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Hausmittel gegen Husten: Ein Korb voll pflanzlicher Helfer

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 23.09.2013
Hausmittel gegen Husten: Ein Korb voll pflanzlicher Helfer

In der Pflanzenmedizin findet sich für die Behandlung von Husten und Bronchitis ein wahrer Dschungel aus wirksamen Kräutern und heilenden Pflanzen. Hier finden Sie eine Auswahl natürlicher Hustenstiller, deren Wirksamkeit nicht nur der Naturheilkunde traditionell bekannt ist: Ob Efeu, Thymian, Eibisch oder Primel –alle haben ihre Heilkräfte in umfangreichen medizinischen Studien unter Beweis gestellt. 

Heilpflanzen können Hustensymptome mithilfe vielfältiger Wirkeigenschaften effektiv lindern. Sie wirken hustenstillend, reizlindernd, entzündungshemmend, krampflösend oder auch entschleimend und auswurffördernd. Einige von ihnen können sogar Keime und Bakterien bekämpfen. Dabei wäre es eigentlich richtiger, wenn man sagt: Heilpflanzen können den Husten unterstützen. Denn produktiver Husten ist eine notwendige Reinigungsfunktion des Körpers, die die Atemwege von Sekreten und Fremdkörpern reinigt. Ein Hustentee mit Heilkräutern verflüssigt festsitzenden Schleim und erleichtert das Abhusten. 

Anders sieht das beim Reizhusten aus. Hier ist die Schleimhaut aufgrund von entzündeten Atemwegen oder als Reaktion auf Reizstoffe angegriffen und trocken. Reizhusten zeigt sich oft im Anfangsstadium der Bronchitis. Jeder Hustenstoß ist schmerzhaft und reizt die Schleimhaut weiter, daher muss der Hustenreiz hier unterdrückt werden. Dabei helfen schleimstoffhaltige Heilpflanzen, die als Kaltauszug zubereitet werden und sich wie ein Schutzfilm über die Rachenschleimhaut legen. 

Bei eitriger Bronchitis muss die Behandlung unbedingt unter Anleitung des Arztes erfolgen. Hier können Heilpflanzen und Hausmittel nach Absprache unterstützend angewendet werden. Kapuzinerkresse, Knoblauch, Meerrettich und andere wirken antibiotisch und antiviral als pflanzliche Antibiotika.

Die Hausmittel gegen Husten, die Sie auf dieser Seite finden, können Sie zuhause ganz einfach selber herstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie die dafür nötigen Arzneidrogen, das sind die wirksamen Pflanzenteile, in der Apotheke kaufen. Nur so können Sie sicher sein, in den Genuss des vollen Wirkpotenzials der heilenden Kräuter zu gelangen.

Pflanzliche Hustenstiller im Überblick

Efeublätter zieren das Mauerwerk und ranken sich in Wäldern an anderen Gewächsen empor. Es sind auch die Blätter des Efeus die seit dem Altertum zur Behandlung des Hustens und der Bronchitis eingesetzt werden. Die im Efeublätter-Extrakt enthaltenen Triterpensaponine wirken schleimlösend und auswurffördernd. Das alpha-Hederin wirkt direkt an der Zelloberfläche der Bronchialschleimhaut, entspannt die Bronchialmuskulatur und führt zu einer Sekretverdünnung. Auch die Flavonoide haben eine krampflösende Wirkung, so dass der Schleim besser abgehustet werden kann, der Hustenreiz wird gelindert. Efeublätter haben eine keimhemmende Wirkung.

Die Tagesdosis ist 0,3 g des Efeublätterextrakts. Man bekommt Fertigpräparat in der Apotheke, oder Tinkturen, Brausetabletten, Zäpfchen und für Kinder und Erwachsene auch alkoholfreien Hustensirup.

