlich die emotionale Erregung und Fluchtbereitschaft, der Parasympathikus bringt den Menschen in Ruhe, die Funktionen gehen jedoch ineinander über.

Der Sympathikus ist auch für die Stimulation der Schweißdrüsen verantwortlich. Zu einer vermehrten Schweißbildung kommt es, wenn die Schweißsekretion überstimuliert ist. Die Schweißdrüsen sind dabei nicht vermehrt oder vergrößert, sie produzieren über eine vermehrte Aktivität des Sympathikus mehr Schweiß als für die Wärmeregulation notwendig wäre.

Dabei gibt es zwei Formen mit unterschiedlichen Ursachen für eine Hyperhidrose.

Die primäre Hyperhidrose ist eine Krankheit, die erblich bedingt in manchen Familien gehäuft auftritt. Circa 1% der Bevölkerung sind davon betroffen. Die Erkrankung beginnt meist schon in der Pubertät. Besonders in Stresssituationen, bei Schmerzen oder Angstzuständen schwitzen diese Menschen vermehrt.

Sie sondern den Schweiß vorwiegend an Handflächen, Fußsohlen oder Achselhöhlen ab, denn hier reagieren die Schweißdrüsen auf Emotionen. Eine Erwartungsangst vor dem Schwitzen kann bei sozialen Anlässen erst recht zu vermehrter Schweißbildung führen. Dies ist sehr unangenehm für die Betroffenen und schränkt die Lebensqualität ein.

Die sekundäre Hyperhidrose ist keine Krankheit, sondern Symptom vorbestehender Grunderkrankungen, unter denen es meist am ganzen Körper zu vermehrter Schweißbildung kommt. Sie kommt vor bei:

  • Zivilisationskrankheiten wie Adipositas (Fettleibigkeit), BluthochdruckDiabetes 
  • Stoffwechselkrankheiten wie Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), Phäochromozytom (ein seltener Tumor, der Adrenalin produziert) und bei zwei Drittel aller Frauen in den Wechseljahren
  • Erkrankungen des Nervensystems wie Sympathikus-Schädigung nach Unfällen (Lähmungen, Querschnittslähmung); ärztlich verursacht nach Operationen mit Nervenverletzung und einigen sehr seltenen neurologischen Krankheiten
  • Infektionskrankheiten mit Fieber, Tuberkulose, chronische Infektionen
  • Krebserkrankungen
  • Angst- und Panikstörungen und anderen psychischen Krankheiten
  • Nebenwirkungen von Medikamenten wie Kortison, einigen Antibiotika und Antidepressiva, Sympathomimetika und Parasympathomimetika (z.B. Augentropfen bei erhöhtem Augeninnendruck), Hormone

Symptome und Diagnose bei Hyperhidrose

Schweißperlen und Schweißrinnen

Das augenfällige Symptom der Hyperhidrose ist der vermehrte Schweiß. Die primäre Hyperhidrose erkennt man gerade am alleinigen Auftreten der vermehrten Schweißbildung, andere Beschwerden bestehen nicht.

Die Krankheit kann man unterscheiden nach Ort des Auftretens, der Stärke, Größe, Häufigkeit und des Zeitpunkts und Beginn der Schweißbildung.

  • Ort: Bei der primären Hyperhidrose sind meist Achseln, Hände oder Füße betroffen. Auch an Kopf, Stirn und Rücken kann man vermehrt schwitzen. Wenn der ganze Körper betroffen ist, besteht meist die sekundäre, generalisierte Hyperhidrose.
  • Stärke: Es kann zu vermehrter Hautfeuchtigkeit, Bildung von Schweißperlen bis hin zum Herabrinnen und Herabtropfen des Schweißes kommen. Dabei können die Hände so nass sein, dass zum Beispiel der Umgang mit Papier oder dem Smartphone schwierig wird.
  • Größe: Der Schweißfleck kann zwischen 5 cm und größer als 20 cm im Durchmesser werden
  • Häufigkeit: dieses unangenehme Schwitzen tritt häufiger als 1x pro Woche, meist täglich oder mehrfach täglich auf.
  • Zeitpunkt: Meist tagsüber, Nachtschweiß deutet auf Infektionen oder andere Krankheiten hin.
  • Beginn: Die primäre Hyperhidrose beginnt häufig in der Pubertät. Ein Beginn des Schwitzens mit Hitzewallungen bei der Frau ab dem 45. Lebensjahr deutet auf die Wechseljahre hin

