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Husten, Bronchitis Behandlung

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 23.09.2013
Husten, Bronchitis Behandlung

Schleim lösen und durchatmen

 

Allgemeine Maßnahmen

Reichlich Flüssigkeit (mehr als 2 Liter pro Tag) um den Schleim zu verdünnen, Inhalationen mit Salzwasser, Wickel und andere Hausmittel, bei Fieber Bettruhe und fiebersenkende Medikamente und reichlich Frischluft können zur Heilung einer akuten Bronchitis ausreichend sein.
Bei der chronischen Bronchitis hilft das Hochlagern des Oberkörpers beim Schlafen. Der Schleim kann so besser abgehustet werden. Atemgymnastik und Abklopfen des Brustkorbs sind ebenso hilfreich. Es tut gut, endlich wieder frei durchatmen zu können!

Behandlung mit Hustenlösern

Wenn der Husten keinen Schleim nach oben bringt und unproduktiv ist, so ist der Einsatz von Hustenlösern hilfreich. ACC (Acetylcystein) oder Ambroxol sind die gebräuchlichsten Medikamente.

Behandlung mit Hustenstillern

Die Bronchitis kann mit einem Hustenreiz verbunden sein, der kaum noch zu stillen ist. Dann ist der kurzfristige Einsatz von Hustenstillern wie Codein gerechtfertigt um z.B. nachts durchschlafen zu können. Sie sollten nie mit Hustenlösern kombiniert werden, oder zu lange eingesetzt werden, denn Schleim und Erreger könnten zurückgehalten werden und eine Lungenentzündung verursachen. Schleimiger Auswurf sollte immer abgehustet werden.

Therapie mit Antibiotika

Antibiotika sind selten erforderlich. Sie wirken nicht gegen Viren, nur gegen Bakterien. Bei einer bakteriellen Bronchitis sind sie unbedingt notwendig bei Kleinkindern bis zum 1. Lebensjahr, abwehrgeschwächten und älteren Menschen, Patienten mit Herzfehlern und anderen schweren Erkrankungen.

Je nach Bakterium kann gezielt eine Antibiotikagruppe zum Einsatz kommen. Amoxicilline, Cephalosporíne und Makrolide werden zur Therapie der Bronchitis am häufigsten verordnet.

Behandlung der Nikotinsucht

90% aller Menschen mit chronischer Bronchitis sind oder waren Raucher. Rauchen aufzuhören ist die wichtigste Therapie um die Entwicklung von Lungekrankheiten mit Einschränkung der Atmung und Leistungsfähigkeit zu vermeiden.

Hört jemand mit dem Rauchen auf, so können sich im Stadium der chronischen Bronchitis die Bronchialschleimhäute noch vollends regenerieren. Motivation und Wille sind dafür erforderlich. Es gibt zahlreiche psychologische Ratgeber, die helfen, die Nikotinsucht erfolgreich zu bekämpfen. Die Verhaltenstherapie bietet Konzepte zur Raucherentwöhnung an.

Beseitigung des Schadstoffs

Besteht die chronische Bronchitis aufgrund der Aussetzung mit giftigen Gasen, Dämpfen, Feinstaub oder Smog, so muss der Mensch den Kontakt dringend vermeiden. Eine berufliche Veränderung oder ein Umzug ins Grüne können nötig werden, denn die Schleimhaut kann sich nur regenerieren, wenn man den auslösenden Schadstoff nicht mehr einatmet.

Klimaveränderung

Menschen mit chronischer Bronchitis sollten regelmäßige Kuren und Urlaubsaufenthalte am Mittelmeer oder an der Nordsee einplanen. Die Salzwasserluft fördert die Regeneration der beschädigten Schleimhäute.

Vorbeugen:

  • Falls Sie rauchen, ist die wichtigste Maßnahme, das Rauchen aufzugeben.
  • Ein starkes Immunsystem bekämpft Viren und Bakterien erfolgreich. Regelmäßiger Sport, Sauna und ausreichend Schlaf tragen dazu bei.
  • Vitaminreiche und ballaststoffreiche Ernährung stärken die Abwehr. Im Winter sollten kalte Getränke und Speisen vermieden werden. Heißer Tee, heiße Suppen und gewürzte Speisen helfen, die Schleimhäute feucht und gesund zu halten.
  • Im Winter helfen Raumluftbefeuchter ein trockenes Innenraumklima zu vermeiden, das die Schleimhäute reizt.
Link- und Buchtipps:
  • Patientenleitlinie Husten der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. Link
  • „Gesunder Rat für kräftige Atemwege. Husten, Bronchitis und Asthma behandeln. Schädlichen Einflüssen entgegenwirken und chronische Erkrankungen vorbeugen“ von Christine und Joseph Dr. med. Wittmann Pitzke (Südwestverlag, 2000)
  • „Nichtrauchen! Erfolgreich Aussteigen in sechs Schritten“ von Anil Batra (Kohlhammer Verlag, 2. Auflage 2008)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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