Im Frühling blüht die Schlüsselblume, auch als Primel bekannt, gelb auf Wiesen und in Wäldern, wo sie unter Naturschutz steht.
Aus der Primel, die als Heilpflanze angebaut wird, wird der Primelwurzel-Extrakt gewonnen. Dieser enthält Triterpensaponine die über einen den Hustenreflex mitbestimmenden Nerv (Nervus vagus) auswurffördernd und schleimlösend wirken. Da sie den Magen reizen, kann es vereinzelt zu Magenbeschwerden kommen.

0,5 – 1,5 g der geschnittenen Primelwurzel ist die Tagesdosis. Sie kann als Tee zubereitet werden (1/4 Teelöffel mit 1 Tasse kaltem Wasser übergießen und langsam bis zum Siedepunkt erhitzen, 5 Minuten ziehen lassen. Alle 2 Stunden 1 Tasse trinken.) Fertigpräparate gibt es in Kombination mit anderen bei Husten und Bronchitis wirksamen Pflanzen, wie z.B. Thymian.

Die Schlüsselblumenblüten werden in der Kinderheilkunde bevorzugt, da sie besser schmecken, milder und reizärmer auf den empfindlichen kindlichen Magen wirken als die Primelwurzel.

Thymian kennt man als aromatisches Küchengewürz in mediterranen Gerichten. Im eigenen Kräutergarten wird der kleine Strauch gern angebaut. In der Antike wurde er medizinisch bei Husten, Atemnot und Vergiftungen verwendet. Die ätherischen Öle des Thymiankrauts  sind die wirksamen Bestandteile. Thymol wirkt krampflösend und schmerzlindernd. Thymiankraut-Extrakt ist auswurffördernd und wirkt gegen Viren und Bakterien. Er steigert die Bewegung der Flimmerhärchen in der Bronchialschleimhaut.


Für eine Teezubereitung übergießt man 2 Teelöffel geschnittenes Thymiankraut mit 1 Tasse heißem Wasser, 10 g ist die Tagesdosis. Als Pastillen, Tinktur, Hustensaft und Sirup erhält man ihn in der Apotheke, als Frischpressaft kann er für Kinder mit Fruchtsäften kombiniert werden.

Mit blühenden Dolden präsentiert sich der Fenchel in Süddeutschland und im Mittelmeerraum, wo er als Gemüse und als Gewürz angebaut wird. Seine Früchte, kleine grüne Samen, werden geerntet und direkt als Fenchelfrüchte oder als Fenchelöl medizinisch verwendet. Sie wirken über ihr ätherisches Öl Estragol, das im Magen krampflösend und appetitanregend wirkt. Auch beim Husten kommen Fenchelfrüchte und Fenchelöl zum Einsatz, wo sie Schleim lösen und Keime hemmen. Aufgrund der zugleich magenfreundlichen Wirkung werden sie bevorzugt hustenden Kindern gegeben.

Um einen Tee zuzubereiten, zerquetscht man die Fenchelfrüchte, damit sich das ätherische Öl besser entfalten kann. Fenchelöl wirkt stärker als die Früchte und ist als Fenchelhonig beliebt.

Wegen seiner keimhemmenden und schleimfördernden Wirkung wird die schwarze Rettichwurzel bei Magenbeschwerden und bei der Bronchitis angewandt. Als fertiger Frischpresssaft oder selbst hergestellt und mit 2 Esslöffel Honig vermischt ist sie ein altes Hausmittel bei hartnäckigem Husten.

Beide enthalten Benzylsenfölglucoside als wirksame Inhaltstoffe, dabei erkennt man die Kapuzinerkresse aus dem Garten an ihren orangen Blüten, die Brunnenkresse ist wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C bekannt. Wegen der keimhemmenden Wirkung können sie bei der akuten Bronchitis angewandt werden. Brunnenkresse gibt es als Frischpflanzenpresssaft, die Kapuzinerkresse bekommt man in Kombination mit Meerrettichwurzel als Tabletten.

Manchmal ist der Hustenreiz nicht zu stillen. Hier helfen Schleimstoffdrogen, die die gereizte Bronchialschleimhaut mit einem Schutzfilm bedecken und die überreizten Flimmerhärchen beruhigen. Diese stellen eine Alternative zum Codein dar, dass zwar auch pflanzlichen Ursprungs ist, jedoch über eine Wirkung im Gehirn das Abhusten von Schleim behindern kann.

