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Fieber Diagnose

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 12.09.2013
Fieber Diagnose

Welche Krankheit ist Auslöser des Fiebers?

In der Anamnese (dem ärztlichen Gespräch) wird der Arzt mögliche Ursachen für das Fieber abklären. Er fragt nach Beschwerden wie Durchfall, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen. Bei Verdacht auf eine Infektionskrankheit wird der Arzt versuchen zu klären, wer den Kranken angesteckt hat (Infektionsquelle) und ob Mensch oder Tier. Bei einer Erkältung oder Grippe im Winter ist das oft unerheblich, bei Verdacht auf meldepflichtige Erkrankungen wie Tuberkulose oder Salmonellen ist es sehr wichtig um eine Verbreitung zu verhindern. Besteht ein Gewichtsverlust, so müssen auch Nachtschweiß und Appetitverlust abgeklärt werden, da diese auf Krebserkrankungen hindeuten. Eine Reiseanamnese sollte nie vergessen werden. Sie fragt ab wie lange und in welchem Land jemand gereist ist, unter welchen hygienischen Umständen die Reise stattfand und wann die Rückkehr war. Allergien und Medikamenteneinnahme werden dokumentiert.

Richtig Fieber messen

Um eine Temperaturerhöhung zu objektivieren, sollte der Arzt die Temperaturmessung kontrollieren. Hilfreich können Fieberkurven über etliche Tage sein, die in Richtung bestimmter Krankheiten weisen. Das Fieber kann rektal (im Po), axillär (unter der Achsel), unter der Zunge oder im Ohr gemessen werden. Am aussagekräftigsten ist die rektale Temperaturmessung, die Temperatur im Po gemessen ist höher als die im Ohr. Das moderne Fieberthermometer ist ein elektronisches, die alten Fieberthermometer funktionieren mit einer Quecksilbersäule.

In der körperlichen Untersuchung werden Herz und Lunge abgehört, Hals, Nase und Ohren begutachtet und die Hals- und Achsellymphknoten auf Schwellungen abgetastet. Ober- und Unterbauch werden auf Schmerzempfindlichkeit, Leber oder Milzvergrößerung abgetastet. Dies ist richtungweisend, welches Organ betroffen sein kann.

Eine Blutprobe,entnommen aus der Vene wird im Labor untersucht auf Entzündungswerte, rote und weiße Blutkörperchen, Leberwerte, Nierenwerte und Schilddrüsenhormone. Der Urin wird auf Bakterien, Blut und andere Stoffe untersucht, bei Durchfall kann auch eine Stuhlprobe eingeschickt werden. Besteht Husten mit Auswurf, so können in einem Rachenabstrich Bakterien in einer Kultur herangezüchtet werden. Dies ist auch wichtig, um gezielt das richtige Antibiotikum einzusetzen.

Besteht begründeter Verdacht auf eine schwerere Infektionskrankheit wie Lungenentzündung, wird der Facharzt eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb anfertigen. Bestehen vorwiegend Glieder- und Gelenkschmerzen so werden Röntgenaufnahmen von den schmerzenden Gelenken für eine Rheumadiagnostik gemacht. Bei Verdacht auf eine Blinddarmentzündung oder einen Bauchabszess werden im Krankenhaus entsprechende Aufnahmen, auch mittels Computertomographie, angefertigt. Ein Ultraschall von den weichen Bauchorganen kann sehr nützlich sein.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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