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Behandlung einer Harnröhrenentzündung

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Geschrieben von 2011-08-24
Zuletzt aktualisiert am 2018-03-2121.03.2018
Behandlung einer Harnröhrenentzündung

Was tun, wenns brennt?

Um eine Urethritis effektiv zu behandeln, muss deren Ursache bekannt sein. Ist der verantwortliche Erreger mittels Urinprobe und Harnröhrenabstrich bestimmt, kann der Arzt geeignete Medikamente verordnen. Mediziner beobachten eine zunehmende Resistenzentwicklung der Erreger der Gonorrhö gegenüber gängigen Antibiotika. Aus diesem Grund empfehlen sie eine hochdosierte Behandlung der Gonorrhö-Urethritis mit einer Kombination aus den Antibiotika Ceftriaxon und Azithromycin.  

Eine bakterielle Harnröhrenentzündung wird in der Regel mit Antibiotika behandelt. In den meisten Fällen muss das Medikament eine Woche lang eingenommen werden, der Zeitraum kann je nach Art des Erregers und Typ des Antibiotikums aber auch variieren. Da die auslösenden Keime oft durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, ist es wichtig, auch den Partner zu therapieren. Ansonsten kann es durch den Ping-Pong-Effekt zu Reinfektionen kommen (die Partner stecken sich immer wieder gegenseitig an).

Ist eine Pilzinfektion oder das Herpes-Virus Ursache der Urethritis, wird der Arzt Antimykotika bzw. antivirale Medikamente verordnen.

Nichtinfektiöse Harnröhreninfektionen können oft schon durch Vermeiden der reizenden Ursache therapiert werden. Bei allergischer Reaktion auf bestimmte Seifenprodukte oder Verhütungsmittel wie den Spermiziden (spermienabtötendes Medikament), sollte man auf ein besser verträgliches Produkt umsteigen.

 

Solange die Erkrankung besteht, ist es ratsam, auf Geschlechtsverkehr zu verzichten, um die Harnwege nicht unnötig zu reizen. Da auch nach dem Abklingen der Beschwerden noch Erreger vorhanden sein können, sollte man bis zum Abschluss der Behandlung  warten.

Was Sie tun können:

Oft lassen die Beschwerden unter der Behandlung nach wenigen Tagen nach. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Symptome zu lindern, können Sie aber auch selbst etwas tun:

Viel Trinken, um den Harn zu verdünnen.

  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich (mind. 2 bis 3 Liter täglich, zum Beispiel bestehend aus 1 Liter Kräutertee und 2 Liter kohlensäurefreiem Wasser). Lindert Beschwerden wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und spült Bakterien aus.

Sitzbäder bei nichtinfektiösen Harnröhreninfektionen.

  • Füllen Sie die Badewanne mit etwa 20 cm warmen Wasser. Gerade soviel, um ihre Genitalien abzudecken, wenn Sie sich in die Wanne setzen. Mehrmals täglich angewendet, hilft es gegen das Brennen beim Wasserlassen. Wichtig: Keine Seife oder andere eventuell reizende Badezusätze verwenden, um die Schleimhäute zu schonen.

Einnahme von Schmerzmitteln.

  • Zur Linderung von Schmerzen dürfen, mit Absprache des Arztes, auch nichtsteroidale Schmerzmittel (NSAR) wie etwa Ibuprofen eingenommen werden.

 

Link- und Buchtipps:
  • Leitlinie für betroffene Patienten  Link
  • Fischer. Harnwegsinfektionen – Vorbeugen, Erkennen, Behandeln. Verlagshaus der Ärzte 2004
  • Dr. med. Franziska Rubin. Meine besten Hausmittel. Krankheiten vorbeugen und natürlich behandeln. Verlag Zabert Sandmann (2011)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.