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Hepatitis (Leberentzündung)

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 19.09.2013
Hepatitis (Leberentzündung)

Die leise Gefahr

Es gibt Menschen mit blauen Augen, auch solche mit grünen oder mit braunen Augen. Diese Farbe wird durch die Regenbogenhaut unseres Auges bestimmt. Doch manche Menschen haben auch Augen, die durch eine Verfärbung der Lederhaut des Auges gelb erscheinen. Auch die Haut nimmt bei diesen Personen mitunter einen Gelbstich an. Die Ursache für diese Farbänderung von Haut und Auge kann neben anderen Lebererkrankungen auch eine sogenannte Hepatitis sein.

Wenn der Arzt von Gelbsucht oder Hepatitis spricht, meint er eine Entzündung der Leber. Man kann dieses Krankheitsbild anhand unterschiedlichster Kriterien einteilen. Die am meisten gebräuchliche Einteilung erfolgt nach dem Krankheitsverlauf in

  • akute und
  • chronische Hepatitis

an die wir uns in diesem Artikel halten wollen. Die akute Hepatitis ist dabei definiert als eine Leberentzündung, die innerhalb von sechs Monaten vollständig ausheilt. Geschieht dies nicht, spricht man von einer chronischen Hepatitis.

Ursachen der Hepatitis

Die Hepatitis ist ein Oberbegriff für Entzündungserkrankungen der Leber, die infektiös, aber auch durch von außen zugeführte Giftstoffe (Alkoholabhängigkeit) bedingt sein können. Die Entzündung führt dabei einerseits zu Schmerzen, andererseits dazu, dass die Leber als unser wichtigstes Stoffwechselorgan in ihrer Arbeitsweise eingeschränkt ist.

Mehr zu Ursachen der Hepatitis.

Symptome der Hepatitis

Wie bedrohlich eine solche Beeinträchtigung der Leber für den Körper ist, erkennt man an den vielfältigen, oft unspezifischen Symptomen einer Hepatitis. Die Betroffenen beschreiben Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schmerzen im Oberbauch, Fieber oder Übelkeit. Wenn die Funktionseinschränkung der Leber nicht mehr kompensiert werden kann, kommt es zum klassischen Symptom der Leberschädigung, dem Ikterus (Gelbsucht). Allerdings wird die Leberentzündung in einigen Fällen von den Patienten auch gar nicht bemerkt, weil die Symptome nur sehr leicht oder gar nicht ausgeprägt sind.

Mehr zu den Symptomen bei Hepatitis.

 

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Diagnostik der Hepatitis

Eine akute Hepatitis mit Gelbfärbung der Skleren (Bindehaut) und Haut  kann auf den ersten Blick diagnostiziert werden. Die chronische Hepatitis lässt sich oftmals nicht so einfach erkennen und da zudem viele Patienten nur leichte Symptome bemerken, wird der behandelnde Arzt nach Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und körperlicher Untersuchung eine Blutprobe entnehmen. Im Blut befinden sich spezifische Enzyme die Rückschlüsse auf die Leberfunktion geben und es ist zudem möglich, Hepatitisviren nachzuweisen. In Einzelfällen ist zu Planung der Therapie oder zur Bestimmung der Prognose (Verlauf der Erkrankung) eine Leberbiobsie (Gewebeprobe) notwendig.

Mehr zu Diagnose der Hepatitis.

Behandlung der Hepatitis 

Da viele ganz unterschiedliche Faktoren zu einer solchen Entzündung führen können, ist eine Behandlung oft schwierig. Schon die Frage, ob eine solche überhaupt möglich oder nötig ist, ist meist nicht einfach zu beantworten. Die Therapie wird deshalb individuell auf den Patienten abgestimmt, wobei sowohl Ursache als auch Verlauf der Erkrankung vom behandelnden Facharzt berücksichtigt werden müssen. Für die Hepatitis A und B steht eine Impfung zur Verfügung, für die Hepatitis C nicht. Neben der Impfung können oft einfache hygienische Maßnahmen einer Ansteckung wirksam vorbeugen.

Mehr zu Behandlung bei Hepatitis.

Hepatitis im Überblick:
  • Der Hepatitis zugrunde liegt eine Entzündung der Leber, des wichtigsten Stoffwechselorgans des Menschen.
  • Sie wird durch Viren (Hepatitis A, B und C) oder - immer häufiger - durch schädliche Einflüsse von außen (übermäßiger Alkoholgenuss) verursacht.
  • Die virusbedingte Hepatitis ist eine Infektionskrankheit, vor der man sich durch Hygiene im Alltag schützen kann. Gegen einige Hepatitisviren stehen Impfstoffe zur Verfügung.
  • Die Symptome einer akuten Hepatitis sind unspezifisch – Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und Ikterus (Gelbsucht) – und fehlen in vielen Fällen sogar, sodass der Übergang ins chronische Stadium selten bemerkt wird.
  • Die Diagnose wird vor allem mittels Laboruntersuchungen gestellt. Auch eine klinische Untersuchung und die Krankengeschichte geben wertvolle Hinweise.
  • Die Behandlung gestaltet sich meist schwierig und gehört deshalb in fachärztliche Hände. Unterstützend zur schulmedizinischen Therapie haben sich pflanzliche Präparate bewährt.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Zur Impfberatung für Risikogruppen (Reisende in Risikogebiete, Beschäftigte im Gesundheitswesen).
  • Bei andauernder Müdigkeit und Abgeschlagenheit.
  • Wenn ein Ikterus (Gelbfärbung von Augen und Haut) von Ihnen selbst oder von Angehörigen bemerkt wird.
  • Wenn sich Stuhl hell oder Urin dunkel verfärben.
  • Wenn diese Beschwerden nach der Einnahme von Medikamenten oder nach Alkoholkonsum auftreten.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.