Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Grippe

Anzeige
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 16.09.2013
Grippe

Unter einer Grippe verstehen viele Menschen eine Erkältung oder einen „grippalen Infekt“. Obwohl die Symptome dieser Krankheiten sehr ähnlich verlaufen, handelt es sich bei der „echten“ Grippe dennoch nicht um eine Erkältung, sondern um ein ganz eigenes Krankheitsbild. Die Gruppe wird durch sogenannte Influenza-Viren verursacht. Eine Erkältung, auch „banaler“ oder „grippaler“ Infekt genannt, wird von einer Reihe anderer Erkältungsviren ausgelöst. Das Influenza-Virus verbreitet sich in Deutschland bevorzugt im Winter. Eine Grippe beginnt mit unvermittelt, mit plötzlichem Fieber und Schüttelfrost. Im Unterschied zu Erkältung gibt es gegen den Erreger eine Grippeschutzimpfung.

Grippe im Überblick:
  • Auslöser der Grippe ist das Influenza-Virus, Auslöser von Erkältungskrankheiten sind viele andere Viren.
  • Das Influenza A-Virus hat 3 Subtypen und kann sich so verändern und neu kombinieren, dass es zu weltweiten Pandemien (Grippewellen) kommen kann, wie durch das Schweinegrippevirus H1N1 2009.
  • Die Grippeviren übertragen sich beim Husten und Niesen als Tröpfcheninfektion und lösen ähnliche Symptome wie bei einer Erkältung aus, die typischerweise mit hohem Fieber verbunden sind.
  • Bei älteren und immunschwachen Menschen kann die Grippe schwere Komplikationen auslösen bis hin zur Lungen- und Herzerkrankung.
  • Ein Virusnachweis ist im Schnelltest und in Kulturen möglich.
  • Eine wirksame Grippeschutzimpfung steht jährlich für Ältere, Immungeschwächte, chronisch Kranke, Medizinpersonal und alle, die sich und andere schützen wollen zur Verfügung.

Wissenswertes über die Grippe

Influenza kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Einfluss“. Im 18. Jahrhundert kam man auf den Begriff, um den Einfluss der Kälte als vermeintliche Ursache der Grippe oder Erkältung zu beschreiben. Erst Anfang des 20. Jahrhundert entstand die Wissenschaft der Virologie. Bis 1932 gelang, es das Influenza-Virus aus Schweinen und Menschen zu isolieren. Im zweiten Weltkrieg wurde der erste effektive Impfstoff entwickelt.

Die Grippe hatte tatsächlich immer wieder einen starken Einfluss auf den Menschen. Im 20. und 21. Jahrhundert trat sie bislang in fünf Pandemien auf (das sind weltweite Epidemien, also weltweite Ausbrüche einer Grippe). Die Spanische Grippe von 1918 war die bislang schwerste mit 25 bis 40 Millionen Todesopfern auf der ganzen Welt, darauf folgten 1957/58 die Asiatische Grippe, 1968/69 die Russische Grippe, 1977 die Hongkong-Grippe und zuletzt von April 2009 bis August 2010 die Schweinegrippe mit 18.000 Todesfällen.

In Mitteleuropa kühlt es sich über die Wintermonate stark ab, was günstige Bedingungen für das robuste Virus schafft. Wie Erkältungsviren überträgt es sich durch Tröpfcheninfektion beim Husten und Niesen. Weiterhin kann man sich durch Händeschütteln oder Berühren von Türklinken mit anschließendem Anfassen der eigenen Nase oder Gesichtsschleimhäute anstecken (Schmierinfektion). Auch beim Küssen kann man sich infizieren. Die Influenza-Viren siedeln sich auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege (Nase, Mund, Rachen, Luftröhre) an. Dort vermehren sie sich, führen zu einer akuten Entzündung und können über die Bronchien bis in die Lunge vordringen. In Deutschland sorgt es während der jährlichen Grippewelle für 1 bis 5 Millionen zusätzliche Arztbesuche und 5.000 bis 20.000 Krankenhauseinweisungen. 