Eibischwurzel, Huflattichblätter, Wollblume und die Heiserkeit lindernden Pflanzen Isländisch Moos und Spitzwegerich wirken lokal und hemmen den Auswurf nicht. Es gibt sie als Teezubereitung, Sirup und Lutschpastillen, als Einzelwirkstoffe und als Kombinationspräparate. Sie tragen zu einem ruhigen Schlaf und entspanntem Abhusten tagsüber bei.

Kräutertees, Wickel, Hustensäfte: Die besten Hausmittel gegen Husten

Lindenblütentee
Heiltees mit Lindenblüten sind ein tolles natürliches Mittel, um fiesen Reizhusten zu lindern. Die Lindenblüte ist eine „Schleimdroge“ – das heißt, sie ist reich an Schleimstoffen, die sich wie ein schützender Film über die Rachenschleimhaut legen und eine rasche Linderung der Beschwerden herbeiführen.
Rezept
 

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Benötigte Zutaten für: Lindenblütentee

  • 1 Esslöffel getrocknete Lindenblüten aus der Apotheke (je Tasse)

So geht's

Mörsern, mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Bei akuten Beschwerden bis zu 3 Tassen täglich trinken.

Thymiantee mit Schlüsselblume und Süßholz
Thymian ist reich an wertvollen ätherischen Ölen wie Thymol und Carvacrol, die schleimlösend wirken und Viren und Bakterien zu Leibe rücken. Ein Effekt, der in einem Hustentee durch die Kombination mit Schlüsselblumenblüten und Süßholzwurzel noch verstärkt werden kann.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 50 g Thymiankraut
  • 50 g Schlüsselblumenblüten
  • 20 g Anis
  • 15 g Primelwurzel (Schlüsselblumenwurzel)
  • 15 g Süßholz

So geht's

Einfach 1 Esslöffel Lindenblüten mit 1 Tasse Wasser zum Sieden bringen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Blüten anschließend absieben und den Tee in kleinen Schlucken trinken, um den entzündeten Rachen kontinuierlich mit den Pflanzenstoffen zu benetzen.

Warnhinweis

Thymian wirkt anregend und sollte daher nicht vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Eibischtee
Der Wurzel des Eibisch gilt als erster Hustenbonbon der Welt! Und das aus gutem Grund: Der Wirkstoff besteht zu einem großen Teil aus Schleimstoffen, die sich wie ein schützender Film auf die gereizte Schleimhaut legen und bei Reizhusten und Halsschmerzen schnelle Linderung bewirken.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 1 Teelöffel Eibischwurzel

So geht's

Die Herstellung eines Eibischwurzeltees ist ein bisschen mühsam, ihr Hals wird es Ihnen aber danken. Setzen Sie die Wurzel mit 1 Tasse kaltem (!) Wasser an und lassen sie zwei Stunden unter ständigem Umrühren stehen. Eibischwurzel nicht kochen – sonst werden die Schleimstoffe der Pflanze zerstört. Verwenden Sie den Eibischtee bei akuten Beschwerden zur Gurgelanwendung, bei Bedarf können Sie ihn auch etwas erwärmen.

Warnhinweis

Die Schleimstoffe des Eibisch binden im Magen Gifte, aber auch Nährstoffe. Darum sollte nach einwöchiger Anwendung von schleimstoffhaltigen Heilpflanzentees eine Pause eingelegt werden.

