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Hörsturz

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 23.09.2013
Hörsturz

Eile ist geboten

Ein Hörsturz ist ein plötzlicher, meist einseitiger Verlust des Hörvermögens. Eile ist geboten: Da bleibende Schäden drohen, sollten Sie bei Anzeichen eines Hörsturzes schleunigst einen Arzt aufsuchen. Ein Hörsturz ist keine Seltenheit. Die Erkrankungshäufigkeit liegt bei 1 : 3000, der Erkrankungsgipfel um das 50. Lebensjahr.

Ursachen und Symptome beim Hörsturz

Der Verlust der Hörfähigkeit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und von leichter Schwerhörigkeit bis hin zu völliger Taubheit reichen. Oft gehen mit dem Hörsturz Ohrgeräusche (Tinnitus) einher: Es klingelt, pfeift oder rauscht im Ohr. Viele Betroffene empfinden einen dumpfen Druck auf dem erkrankten Ohr, und auch Schwindel kann den Hörsturz begleiten.

Warum genau es zu einem Hörsturz kommt, ist nicht abschließend geklärt. Auf jeden Fall ist der Defekt im Innenohr lokalisiert. Man geht davon aus, dass die Sinneszellen im Innenohr akut nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Das könnte passieren, wenn die winzigen Versorgungsgefäße verstopfen.

Als Risikofaktoren gelten Erkrankungen, die Gefäßverschlüssen durch Arterienverkalkung und Blutgerinnsel Vorschub leisten, z.B. Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Auch Stress steht seit langem im Verdacht, eine wichtige Rolle zu spielen. Hieb- und stichfest sind diese Risikofaktoren allerdings bisher nicht überführt.

Mehr zu Ursachen und Symtome bei Hörsturz.

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Diagnose und Therapie bei Hörsturz

Die Diagnose wird per Ausschlussverfahren gestellt: Wenn der Arzt alle anderen möglichen Ursache für einen Hörverlust ausgeschlossen hat, dann liegt per Definition ein idiopathischer Hörsturz (ohne erkennbare Ursache) vor.

Die Behandlung bei Hörsturz zielt in erster Linie darauf ab, den Blutfluss zu steigern. Auch entzündungshemmende Medikamente kommen zum Einsatz.

Mehr zu Diagnose und Therapie bei Hörsturz.

Hörsturz in Überblick:
  • Ein Hörsturz ist ein plötzlich auftretender Verlust der Hörfähigkeit (leichte Schwerhörigkeit bis hin zu völliger Taubheit), wobei meist nur ein Ohr betroffen ist.
  • Mögliche Begleitsymptome sind Ohrgeräusche, Druck auf dem Ohr und Schwindel.
  • Die Ursachen sind nicht abschließend geklärt. Man geht davon aus, dass es akut zu einer Mangelversorgung der Hörzellen im Innenohr kommt.
  • Der Hörverlust kann sich spontan wieder zurück bilden, es kann aber auch zu bleibenden Schäden kommen. Deshalb sollten Sie bei Anzeichen eines Hörsturzes rasch einen Arzt aufsuchen.
  • Der Arzt stellt die Diagnose durch Ausschluss möglicher anderer Ursachen für einen Hörverlust.
  • Verschiedene bei Hörsturz angewendete Behandlungsmethoden zielen darauf ab, den Blutfluss zu steigern. Außerdem kommen entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Hörverlust auf einem oder beiden Ohren
  • Ohrgeräusche: Klingeln, Pfeifen, Rauschen
  • dumpfer Druck auf dem Ohr, Gefühl von Watte im Ohr
  • Schwindel.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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