Das Influenza-Virus ist deshalb so gefährlich, weil es sich genetisch (im Erbgut) zu verändern weiß, und Menschen nur eine Immunität (Abwehrkraft) gegen die jeweils vorherrschende jährliche Ausprägung des Virus-Subtyps entwickeln können. Jedes Jahr werden wir zu Beginn der Wintersaison also mit einer neuen Variante konfrontiert, die unser Immunsystem noch nicht kennt. Für die Abwehr gesunder Erwachsener ist das normalerweise kein Problem. Immungeschwächte, ältere Menschen und auch kleine Kinder reagieren oft schwächer in der Immunabwehr, so dass es zu Komplikationen und schweren Erkrankungen von Lunge, Herz und Gehirn kommen kann. Oder es entsteht ein völlig neuer Subtyp, der dem Menschen so unbekannt ist, dass er eine weltweite Grippewelle (Pandemie) auslöst, die zu vielen Todesfällen führen kann. Deshalb wird das Influenza-Virus, der Auslöser der echten Grippe, gesondert klassifiziert, immer wieder neu untersucht und neue Impfstoffe dagegen entwickelt.

Das Virus tritt mit den Typen A, B und C auf. Das A-Virus hat viele verschiedene Subtypen, die zwischen Mensch und Tier hin- und herpendeln und ihre Gen(Erb)segmente untereinander austauschen können. Dadurch kommt es immer wieder zu neuen, teils veränderten Varianten, wie das Influenzavirus A H1N1, das im Jahr 2009 für die weltweite Schweinegrippewelle verantwortlich war. Auch die saisonale Influenza präsentiert sich jeden Winter mit veränderten Varianten und kann erneut die Atemwegsschleimhäute befallen.

Von der Zeit der Ansteckung bis zu den ersten Krankheitssymptomen (Inkubationszeit) vergehen wenige Stunden bis drei Tage. Andere Menschen kann man schon vor Auftreten der Symptome infizieren. Ist man erst erkrankt, bleibt man bis zu einer Woche lang infektiös und kann andere Menschen anstecken.

Symptome und Diagnose

Die Grippe beginnt oft plötzlich mit:

  • hohem Fieber (> 39°C) mit Schüttelfrost
  • Gliederschmerzen, Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen.

Manchmal jedoch unterscheidet sie sich wenig von einer Erkältung und verläuft mit

Während eine Grippe normalerweise nach sieben bis neun Tagen komplikationslos ausklingt, kommt es selten, v.a. bei älteren Menschen, Immungeschwächten, Kleinkindern und chronisch Kranken zu schwerer Grippe mit

  • Luftnot
  • Husten mit blutigem Auswurf
  • anhaltendem hohen Fieber mit Verwirrtheit und Austrocknungsgefahr
  • Herz-Kreislauf-Versagen.

Das Grippe-Virus kann Komplikationen verursachen. Bei älteren Menschen, Lungenkranken, Herzkranken oder Diabetikern können nach 3 bis 5 Tagen Grippe eintreten:

  • virale Lungenentzündung bis Lungenversagen
  • Herzmuskelentzündung mit Herzrhythmusstörung bis zum Herzversagen
  • Gehirnentzündung (v.a. bei Kindern)
  • bakterielle „Superinfektion“ d.h. dass Bakterien zusätzlich die entzündeten Schleimhäute befallen und eine bakterielle Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung (v.a. bei Kindern) auslösen.

Das Schweinegrippevirus verursacht selten eine schwere Erkrankung, häufiger kommt es zu einem leichten Verlauf. Im Unterschied zum Grippevirus kommt es bei Fieber, Schüttelfrost und anderen Grippesymptomen jedoch auch zu:

Bei einem schweren Verlauf waren im Durchschnitt viel jüngere Menschen von Komplikationen in Lunge, Herz oder Gehirn betroffen und mussten im Krankenhaus versorgt werden.

Der Virusnachweis: Was passiert bei der Diagnostik?

Ob eine Grippe oder Erkältung vorliegt, kann der Arzt anhand der Befragung zu den Symptomen oft nicht feststellen, da sich die Krankheitsbilder sehr ähnlich sind. Wenn die Erkrankung mild verläuft, ist es oft nicht nötig, eine Unterscheidung zu treffen, denn die Behandlung wird wie bei einer Erkältung symptomatisch sein.

Wenn sich ein schwerer Verlauf ankündigt, der Patient ein älterer Mensch ist oder die Erkrankung im Rahmen einer Pandemie auftritt, wird ein Virus-Schnelltest gemacht. Dazu wird Nasen- oder Rachenschleim auf Virus-Antigene (Eiweiße auf der Virusoberfläche) untersucht. Zuverlässiger sind allerdings Labortests.

Eine PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) identifiziert im Labor indirekt die Gen(Erbgut)segmente des Virus. Die Ergebnisse liegen nach spätestens zwei Tagen vor. Die Virusisolierung in der Kultur und damit der direkte Virusnachweis geschehen in Spezial-Laboratorien.