Spitzwegerichtee
Der Spitzwegerich zählt definitiv zu den beliebtesten einheimischen Heilpflanzen. Dies verdankt er seinen bemerkenswerten Effekten gegen äußere wie innere Entzündungen, die sich auch sehr gut bei gereizten Rachenschleimhäuten einsetzen lassen. Gurgeln mit Spitzwegerichtee bringt bei Husten und Bronchitis eine Reizlinderung und wirkt antibakteriell. Aufgrund seiner sanften Wirkung eignet sich der Spitzwegerich auch gut für Kinder.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 1 Teelöffel Spitzwegerichkraut

So geht's

1 bis 2 Teelöffel Spitzwegerichkraut mit 1 Tasse kaltes Wasser ansetzen und eine halbe Stunde ziehen lassen, dann das Kraut absieben. Bei akuten Beschwerden nach Bedarf anwenden, täglich bis zu 3 Tassen.

Zwiebelwickel
Die heilenden Kräfte der Zwiebel eignen sich vor allem für die lieben Kleinen. Warme Zwiebelwickel wirken antibakteriell, lindern Kopf- und Ohrenschmerzen, Husten und befreien die Nasennebenhöhlen von lästigem Schleim.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 1 Zwiebel (möglichst Bio)
  • Küchenpapier
  • 1 weiches Tuch
  • Schal oder Stirnband

So geht's

Rohe Zwiebelscheiben einlagig in Küchenpapier einschlagen und sanften Druck auf das Zwiebelpäckchen ausüben, damit der wertvolle Zwiebelsaft austritt. Auf ca. 40°C erwärmen, zum Beispiel mithilfe von Wärmflaschen oder auf einem umgedrehten Topfdeckel (bitte nicht in der Mikrowelle!), und mithilfe eines Leintuchs auf der Brust locker fixieren. Die Wickel 30 bis 60 Minuten am Körper belassen, bei anhaltenden Beschwerden nach ca. 1 Stunde wiederholen.

Warnhinweis

Vorsicht bei empfindlicher Haut – die Inhaltsstoffe der Zwiebel können Haut und Schleimhäute reizen

Auflage mit Thymian- oder Lavendelöl
Thymianöl ist ein hervorragender Hustenlöser und bestens zur Behandlung einer Bronchitis geeignet. Die heilsamen Substanzen, die in ihm enthalten sind, lösen den Hustenreiz, entkrampfen die Bronchien und vertreiben Viren und Bakterien. Sanfte Thymianöle ohne Nebenwirkungen sind Thymian CT Linalool und Thymian CT Thujanol. Eine ähnliche Wirkung hat Lavendelöl, allerdings weitaus sanfter. Darum sollten Sie beim kränkelnden Nachwuchs auf den Lavendel ausweichen, dessen Duft Ihrem Kind überdies eine ruhigere Nacht beschert.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • Lavendelöl-Mischung (1 bis 2%) oder
  • Thymianöl-Mischung (1%)
  • Kleines Tuch oder Taschentuch

So geht's

Eine Ölauflage ist schnell zubereitet. Träufeln Sie das Thymian- oder Lavendelöl auf ein kleines Tuch, legen es auf die Brust und atmen die entspannenden ätherischen Öle ein.

Dosierung

  • Erwachsene: 40 bis 50 Tropfen
  • Kinder von 10 bis 14 Jahren: 30 bis 40 Tropfen
  • Kinder von 6 bis 10 Jahren: 25 bis 35 Tropfen
  • Kinder von 1 bis 5 Jahren: 15 bis 25 Tropfen
Bienenwachskompresse
Propolis ist die Medizin der Bienen. Das duftende Gemisch aus Harz, Bienenwachs und Bienenspeichel ist ein traditionelles Heilmittel, das auch bei Atemwegserkrankungen und bei Rachen- und Mandelentzündung angewendet wird. Propolishaltige Bienenwachskompressen sind beim Imker und in der Apotheke erhältlich. Sie sind eine sehr sanfte und schonende Möglichkeit zur Behandlung von Husten und eignen sich daher besonders gut für Kleinkinder und ältere Menschen.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • Bienenwachskompresse
  • Fön
  • Waschhandschuh

