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Diagnose einer Harnröhrenentzündung | DocJones.de

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 21.03.2018
Diagnose einer Harnröhrenentzündung | DocJones.de

Harnröhrenentzündung: Die Urinprobe verrät den Keim

Bestehen Symptome wie Brennen beim Wasserlassen oder eitriger Ausfluss, wird der Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob eine Harnröhrenentzündung (Urethritis) vorliegt.

Wichtigste Methode zum Nachweis einer Urethritis ist die Urinuntersuchung. Mit speziellen Teststreifen kann der Arzt feststellen, ob sich Erreger oder weiße Blutkörperchen (Leukozyten, Abwehrzellen) im Harn befinden. Zur Unterscheidung, ob die Bakterien aus der Harnröhre oder aus weiter oben gelegenen Teilen des Harntraktes stammen, werden sowohl der Anfangs- als auch der Mittelstrahlurin gesammelt und getrennt untersucht. Mithilfe einer Urinkultur lässt sich dann der genaue Keim ermitteln.

Wichtig für die Diagnose ist auch die körperliche Untersuchung. Der Arzt überprüft den Bauch auf Druckschmerz und die Lymphknoten im Genitalbereich. Bei Männern wird der Arzt zusätzlich das äußere Genital und die Hoden auf Rötung oder Schwellung untersuchen. Danach wird die Harnröhrenöffnung inspiziert. Dabei spreizt er mit zwei Fingern den Eingang der Urethra und überprüft sie auf Rötung, Ausfluss und andere Unregelmäßigkeiten.

Oft wird auch ein Harnröhrenabstrich abgenommen. Hierfür führt der Arzt ein Wattestäbchen etwa 1 bis 4 cm in die Harnröhre ein und dreht es einmal. Diese Untersuchung kann schmerzhaft und unangenehm sein, da zum Ausschluss von Verunreinigung der Probe kein Gleitmittel verwendet wird. Der Abstrich wird unter dem Mikroskop auf das Vorliegen von Entzündungszellen und Erregern untersucht.

Manchmal ist auch eine digital-rektale Untersuchung (Abtasten des Enddarms mit dem Finger) vonnöten, um zu überprüfen, ob die Prostata entzündet oder geschwollen ist. Bei Frauen wird häufig ein Abstrich vom Gebärmutterhals abgenommen, wenn der Verdacht auf das Vorliegen einer Urethritis im Zusammenhang mit einer sexuell übertragbaren Krankheit besteht. Zusätzlich können Ultraschalluntersuchungen von Blase und anderen Beckenorganen notwendig sein.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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