Es kann schwierig sein, die Stärke der vermehrten Schweißbildung einzuschätzen. Viele Betroffene gehen zwar zum Arzt, aber zu spät wird erkannt, unter welcher Krankheit sie leiden und wie groß ihr Leidensdruck ist. Der richtige Ansprechpartner bei Hyperhidrose-Verdacht ist der Hautarzt (Dermatologe).

Stark schwitzende Menschen fallen oft unangenehm auf, viele Betroffene wagen sich mit ständigen großen Schweißrändern auf der Kleidung kaum unter Leute. Es kann zu sozialem Rückzug und vermindertem Selbstwertgefühl oder beruflichen Einschränkungen kommen.

Weitere Komplikationen können Hautpilz- und Nagelpilzinfektionen sein, vor allem wenn die Füße in geschlossenen Schuhen stark schwitzen. Warzen können vermehrt auftreten.

Für die Diagnose der Hyperhidrose braucht es eine Anamnese (ärztliches Gespräch). Der Arzt fragt dabei nach den betroffenen Körperstellen, wie oft und seit wann das Problem besteht. Um zu erkennen, ob eine primäre Hyperhidrose besteht, klärt er ab, ob weitere Beschwerden bestehen, Medikamente eingenommen werden und ob weitere Familienmitglieder ebenfalls stark schwitzen. 

Die exakte Menge der Schweißbildung pro Minute lässt sich mithilfe der Gravimetrie messen. Mit einem Filterpapier wird z.B. unter den Achseln der Schweiß aufgenommen und eine vorgegebene Zeit gestoppt. Das Filterpapier wird anschließend auf einer Feinwaage gewogen. Solche Tests sagen jedoch nicht besonders viel über den Leidensdruck, also die Stärke der Krankheit für den Betroffenen aus, sie werden eher für Studien verwendet.

Wenn jedoch andere Beschwerden bestehen, ist es wichtig zu erkennen, welche Grundkrankheit für das starke Schwitzen bei der sekundären Hyperhidrose verantwortlich ist. Diese muss sorgfältig diagnostiziert werden und weitere Untersuchungen wie Blutentnahme für Labortests (z.B. Schilddrüsenhormone), Elektrokardiogramm zur Herzuntersuchung, Röntgenbilder u.a. können folgen.

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Therapie bei Hyperhidrose

Viele Möglichkeiten, oft nur mäßiger Erfolg

Bei einer sekundären Hyperhidrose steht immer die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund. Hier wird die Schweißbildung nachlassen, wenn die ursächliche Krankheit gut behandelt oder die hormonelle Umstellung der Frau während der Wechseljahre überwunden ist.

Bei primärer Hyperhidrose gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Spricht der Betroffene nicht auf die einfachen Maßnahmen an, muss erwogen werden, ob eine Operation infrage kommt oder die Einnahme von Medikamenten sinnvoll ist. Je nach Leidensdruck wird der Betroffene für sich entscheiden müssen, welche Behandlung in Frage kommt.

Antitranspirantien

Metallsalze wie Aluminiumchlorid und Aluminiumhydrochlorid können am Ort der vermehrten Schweißbildung aufgetragen werden. Die Gänge der Schweißdrüsen werden dadurch verschlossen. Aluminiumchlorid führt leicht zur Hautreizungen und zum Ekzem unter den Achseln, wo es für einige Monate angewendet werden muss.

Botulinumtoxin

Botulinumtoxin A ist ein Nervengift, dass vom Bakterium Clostridium botulinum produziert wird, ehemals für den Botulismus gefürchtet. Botulinumtoxin hemmt den Botenstoff Acetylcholin in den Nervenenden, der die Schweißdrüsen zur Produktion antreibt.