Liegt bei einem älteren Patienten ein Grippeverdacht vor, wird ihn der Arzt eventuell ins Krankenhaus einweisen. Bei Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung wird dort eine Röntgenaufnahme oder Computertomographie vom Brustkorb gemacht.

Zum Schutz der Bevölkerung ist die Epidemiologie wichtig – das ist die statistische Auswertung über das Auftreten von jährlichen Grippewellen, schweren Verläufen, Todesfällen oder einer neuen weltweiten Grippewelle, einer Pandemie, wie die Schweinegrippewelle 2009/2010. In Deutschland ist dafür das Robert Koch Institut zuständig, das gemeldete Erkrankungen ausgesuchter Hausarztpraxen und der Gesundheitsämter auswertet, die Grippe sowie alle Infektionskrankheiten überwacht und Informationen zum Infektionsschutz veröffentlicht. Weltweit ist das die Aufgabe der WHO (Weltgesundheitsorganisation), die im August 2010 das Ende der Schweinegrippe-Pandemie verkündete.

Anzeige

Behandlung der Grippe

Verläuft die Grippe wie eine Erkältung, kann sie mit allgemeinen, lindernden Maßnahmen behandelt werden. Der erkrankte Mensch sollte auf jeden Fall zuhause bleiben. Vor allem bei Fieber ist Bettruhe wichtig, Wadenwickel und fiebersenkende pflanzliche oder chemische Wirkstoffe können helfen. Man sollte viel Flüssigkeit trinken, um den Schleim zu lösen und den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen. Bei Husten helfen Schleimlöser und Hustenstiller, Lüften hilft beim Durchatmen und reduziert die Virenmenge in geschlossenen Räumen.

Fiebersenkende Medikamente bei Kindern: Zum Fiebersenken sollte vor allem bei Kindern als chemischer Wirkstoff ausschließlich Paracetamol ausgewählt werden. Unter Aspirin (ASS, Acetylsalicylsäure) kann es bei Kindern im Zuge einer echten Grippe zu dem lebensgefährlichen „Reye-Syndrom“ mit schweren Hirn- und Leberschäden kommen!

Antivirale Behandlung

Besteht Verdacht auf einen schweren Verlauf der Grippe oder bei Menschen mit chronischen Krankheiten sollte eine Therapie mit einem Neuraminidase-Hemmer verordnet werden. Dieses antivirale Medikament stoppt die Freisetzung neuer Influenza A- und B-Viren. Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen oder bei Asthmatikern Asthma-Anfälle sein. Unter dem Medikament verläuft die Grippe leichter und kann Risikogruppen und ältere Menschen vor einer Krankenhauseinweisung oder einem lebensbedrohlichen Verlauf bewahren.

Behandlung der Komplikationen

Bei einem zusätzlichen Befall der Atemwegsschleimhäute oder der Lunge mit Bakterien müssen Antibiotika verordnet werden. Im Krankenhaus stehen viele Mittel zur Infusionstherapie (Gabe von Medikamenten und Flüssigkeit über die Vene), Entwässerung der Lunge, Beatmung und intensivmedizinischen Versorgung zur Verfügung.

Vorbeugen durch die Influenza-Impfung

Das beste Mittel gegen die Grippe ist das rechtzeitige Vorbeugen mit der Influenza-Impfung. Der gesamten Bevölkerung steht die Möglichkeit der Grippeschutzimpfung zur Verfügung. Sie muss jährlich vor Beginn der Grippe-Saison im Oktober/November erneuert werden. Da jedes Jahr neue Varianten des Influenza-Virus auftreten, wird auch der Impfstoff jährlich aktualisiert. Der Impfstoff ist ein so genannter Totimpfstoff, er besteht aus abgetöteten Influenzaviren. Das körpereigene Immunsystem bildet Antikörper dagegen, die im Falle einer Grippeinfektion die Erreger bekämpfen. 

Impfnebenwirkungen können Rötung und Schwellung an der Einstichstelle und Abgeschlagenheit bis zu leichtem Fieber sein. Sehr selten treten schwere Entzündungen des Nervensystems auf. Menschen, die auf Hühnereiweiß allergisch reagieren, sollten sich mit diesem Impfstoff, der in Hühnereiern hergestellt wird, nicht impfen lassen, da ein allergischer Schock auftreten könnte.

