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Herzrhythmusstörungen

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-2222.09.2013
Herzrhythmusstörungen

Gestörter Herzschlag – bedrohlich oder harmlos?

Wenn das Herz mal zu schnell klopft, zu langsam oder unregelmäßig schlägt, muss das noch kein Grund zur Sorge sein. Kein Herz schlägt wie eine Maschine, immer gleichmäßig, ein Leben lang. Ruhe, Bewegung, Stress, Angst, Wut, Freude – all dies nimmt Einfluss auf den Herzschlag. Doch neben den harmlosen, „nervösen“ Herzrhythmusstörungen können auch lebensbedrohliche Krankheiten vorliegen. Daher empfiehlt sich immer der rechtzeitige Gang zum Arzt.

Der normale Herzschlag, auch „Ruhepuls“ genannt, liegt bei 70 Schlägen pro Minute. Von Herzrhythmusstörungen spricht man, wenn das Herz:

  • Zu schnell schlägt (Tachykardie), mit mehr als 100 Schläge pro Minute
  • Zu langsam schlägt (Bradykardie), mit weniger als 60 Schläge pro Minute
  • Unregelmäßig schlägt (Arrhythmie)

Symptome einer Herzrhythmusstörungen

Symptome bei Herzrhythmusstörungen äußern sich einmal in der Wahrnehmung der Herzschläge als Herzrasen, Herzstolpern oder als langsame oder zusätzliche Herzschläge. Hinzukommen können Brustenge und Herzschmerz (Angina pectoris) mit Atemnot und Panikattacken. Bei gestörter Pumpfunktion provoziert der Blutdruckabfall einen Kreislaufkollaps mit Schwindel und Bewusstlosigkeit.

Mehr zu der Symptome einer Herzrhythmusstörung.

Ursache einer Herzrhythmusstörungen

Fast alles scheint einen Einfluss auf unser Herz zu nehmen. Herzkrankheiten wie die Koronare Herzkrankheit (KHK), Narben nach einem Herzinfarkt, Herzklappenfehler, Herzschwäche, einige Medikamente, Kaffee, Nikotin, Alkohol, Drogenkonsum, Schilddrüsenstörungen, Sport, Stress, seelisch bedingte Krankheiten – die Vielfalt der möglichen Ursachen, sowie die Varianz der Rhythmusstörungen ist groß.

Mehr zu der Ursache einer Herzrhythmusstörung.

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Diagnose einer Herzrhythmusstörungen

Die Diagnose dient einmal dazu die Art der Rhythmusstörung herauszufinden. Diese erkennt man am besten im EKG (Elektrokardiogramm). Zusätzlich muss ergründet werden, welche Krankheit oder Auslöser dahinterstehen, daher kann eine Vielzahl an körperlichen, Labor-, bildgebenden und sogar invasiven Untersuchungen (Herzkatheter) nötig werden.

Mehr zu der Diagnose einer Herzrhythmusstörung.

Therapie einer Herzrhythmusstörungen

So vielfältig wie die Ursachen ist auch die Therapie. Behandelt wird zuerst die Grundkrankheit, z.B. Herzkrankheit, Schilddrüsenstörung, Diabetes oder Suchtkrankheit. Reicht das nicht aus, so stehen Antiarrhythmika (Medikamente gegen Rhythmusstörungen) zur Verfügung. Bei Bradykardie (langsamer Herzrhythmusstörung) kann ein Herzschrittmacher eingesetzt werden, der lebensverlängernd wirkt. Nervöse Rhythmusstörungen behandelt man mit Gesprächstherapie, Entspannungsverfahren und pflanzlichen Wirkstoffen wie dem Besenginsterkraut.

Mehr zu der Therapie einer Herzrhythmusstörung.

Auf einen Blick:

Herzrhythmusstörungen im Überblick

  • Herzrhythmusstörungen können durch Herzkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Medikamente oder Drogen, Stress oder seelische Krankheiten ausgelöst werden.
  • Symptome sind Herzrasen (Tachykardie), zu langsamer Herzschlag (Bradykardie) oder unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie). Schwindel, Ohnmacht und Panik begleiten die Rhythmusstörung häufig.
  • Ob lebensbedrohlich oder harmlos, ob körperliche Krankheit oder nervöse Herzbeschwerden – die Diagnose muss nicht nur die Ursachen, sondern auch die Art der Rhythmusstörung erkennen, so dass neben dem EKG viele Untersuchungen anfallen können.
  • Die Therapie zielt darauf ab, Beschwerden zu lindern und die Grundkrankheit zu behandeln. Bei gefährlichen Herzrhythmusstörungen können Medikamente oder ein Herzschrittmacher nötig werden, bei nervösen Rhythmusstörungen Gespräche und Entspannungsverfahren.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn Sie Symptome der Herzrhythmusstörungen verspüren wie Herzrasen, Herzstolpern oder Herzschmerz.
  • Wenn Sie wiederholt Schwindel oder Bewusstlosigkeit erleben oder Ihnen öfters schwarz vor den Augen wird.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.