„Botox“ kennt man auch aus der Schönheitschirurgie, wo es zur Faltenunterspritzung angeboten wird, da es Nerven blockiert. Zur Behandlung einer Hyperhidrose wird das Nervengift unter die Achselhaut gespritzt. Die Wirkung hält bis zu 6 Monaten an, dann muss das Einspritzen wiederholt werden.

Iontophorese

Die Iontophorese eignet sich zur Behandlung des Schwitzens an Händen und Füßen mithilfe eines Salzwasserbads, dem ein schwacher Gleichstrom zugeführt wird. Die Nervenenden werden gehemmt und das Schwitzen lässt nach. Die Methode muss über mehrere Monate angewandt werden.

Chirurgische Therapie

Ist keine dieser Verfahren erfolgreich, muss eine Operation erwogen werden. Für die Behandlung der Hyperhidrose unter den Achseln wird heute die subkutane Saugkürettage praktiziert. Dabei wird über drei kleine Hautschnitte in örtlicher Betäubung Fettgewebe abgesaugt und die Schweißdrüsen mit einem scharfen Löffel herausgeschabt. Wundheilungsstörungen, Narben und Gefahr des Wiederauftretens durch unvollständige Entfernung sind Nachteile.

Eine andere Methode für Kopf, Hände und Achseln ist die endoskopische Sympathikusblockade. Hier wird mit einem Spiegelinstrument (Endoskop) durch einen Einstich in den Brustraum ein Teil des Sympathikus-Nervenstrangs, der für die Überaktivität der Schweißdrüsen verantwortlich ist, abgeschnürt oder durchtrennt. Nur wenn andere Methoden ganz versagen wird diese Behandlung in Erwägung gezogen.

Behandlung mit Medikamenten

Hyperhidrosemedikamente werden bei vermehrtem Schwitzen am ganzen Körper eingenommen, wenn eine örtliche Betäubung nicht möglich ist. Sie sind mit starken Nebenwirkungen verbunden wie Sehstörungen, Mundtrockenheit, Herzrasen, Beschwerden beim Wasserlassen und Konzentrationsstörungen. Teils sind es Mittel, die sonst bei Parkinson oder psychiatrischen Krankheiten eingesetzt werden.

Vorbeugen:

Da die primäre Hyperhidrose erblich veranlagt ist, kann man ihr schwer vorbeugen. Man kann das Schwitzen, das hauptsächlich in emotionalen oder stressbedingten Situationen überhandnimmt, jedoch einschränken.

  • Strategien zur Stressbewältigung und Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Yoga können gelernt und regelmäßig praktiziert werden.
  • Einige Nahrungsmittel und Suchtmittel verstärken die Schweißproduktion. Dazu gehören Kaffee, scharfe Gewürze und Alkohol, die man ebenso wie das Tabakrauchen meiden sollte.
  • Stoffe und Kleider aus synthetischen Fasern sind kaum atmungsaktiv, unter ihnen schwitzt man mehr. Bevorzugen kann man atmungsaktive Textilien und Kleider aus Baumwolle
  • Bei schwitzenden Füßen kann man offene Schuhe tragen, sobald es das Wetter erlaubt, um dem Fußpilz vorzubeugen.
  • Eine gute Hygiene und Hautpflege beugt möglichen Hautproblemen vor.

Naturheilmittel bei Hyperhidrose

Salbei hemmt den Schweiß

Bei primärer und sekundärer Hyperhidrose können pflanzliche Wirkstoffe innerlich und äußerlich als Begleittherapie helfen, das störende Schwitzen einzudämmen. Die Pflanzenheilkunde kann gut mit anderen Verfahren wie dem Auftragen von Metallsalzen unter den Achseln kombiniert werden. Das kann auch helfen, Hautreizungen und Ekzeme, die häufig Nebenwirkung sind, zu vermeiden.

