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Hämorrhoiden Therapie

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-1919.09.2013
Hämorrhoiden Therapie

Die meisten Hämorrhoiden verschwinden mit der Zeit „von selbst“, und bedürfen wenig oder keiner spezifischen Behandlung. Wenn Hämorrhoiden allerdings behandlungsbedürftig werden, kann man heutzutage glücklicherweise auf eine Vielzahl von Therapieansätzen zurückgreifen. Man unterscheidet hierbei im Allgemeinen zwischen Therapieempfehlungen, denen man von zuhause aus nachkommen kann, und Prozeduren, die in jedem Fall ein Arzt vornehmen muss.

Was sie bei Hämorrhoiden tun können:

„Mehr Grünes auf den Teller“

Eine Umstellung der Ernährung, hin zu ballaststoffreichen Nahrungsmitteln ist von den meisten Ärzten empfohlen. Denn ballaststoffreiche Nahrungsmittel, wie z.B. Bohnen, Kartoffeln, oder Vollkornbrot enthalten viele Fasern, die vom Körper nicht verdaut werden können, und folglich ausgeschieden werden müssen. Ein hoher Gehalt an solchen Fasern führt dazu, dass der Stuhl deutlich leichter den Enddarm passiert, was unnötiges Pressen beim Toilettengang vermeidet.

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„Die Sache aussitzen“

Seit jeher empfiehlt man Betroffenen regelmäßig Sitzbäder durchzuführen. Hierbei setzt sich der Betroffene bei Auftreten von Beschwerden für 10 bis 20 Minuten mindestens bis zur Hüfte in eine große Schüssel oder Wanne mit warmem Wasser. In der Regel lindert dies typische hämorrhoidale Missempfindungen wie Schmerz oder Juckreiz.

Außerdem wird folgendes empfohlen:

  • Übermäßiges Pressen beim Stuhlgang vermeiden
  • Die Analregion und Hämorrhoiden sauber, und möglichst trocken halten
  • Regelmäßig Sport treiben, um die Darmperistaltik zu fördern
  • Viel Trinken (natürlich nicht-alkoholische Getränke)

Sind die Hämorrhoiden sehr stark ausgeprägt, gibt es noch eine Auswahl weiterer Behandlungsmethoden, die aber in jedem Fall ein Arzt vornehmen muss.

Was der Arzt tun kann:

Laser-/Infrarotkoagulation

Hierbei führt der Arzt einen Infrarotlaser in den After ein und schmilzt bzw. verödet die Hämorrhoiden („Kauterisation“). Bei dieser Methode handelt es sich um eine für den Patienten relativ ungefährliche aber gleichzeitig sehr gründliche Methode. Variationen dieser Technik benutzen statt des Lasers auch Elektrizität („Elektrokauterisation“), oder Kälte („Vereisung“).

Sklerosierung

Der Arzt injiziert eine chemische Substanz in das geschwollene venöse Blutgefäß, was schließlich zu einem deutlichen Einschrumpfen der Hämorrhoide führt.

Ligatur

Dabei platziert der Arzt ein speziell dafür konstruiertes Gummiband um die Hämorrhoide. Das Gummiband unterbricht die Blutversorgung, was zunächst zu einem Schrumpfen, und letztendlich zum Abfallen der Hämorrhoide führt.

Bei extrem ausgeprägten und sehr großen inneren und äußeren Hämorrhoiden können auch oben genannte Techniken zu keiner Besserung führen. In solchen Fällen entscheidet man sich unter Umständen für eine chirurgische Entfernung der Hämorrhoiden (Hämorrhoidektomie).

Link- und Buchtipps:
  • Dr. med. Franziska Rubin. Meine besten Hausmittel. Krankheiten vorbeugen und natürlich behandeln. Verlag Zabert Sandmann (2011)
  • Jens J. Kirsch & Freya Reinhard. Hämorrhoiden und der kranke Enddarm: Rat und Hilfe für Betroffene und Angehörige. Diagnose und Behandlung von Störungen und Erkrankungen des Enddarms. Verlag Kohlmann (2003)
  • Gerhard Speer. Die Hölle im Hintern: Ursache und Vermeidung von Hämorrhoiden. Verlag Books on Demand (2002)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.