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Herzinsuffizienz Diagnose

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 22.09.2013
Herzinsuffizienz Diagnose

Häufig schon vom Hausarzt gestellt

Die Herzinsuffizienz ist ein sehr häufiges Krankheitsbild, welches trotz der vielen verschiedenen Ursachen dem Mediziner immer wieder das gleiche Bild bietet. Die Konstellation aus Krankheitsverlauf, Risikofaktoren und den Symptomen der Herzinsuffizienz ist so typisch, das die Diagnose meist „klinisch“ (ohne die Zuhilfenahme aufwendiger technischer Verfahren) von einem Arzt gestellt wird und die weiteren Untersuchungen beim Kardiologen nur noch den Zweck haben, das Ausmaß festzustellen und eine Therapie festzulegen, welche der eigentlichen Ursache der Herzinsuffizienz Rechnung trägt. Standardverfahren hierbei sind:

Röntgenaufnahme des Thorax

Auf dem Bild erkennt man bei Herzinsuffizienten oft ein über die Norm vergrößertes Herz und, abhängig von der Ausprägung, auch die Stauung des Blutes in den Lungengefäßen und ein eventuell vorhandenes Lungenödem.

Echokardiografie

Ultraschalluntersuchung des Herzens. Mit dieser Methode können erfahrene Untersucher sehr genaue Aussagen über den Zustand des Herzens machen. Gemessen werden die Wandbewegungen, Auswurffraktionen (der Anteil des Blutes, welcher pro Kontraktion ausgeworfen wird), Strömungsverhältnisse (verändern sich z.B. bei Klappenschäden – das Blut fließt nicht mehr nur in eine Richtung sondern „pendelt“), Ventrikel- und Vorhofgröße und viele weitere Parameter.

PTCA

perkutane transarterielle Koronarangiographie. Hinter diesem kryptischen Begriff verbirgt sich eine Kombination aus Diagnostik und Therapiemöglichkeit welche eingesetzt wird, wenn der begründete Verdacht besteht, dass ein Herzinfarkt Ursache der verminderten Pumpfunktion ist. Über die Oberschenkelarterie wird ein Katheter unter röntgenologischer Kontrolle durch die Aorta bis zum Herzen vorgeschoben und Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße injiziert um deren Durchgängigkeit zu überprüfen. Ist diese eingeschränkt, besteht die Möglichkeit die Engstelle mit einem Ballon zu erweitern und danach einen sogenannten „Stent“, eine Art Prothese für das Gefäß, zu implantieren.

Die Ausprägung Herzinsuffizienz wird gemäß den Vorschlägen der New-York-Heart-Association bestimmt.

  • Grad I: keine Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Grad II: leichte körperliche Einschränkungen. Keine Beschwerden in Ruhe, jedoch Beschwerden bei normaler körperlicher Belastung.
  • Grad III: starke Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit. Beschwerden bereits bei geringer körperlicher Belastung.
  • Grad IV: Beschwerden in Ruhe. Keinerlei körperliche Belastung möglich.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.