Salbei

Salbei

Salbeiblätter sind nicht nur ein aromatisches Gewürz für die mediterrane Küche, sie bieten auch vielfältige medizinische Anwendungsmöglichkeiten. Salbeiblätter-Extrakt wirkt äußerlich angewandt bei Halsschmerzen und Entzündungen des Mundraums.

Innerlich eingenommen wirkt er bei Magenverstimmung und er hemmt die Schweißbildung. Bei primärer und sekundärer Hyperhidrose kann er als Teeaufguss zubereitet werden (1 Esslöffel Salbeiblätter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, 3-4x tgl. 1 Tasse trinken). Die Wirkung ist kontrollierter, wenn man das Fertigpräparat aus der Apotheke verwendet, als Tinktur oder in Form von Dragees über mehrere Wochen und Monate.

Eiche

Eiche und Walnuss

Gerbstoffhaltige Pflanzen helfen, die Haut zusammenzuziehen und können äußerlich angewandt die Schweißbildung verringern und die Haut trocken halten. Walnussblätter und Eichenrinde können bei primärer Hyperhidrose unter den Achseln, an Händen oder Füßen für Waschungen und Umschläge angewandt werden.

Für eine Abkochung verwendet man 2-3g der Pflanzenteile auf 100ml kochendes Wasser, 20 Minuten ziehen lassen und mindestens 1x täglich die betroffene Stelle damit behandeln. Für ein Teilbad erhält man auch fertigen Eichenrinden-Extrakt in der Apotheke.

Hamamelis

Hamamelis, Syzygium, Odermennig und Tee

Ist während der Behandlung der Achselhöhlen mit Metallsalzen eine Hautreizung und Rötung aufgetreten, so helfen weitere pflanzliche Gerbstoffe wie Hamamelisrinde, Syzygiumrinde, Odermennigkraut und Teeblätter in der Behandlung des Ekzems.

Myrrhe, Teebaum und Lavendel

Myrrhe, Teebaum und Lavendel

Vorbeugend, oder auch zur Behandlung des durch krankhaften Schwitzens entstandenen Hautpilz oder Fußpilz eigenen sich Myrrhe-Tinktur und Teebaumöl direkt aufgetragen. Lavendelöl nimmt man gern für ein angenehmes Fußbad zur Entspannung nach einem stressigen Tag.

Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn Sie unter vermehrtem Schwitzen leiden, dann trauen Sie sich zum Arzt zu gehen. Hyperhidrose ist keine Bagatellkrankheit! Sie dürfen ärztliche Hilfe und Rat in Anspruch nehmen.
  • Bei neu aufgetretenem Schwitzen, insbesondere Nachtschweiß, da hier eine Infektion oder Krebs vorliegen könnte
  • Bestehen mit dem Schwitzen andere Symptome, so sollte auf eine Grundkrankheit wie Schilddrüsenüberfunktion untersucht werden.
  • Wenn Sie ein Medikament neu einnehmen und darunter vermehrtes Schwitzen auftritt
  • Bei der Frau ab dem 45. Lebensjahr könnten Wechseljahrbeschwerden vorliegen, ein Gang zum Frauenarzt ist sinnvoll.
Quellen:
  • Dermatologie und Venerologie für das Studium (P. Fritsch, Springer Verlag)
  • Dermatologie (Ernst G. Jung; Duale Reihe, Hippokrates Verlag)
  • Phytotherapie bei Hauterkrankungen (M. Augustin, Y. Hoch; Urban & Fischer Verlag)
  • Leitfaden Phytotherapie (H. Schilcher, S. Kammerer, T. Wegnener; Urban & Fischer Verlag)
  • Pharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)

 

  Buchtipps:
  • „Hilfe, ich schwitze. Ursachen, Phänomene, Therapien“ von Dietmar Stattkus (Verlag: Books on Demand; 3. Auflage 2006)
  • „Krankhaftes Schwitzen: Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige“ von F. Bechara, J. Schmidt, K. Hoffmann, P. Altmeyer (Kohlhammer Verlag, Februar 2009)

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.