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Fieber Behandlung

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-1212.09.2013
Fieber Behandlung

Die Ursache behandeln!

Je nach Krankheit, in deren Verlauf Fieber auftritt, muss die Ursache behandelt werden, je nachdem ob eine Infektionskrankheit, Rheuma, Krebs oder Schilddrüsenüberfunktion das Fieber ausgelöst haben.

Da die meisten fieberhaften Erkrankungen Infektionen sind, wird ein Medikament gegen den Erreger eingesetzt. Bei Bakterien sind dies Antibiotika, gegen Viren gibt es einige Virostatika – HIV kann man mittlerweile medikamentös über Jahre „in Schach“ gehalten, aber nicht abgetötet werden. Gegen viele Medikamente entwickelten Bakterien, Viren und Parasiten so genannte „Resistenzen“. Sie haben sich so weiterentwickelt, dass das Medikament nicht mehr gegen sie wirkt, wie es bei Antibiotika oder Malariamitteln der Fall sein kann. Andererseits sind fast alle Infektionskrankheiten, die früher zu Fieber und häufig zum Tod geführt haben, heute heilbar, auch so schwere Erkrankungen wie die Tuberkulose.

Bei den häufigen Kopf und Gliederschmerzen bei Erkältungen oder Grippe können die Symptome mit Hausmitteln gelindert werden. Viel Flüssigkeit trinken (mehr als 2 Liter pro Tag, am besten Kräutertee) ist ein Grundrezept, da die Temperaturerhöhung zu einer Austrocknung des Körpers führt. Ein Fieber bringt Appetitlosigkeit mit sich – hier hilft leicht verdauliche Kost wie Haferschleim oder stärkende Suppen. Um das Fieber zu senken und Glieder- und Kopfschmerzen zu lindern können Medikamente wie Aspirin oder Paracetamol gegeben werden. Ein Wadenwickel, nach altem Rezept angewandt, kann ebenso hilfreich bei Fieber und Gliederschmerzen sein.

Aspirin

Der chemische Wirkstoff ist die „Acetylsalicylsäure“: Ihre Vorläufersubstanz wurde aus einem pflanzlichen Wirkstoff, dem Weidenrindenextrakt hergestellt. Acetylsalicylsäure hemmt die Cyclooxygenase, die dem Gehirn über Prostaglandine Schmerzen und Fieber vermitteln, dadurch werden diese Symptome unterdrückt. Zudem hemmt es die Blutgerinnung und wird deshalb Herzkranken gegeben. Nebenwirkungen können winzige Blutungen im Magen-Darm Bereich sein, die Magenschmerzen verursachen können.

Paracetamol

Die antipyretische (fiebersenkende) Wirkung dieses Schmerzmittels ist gut belegt – unklar jedoch ist nach wie vor sein Wirkmechanismus. Nebenwirkungen können v.a. bei übermäßigem Gebrauch Leberschäden sein.

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Vorbeugen

Einem Fieber selbst kann man nicht vorbeugen, und sollte man auch nicht vorbeugen, denn es ist Zeichen einer gesunden Abwehrreaktion unseres Immunsystems.

  • Immunsystem stärken: eine starke Abwehr verringert das Auftreten von fieberhaften Erkältungskrankheiten im Winter – unser Immunsystem stärken können wir mit gesunder Ernährung, Sport und regelmäßigen Saunabesuchen.
  • Impfungen: vorbeugen kann man zahlreichen Krankheitserregern mit einer Impfung. Eine Reihe von früher mit Fieber und schweren Folgen für die Gesundheit verlaufenden Krankheiten und Kinderkrankheiten treten so in Deutschland kaum mehr auf. Die STIKO (ständige Impfkomission) überarbeitet und aktualisiert jährlich die empfohlenen Grundimpfungen. Bei Reisen in ferne Länder gelten die für das jeweilige Land aktuell empfohlenen Reiseimpfungen.
Linktipp:
  • Sehr hilfreich: Patientenleitlinie Fieber bei Kindern - patientenleitlinie.de Link

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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