Die Grippeimpfung wird von Hausarztpraxen angeboten. In Betrieben und Krankenhäusern wird die Impfung für Medizinpersonal verstärkt zur Verfügung gestellt. Nach zwei Wochen schützt die Grippeimpfung 90% der Geimpften vor einer Erkrankung am Influenza-Virus, nicht jedoch vor Erkrankungen durch Erkältungsviren!

Sinnvoll ist diese Impfung für Risikogruppen und Personen, die diese Risikogruppen anstecken könnten, d.h. für:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Schwangere ab dem 4. Schwangerschaftsmonat
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene die an einer Lungenerkrankung, Herzerkrankung, Leber- oder Nierenerkrankung leiden, Diabetiker, Menschen mit Immunschwäche oder HIV-Infektion.
  • Menschen, die in medizinischen Einrichtungen oder Altersheimen arbeiten, v.a. Ärzte und Krankenschwestern in Krankenhäusern und Arztpraxen

Um die Grippeschutzimpfung gibt es seit den vergangenen Jahren zahlreiche Kontroversen. Kritiker führen unter anderem die Gewinnsucht der Pharmaindustrie als vorrangiges Ziel für die Entwicklung von neuen Impfstoffen an. Wer sich impfen lässt und wer nicht, das ist am Ende eine persönliche Entscheidung, aber auch eine Entscheidung zum Schutz von Menschen mit schwächerer Immunabwehr.

Vorbeugen durch Hygiene eine starke Immunabwehr

Durch die Einhaltung von Hygienestandards kann die Verbreitung des Influenza-Virus eingeschränkt werden. Händewaschen und das Verwenden von Einmaltaschentüchern gehören dazu. Beim Husten und Niesen sollte man immer Abstand zu anderen halten, bei einer Grippe bleibt man daheim. Kranke Kinder sollte man nicht in Kindergarten oder Schule schicken. So kann die Ansteckungsgefahr verringert werden.

Einer weltweiten Grippewelle wie der Schweinegrippe H1N1 2009 kann man oft nicht vorbeugen, da das Virus so unerwartet neu ist, dass unser Immunsystem keine geeigneten Abwehrstrategien hat. Dennoch: ein starkes Immunsystem kann einen schweren Verlauf verhindern. Unser Immunsystem stärken können wir durch regelmäßigen Sport, ganzjährige Saunabesuche, Yoga und Entspannungsübungen, denn eine ausgeglichene Psyche stärkt die Immunabwehr. Eine gesunde, vitaminreiche Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und ungesättigten Fettsäuren ist ebenso wichtig.

Pflanzliche Heilmittel bei Grippe

Eine Grippe kann bei leichtem Verlauf mit einer Erkältung verwechselt werden, da die gleichen Symptome auftreten. Pflanzliche Wirkstoffe zur Stärkung des Immunsystems und Hausmittel bei Erkältung können wirksam für die Behandlung der Symptome einer Grippe sein.

Hilfe auf einen Blick:

Je nachdem, welche Symptome im Rahmen einer Influenza auftreten, kommen unterschiedliche Heilpflanzen zur Anwendung. Ob FieberHalsschmerzenHeiserkeitHusten oder Schnupfen: Eine Vielzahl pflanzlicher Helfer kommt für die Behandlung der Grippe infrage. Klicken Sie auf das Symptom, dort finden Sie alle Informationen zu den pflanzlichen Wirkstoffen und Hausmitteln, die eingesetzt werden können.

Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Mit kleinen Kindern die fiebern sollte man immer zum Arzt.
  • In der Schwangerschaft beim Auftreten von Grippesymptomen.
  • Mit älteren Menschen die plötzlich Fieber bekommen – der Arzt kann auch zum Hausbesuch kommen, eine Krankenhauseinweisung sollte nicht zu lange hinausgezögert werden.
  • Wenn das Fieber über 39°C länger als 3 Tage anhält und sich die Symptome verschlechtern.
  • Bei Luftnot und blutigem Husten besteht Gefahr der Lungenentzündung oder Lungen/Herzerkrankung.
  • Bei Verschlechterung des Allgemeinzustands und Verwirrtheit.
  • Bei Übelkeit und Durchfall wegen der Gefahr der Austrocknung.
Link- und Buchtipps:
  • Informationen zur Grippe der Bundesgesundheitszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) Link
  • „Grippe und Erkältungskrankheiten: natürlich heilen. Vorbeugen – behandeln – auskurieren. Mit aktuellen Informationen zur Schweinegrippe“ von Markus Sommer (Verlag: Freies Geistesleben; 1. Auflage Nov. 2009)
  • „H1N1 – Schweinegrippe verstehen statt fürchten“ von Walter Popp und Dorothea Hansen (Verlag Lehmanns Media-Lob, 1. Auflage September 2009)
Quellen:
  • RKI-Ratgeber für Ärzte -> Influenza; Stand 10.1.2011 (Herausgeber: Robert-Koch-Institut, www.rki.de)
  • Praxisleitfaden Allgemeinmedizin (S. Gesenhues und R. Ziesché, Urban & Fischer Verlag)
  • Innere Medizin (Classen, Diehl, Kochsiek; Verlag Urban & Schwarzenberg)
  • Medizinische Mikrobiologie (Kayser, Bienz, Eckert, Zinkernagel; Thieme Verlag)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

