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Gicht

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 28.01.2013
Gicht

Was bedeutet Gicht?

Bei Gicht, früher landläufig auch als „Zipperlein“ bezeichnet, handelt es sich um einen Oberbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels sowie deren Folgeerscheinungen. Dies gilt etwa für den erhöhten Harnsäurespiegel (Hyperurikämie), den Gichtanfall in verschiedenen Gelenken und die Ablagerung von Harnsäurekristallen etwa in Gelenken, Sehnen oder Schleimbeuteln. Letzteres kann in Gelenken zu Entzündungen führen. Werden diese nicht behandelt, können Gelenkschäden die Folge sein.

Ursachen und Symptome 

Unterschieden wird im Allgemeinen zwischen der primären und der sekundären Gicht. Erstere ist auf eine Überproduktion von Harnsäure zurückzuführen. Bei letzterer führt das Absterben körpereigener Zellen zu einem Anstieg der Produktion.

Das Erkrankungsrisiko hängt wesentlich mit der Lebensführung zusammen. Spielen etwa Fleisch oder Alkohol in der Ernährung eine große Rolle so erhöht dies das Risiko an Gicht zu erkranken. Dies hatte zur Folge, dass Gicht in der Vergangenheit vor allem eine Krankheit der Wohlhabenderen war. Auch heute noch ist Gicht vor allem in den Industrieländern weit verbreitet. Dabei gelten insbesondere Männer als anfällig für die Krankheit. Ein chronischer Verlauf der Krankheit ist eher selten.

Mehr zu Ursachen und Symptomen der Gicht.

Gicht im Überblick:
  • Gicht bezeichnet Stoffwechselstörungen in deren Zentrum ein erhöhter Harnsäurespiegel steht.
  • Ursache ist eine genetische Veranlagung oder eine falsche Ernährung. Problematisch sind vor allem der übermäßige Konsum von Alkohol, Fleisch und Innereien.
  • Symptome sind Schmerzen in den betroffenen Gelenken, insbesondere, wenn diese belastet werden.
  • Zur Diagnose wird der Harnsäurespiegel im Blut untersucht. Im fortgeschrittenen Stadium werden darüber hinaus Röntgenuntersuchungen durchgeführt, anhand derer man Schäden an den Gelenken erkennen kann.
  • Die Therapie gliedert sich in eine initiale und eine Dauertherapie. Erstere zielt auf die Linderung der Beschwerden, letztere auf eine Behandlung der Ursache.
  • Die initiale Therapie besteht im Einsatz von Medikamenten bei gleichzeitiger Schonung der betroffenen Gelenke. Die Dauertherapie beinhaltet neben dem Einsatz von Medikamenten die Umstellung der Ernährung.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Schmerzen in den Gelenken, bei deren Belastung. Dies gilt insbesondere nach starkem Fleisch- oder Alkoholkonsum.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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