So geht's

Die Kompresse wird auf die Brust gelegt, darum muss sie zunächst auf die für den Hustenkranken richtige Größe zurechtgeschnitten werden. Erwärmen Sie die Wachskompresse dann mit einem Fön, bis sie weich wird und eine angenehme Wärme erreicht. Legen Sie die Kompresse nun auf die Brust und decken Sie sie zum Beispiel mit einem Waschhandschuh zu, damit sie möglichst lange ihre Wärme behält. Über Nacht angewendet, erfüllt die Kompresse den ganzen Körper mit einer behaglichen Wärme, die wohltut und Ruhe spendet.
Auflage mit Eukalyptusöl
Kündet das erste Kratzen im Hals von einer nahenden Erkältung, kann eine duftende Auflage mit Eukalyptusöl wahre Wunder wirken. Sein ätherisches Öl wirkt stark antibakteriell und löst Husten und festsitzenden Bronchialschleim. Nebenbei wirkt es aktivierend auf den Geist und spendet erkältungsschweren Köpfen neue Vitalität.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • Eukalyptusöl
  • Fettes Öl (Mandel- oder Olivenöl)
  • Taschentuch oder Waschlappen

So geht's

Einfach 3 Tropfen Eukalyptusöl mit 1 Teelöffel Mandel- oder Olivenöl vermischen und auf ein Tuch träufeln. Als Brusttuch oder Halswickel anwenden.

Warnhinweis

Eukalyptusöl sollte bei Babys und Kleinkindern nur in ärztlicher Absprache verwendet werden

Meerrettich-Hustensaft
Die Wurzel des Meerrettich ist eine echte Geheimwaffe gegen bakterielle Atemwegsinfekte. Als pflanzliches Antibiotikum bekämpft sie effektiv krankheitsauslösende Keime. Obendrein ist die Meerrettichwurzel ein wirkungsvoller Schleimlöser und hilft beim Abhusten festsitzenden Schleims.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 1 Stück Merrettichwurzel
  • Honig

So geht's

Ein Meerrettich-Hustensaft ist schnell gemacht. Einfach die Wurzel raspeln, in die doppelte Menge Honig geben und über Nacht gut durchziehen lassen. Den Saft durch ein feines Tuch sieben und morgens, mittags und abends 1 Teelöffel einnehmen.

Warnhinweis

Den Hustensaft nicht länger als 7 Tage einnehmen, um Magen-Darmbeschwerden zu vermeiden. Nicht anwenden bei Kindern unter 4 Jahren sowie bei Magen-Darmgeschwüren und Nierenerkrankungen.

Thymian-Hustenbonbons
Als lecker-aromatische Kräutersüßigkeit sind selbstgemachte Thymian-Lutschbonbons eine tolle Alternative zum bitteren Hustensaft. Thymiankraut ist ohnedies für seine milde, aber effektive Wirkung bekannt – darum ist ein Kräuterbonbon ein dankbares Mittel, um Halsschmerzen und Heiserkeit bei Kindern und Kleinkindern zu lindern. Die Bonbons reinigen entzündete Rachenräume von Bakterien, lösen Schleim und Krämpfe.
Rezept
 

Benötigte Zutaten:

  • 1 Handvoll getrockneter Thymian
  • 150 g Birkenzucker

So geht's

Zucker im Topf erhitzen und ohne Umrühren schmelzen lassen, bis sich eine durchsichtige Flüssigkeit gebildet hat. Währenddessen gezupfte Thymianblätter zerkleinern und in den flüssigen Birkenzucker streuen. Kurz umrühren und sofort auf ein Backblech gießen. Hart werden lassen, luftdicht lagern.

Dosierung

Kinder max. 40 g täglich, Erwachsene max. 150 g täglich.

Quellen:
  • Innere Medizin (Classen/Diehl/Kochsiek, Urban&Schwarzenberg)
  • Praxisleitfaden Allgemeinmedizin (S. Gesenhues und R. Ziesché, Urban & Fischer Verlag)
  • Leitfaden Phytotherapie (H. Schilcher, S. Kammerer, T. Wegnener; Urban & Fischer Verlag)
  • Pharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)
  • Urania Pflanzenreich – Blütenpflanzen 1+2 (Urania Verlag)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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