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Heuschnupfen

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 13.04.2018
Heuschnupfen

Wenn die Pollen wieder fliegen

Die ersten Bäume blühen, die Augen brennen, die Nase läuft. Fast jeder fünfte Deutsche leidet an Heuschnupfen, die Tendenz ist steigend. Städter sind häufiger von Heuschnupfen betroffen als Bewohner vom Land. Nicht nur im Frühling, von Februar bis September plagen sich viele Menschen mit der lästigen Pollenallergie, je nach dem wann „ihre“ Pflanze gerade blüht.

Heuschnupfen bezeichnet die Pollenallergie, ein allergisch bedingter Schnupfen (Rhinitis allergica) ausgelöst durch den Flug von Blütenstaub. Der Heuschnupfen, auch Pollinosis genannt tritt saisonal auf, je nach dem wann die Pflanzenart blüht, auf welche der betroffene Mensch allergisch reagiert.

Ursachen eines Heuschnupfens

Ursache für die Pollenallergie ist eine Überempfindlichkeit des Abwehrsystems auf bestimmte Eiweiße der Pollen von Bäumen und Gräsern und Kräutern. Es ist eine Allergie vom Soforttyp (Typ-I Allergie). Dabei wird nach Kontakt der Pollen mit der Nasenschleimhaut Histamin ausgeschüttet.

Mehr zu den Ursachen eines Heuschnupfens.

Symptome eines Heuschnupfens

Dies verursacht die allergische Reaktion mit Fließschnupfen, Niesattacken, Juckreiz, geröteter Augenbindehaut und Tränenfluss. Die Saison beginnt im Februar mit Hasel- und Erlenpollen, geht mit diversen Gräserpollen in den Sommer über und endet im Herbst mit Beifuß- und Ambrosiapollen. Die Pollen können mehrere hundert Kilometer weit fliegen!

Mehr zu den Symptomen eines Heuschnupfens.

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Diagnose eines Heuschnupfens

Daher ist ein Pollenflugkalender ein sinnvolles Instrument, um herauszufinden auf was man allergisch reagiert. Der Arzt führt einen Prick-Test durch, ein Hauttest um das Allergen aufzudecken.

Mehr zu den Diagnosen eines Heuschnupfens.

Therapie eines Heuschnupfens

Vermeiden Sie besser während der Pollensaison das Einatmen von Pollen (Allergenkarenz). Halten Sie Türen und Fenster geschlossen. Eine Reise ins Hochgebirge ist jetzt empfehlenswert. Zur Behandlung gibt es Nasensprays, Augentropfen und Tabletten mit anti-allergischen Wirkstoffen. Die Hyposensibilisierung erfolgt beim Arzt über 3-5 Jahre, damit kann die Ursache behandelt werden.

Mehr zu den Therapien eines Heuschnupfens.

Heuschnupfen im Überblick:
  • Heuschnupfen ist eine Allergie gegen bestimmte Pollen von blühenden Bäumen, Gräsern und Kräutern.
  • Es kommt saisonal während der Pollenflugzeit zu laufender Nase, Niesattacken, juckenden und tränenden Augen.
  • Die Diagnose mit dem Pollenflugkalender und dem Prick-Test dient dazu herauszufinden, auf welche Pollen man allergisch reagiert.
  • Allergenkarenz, Medikamente und Hyposensibilisierung sind die Säulen zum Vorbeugen und Behandlung von Heuschnupfen.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Jeder Mensch mit Symptomen von Heuschnupfen sollte frühzeitig zum Arzt gehen, denn aus dem Heuschnupfen können sich Nahrungsmittelallergien und allergisches Asthma entwickeln. Mit rechtzeitiger Diagnose und Behandlung kann dies vermieden werden.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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