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Herzrhythmusstörungen Diagnose

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 22.09.2013
Herzrhythmusstörungen Diagnose

Lebensbedrohlich oder harmlos – die Ursache erkennen

Die erste Untersuchung bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen ist die Pulsmessung. Dafür tastet der Arzt mit dem Finger den Puls (meist am Handgelenk) und misst die Schläge pro Minute. Mit dieser einfachen Methode kann er feststellen, ob der der Puls zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig schlägt. Doch um Herzrhythmusstörungen zu differenzieren und deren Ursache zu erkennen, reicht das längst nicht aus.

Wichtig im ärztlichen Gespräch ist die Frage nach der Einnahme von Medikamenten, Schilddrüsenhormonen oder pflanzlicher Wirkstoffe. Der Konsum von Kaffee und Alkohol oder Tabakrauchen und die Menge der Zigaretten pro Tag muss ebenso abgefragt werden wie anderer Drogenmissbrauch. Ebenso sollte das emotionale Befinden, Schlaf, die berufliche und soziale Situation oder belastende Lebensereignisse betrachtet werden, die auf eine nervöse Ursache für die Herzrhythmusstörungen hindeuten. Die komplette Krankengeschichte mit Vorerkrankungen von Herz und Organen oder Operationen ist wichtig, um Krankheiten, die möglicherweise Herzrhythmusstörungen ausgelöst haben, zu erkennen. Eine körperliche Untersuchung mit Messung des Blutdrucks, Gewichts, und Abhören von Herz und Lunge schließt sich an.

Das EKG (Elektrokardiogramm, Aufzeichnung der Herzströme) ist eine wichtige Basisuntersuchung bei Herzrhythmusstörungen, die sich dort bildhaft darstellen. Je nachdem ob Vorhöfe oder Kammer betroffen sind, es sich um bradykarde (langsame) oder tachykarde (schnelle) Rhythmusstörung handelt, gibt es Abweichungen in der Herzkurve, die der erfahrene Arzt (der Kardiologe) interpretieren kann. Ein Langzeit-EKG über 24 Stunden empfiehlt sich, wenn die Rhythmusstörungen nur manchmal auftreten. Im Belastungs-EKG werden die Herzkurven aufgezeichnet, während der Betroffene auf dem Fahrradergometer fährt. So können z.B. bei Koronarer Herzkrankheit (KHK) Rhythmusstörungen durch einen Sauerstoffmangel im Herzmuskelgewebe provoziert werden.

Das weitere Vorgehen wird bestimmt von dem sich daraus ergebenden Verdacht. So werden immer nur bestimmt Untersuchungen veranlasst:

  • Liegt der Verdacht auf einer Herzerkrankung, so können im Herzultraschall (Echokardiographie) Herzklappenfehler oder Herzschwäche erkannt werden. Eine Herzkatheteruntersuchung kann genauere Auskunft über bestimmte Herzkrankheiten geben. Dafür schiebt der Arzt einen Schlauch über ein Gefäß direkt bis in das Herz vor. Mithilfe von Kontrastmittelgabe über den Schlauch und Röntgenaufnahmen lässt sich so viel mehr erkennen.
  • Um eine mögliche Stoffwechselerkrankung oder Mineralmangelzustände abzuklären helfen Laboruntersuchungen mit Bestimmung von Blutzuckerwerten (Diabetes) oder Schilddrüsenhormonen (Schilddrüsenüber/unterfunktion). Kalium-, Kalzium-, Magnesium- und Natriumgehalt des Blutes können untersucht werden.
  • Schlafapnoe wird im Schlaflabor festgestellt.
  • Bei Verdacht auf nervöse Herzbeschwerden (funktionelle Herzbeschwerden, Herzangstneurose) erhebt der Psychiater eine psycho-bio-soziale Krankengeschichte.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.