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Herzinsuffizienz Grundlagen

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 22.09.2013
Herzinsuffizienz Grundlagen

Funktionsweise der Herzaktivität

Die verschiedenen Gewebe des Körpers können nicht ohne Sauerstoff überleben. Die sprichwörtliche „Luft zum Atmen“ gelangt dabei mit Hilfe von Lunge, Herz, Blut und Blutgefäßen an den Ort ihrer Bestimmung.

Am Anfang steht die Aufnahme der Luft (welche zu ca. 20% aus Sauerstoff besteht) in den Körper. Diese Aufgabe wird von der Lunge und den zuführenden Atemwegen (Luftröhre, Bronchien etc.) übernommen, sie ist das Organ in dem der Sauerstoff aus der Luft in das Blut übertritt. Im Blut ist der Sauerstoff an den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, gebunden.

Funktion des Herzens

Das Herz ist ein komplexer Muskel (ein sogenanntes muskuläres Hohlorgan) und der Motor des Blutkreislaufes im Körper. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Kammern, zwei Vorhöfen, einem System aus spezialisierten Muskelzellen welche das Herz schlagen lassen („Erregungsbildungs- und Erregungsleitungssystem“) und einem ausgeklügeltem System aus insgesamt 4 Klappen (jeweils eine zwischen Vorhöfen und Kammern und jeweils eine an den großen, abführenden Gefäßen welche sich an die Kammern anschließen), das es dem Herz ermöglicht den Blutfluss in eine bestimmte Richtung aufrecht zu erhalten.

Bereits vom Körper „verbrauchtes“ (sauerstoffarmes) Blut kommt durch die obere und untere Hohlvene (Vena cava superior und inferior) im rechten Vorhof an, von wo es in die rechte Kammer strömt und weiter in die Lunge gepumpt wird.

Nachdem das Blut die Lunge passiert hat und mit Sauerstoff angereichert wurde strömt es zurück zum Herzen, diese Mal jedoch in den linken Vorhof und in die linke Kammer. An diese schließt sich die Hauptschlagader (Aorta) des Körpers an, durch sie (und durch ihre Abzweigungen und Verästelungen) gelangt es dann an den jeweiligen Ort seiner Bestimmung.

Die Phasen der Herzarbeit werden in Systole („Anspannungs- oder Kontraktionsphase“) und Diastole („Entspannungs- oder Füllungsphase“) unterteilt. Das Blut strömt während der Diastole weitestgehend passiv in die Herzkammern ein um danach durch eine aktive Kontraktion des Herzmuskels (daraus folgt eine Verkleinerung der Herzhöhle) in die abführenden Gefäße ausgepresst zu werden.

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Blutkreislauf

Der Blutfluss (dessen Aufrechterhaltung Hauptaufgabe des Herzens ist) wird durch verschiedene physikalische Größen beeinflusst. Die wichtigsten sind hierbei Widerstand, Druck und Stromstärke, welche sich im Wesentlichen nach dem ohmschen Gesetz richten (R=U:I, Widerstand= Druck/Stromstärke). Diese Kenngrößen werden hauptsächlich vom Herzen (durch rhythmischen Auswurf einer bestimmten Menge Blut in den Kreislauf) im Zusammenspiel mit den Arterien (in deren Wand sich Muskeln befinden, mit denen diese Gefäße enger oder weiter gestellt werden können und damit Widerstand und Druck im System beeinflussen) und dem im Kreislauf vorhandenen Blutvolumen aufgebaut. Jede dieser Größen kann im Krankheitsfall einen abnormen Wert annehmen und damit die anderen zwei Werte dementsprechend beeinflussen. Stark vereinfacht kann man sich dieses Kreislaufsystem wie eine Bewässerungsanlage vorstellen. Es gibt Schläuche (die Blutgefäße) eine Pumpe (das Herz), Wasser (das Blut) und Pflanzen (die Organe) welche gegossen werden wollen.

Das Wasser in unserer imaginären Bewässerungsanlage versickert jedoch nicht im Boden, sondern wird vollständig aufgefangen und wiederverwendet, was das System zu einem geschlossenen Kreislauf macht. Diese Analogie vereinfacht auch die Handhabe der physikalischen Grundlagen, man muss sich lediglich vor Augen führen, was passiert wenn man mit dem Daumen den Querschnitt der Schlauchöffnung verkleinert (im Körper geschieht diese Querschnittsänderung durch eine Engstellung der Arterien mittels der Muskulatur in deren Wand). Das Wasser spritzt in wesentlich höherem Bogen auf die Pflanzen, da gemäß des ohmschen Gesetzes der Druck steigt wenn man den Widerstand erhöht.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.