Anzeige
   Pflanzliche Medikamente bei Grippe:
* Hinweis
Die Angaben sind ausschließlich zu Informations­zwecken bestimmt und stellen keine Kauf- oder Anwendungs­empfehlung dar. Diese Informationen ersetzen auch nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

News zu Grippe

Winterzeit ist Grippezeit. Medikamente zur Behandlung der sogenannten Influenza sind rar gesät und nur in besonders schweren Fällen angebracht. Neue Forschungsergebnisse aus Japan zeigen, dass auch natürliche und besser verträglic...
Hüstelnde Kollegen, heisere Praktikanten und Chefs mit Schnupfnase sind im Winter keine Seltenheit. Statt mit neuem Elan beginnt in vielen Büros das neue Jahr mit einer Grippewelle. Volle U-Bahnen, trockene Heizungsluft oder nasse Fü&s...
Die kalte, nasse Jahreszeit steht wieder vor der Türe – Hochkonjunktur für Viren. So auch für das Virus mit dem Namen Influenza A, dem Erreger der "echten" Grippe. Es führt zu einem Infekt der oberen Atemwege mit F...
Der Herbst ist die Jahreszeit, die uns so langsam auf den Winter vorbereitet. Gerade im Monat November merkt man die Umstellung besonders. Die Tage werden kürzer, kälter und leider auch dunkler. Die Erkältungszeit beginnt. Aber bei vie...
Alle anzeigen

Studien zu Grippe

Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Die Nase läuft, der Hals kratzt und das Fieberthermometer zeigt nach oben. Jeder kennt die lästigen Symptome einer Erkältung. Meist hilft da nur ein warmer Tee und Bettruhe. Neuste Erkenntnisse weisen  Mehr...darauf hin, dass der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) viele dieser Beschwerden lindern kann – und zwar unabhängig von ihrer Ursache.
Studientitel
Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases
Jahr
2011
Kurzinfo
Bereits die Ureinwohner Nordamerikas verwendeten den Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) gegen Husten, Erkältungen und Mandelentzündungen. Heute ist Echinacea auf der ganzen Welt ein beliebtes Mittel  Mehr...bei Infekten aller Art. Doch wie wirkt die Pflanze eigentlich? Ein Blick auf aktuelle Studien zeigt, dass in ihr noch mehr Heilkraft steckt, als man bisher vermutete.
Studientitel
CYSTUS052, a polyphenol-rich plant extract, exerts anti-influenza virus activity in mice (und weitere 1 Studie)
Jahr
2007, 2007
Kurzinfo
Zu dem hauptsächlichen Anwendungsgebiet der Zistrose gehört die Therapie von Infekten. Schon seit Jahrhunderten bekämpfen die Menschen Erkältungen mit der Zistrose als traditionelles Heilmittel. Dabei  Mehr...hervorzuheben, ist besonders die Behandlung der gewöhnlichen Grippe, die durch sogenannte Influenza-Viren ausgelöst wird und die oberen Atemwege befällt.
Studientitel
Effect of CYSTUS052 and green tea on subjective symptoms in patients with infection of the upper respiratory tract
Jahr
2009
Kurzinfo
Die jahrhundertlange Geschichte der Zistrose als Naturheilmittel demonstriert, dass sie nicht nur bei Grippeerkrankungen (Studie Wirkung des Zistrosenkraut-Extrakts bei Grippe) wirksam ist, sondern auch  Mehr...bei einer gewöhnlichen Erkältung ihre Heilkraft entfalten kann. Genau dieser eher unbestimmte Einfluss auf Erkältungen sollte das Thema von zwei weiteren aus Deutschland stammenden Studien sein.
Alle anzeigen