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Fettleber

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Geschrieben von 2011-02-10
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-1212.09.2013
Fettleber

Knapp ein Drittel der Deutschen ist übergewichtig. Darunter leidet auch die Leber: bei knapp 90 Prozent aller Menschen mit einem Body-Mass Index (BMI) über 30 tritt im Laufe der Zeit eine Fettleber auf. Alkoholismus ist der zweite schwerwiegende Grund für eine Verfettung der Leber, denn die Alkoholfettleber kann in eine Hepatitis (Leberentzündung) oder Leberzirrhose (Leberschrumpfung) münden, und zu lebensbedrohlichem Leberversagen führen. Fast 2 Millionen Alkoholabhängige gibt es schätzungsweise in Deutschland. Der einzige Schutz für unser wichtigstes Entgiftungsorgan ist der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Gesundheit: Ausgewogene Ernährung mit niedriger Kalorienzufuhr und Verzicht auf Alkohol sind lebensverlängernd und können eine Fettleber rückgängig machen. Pflanzliche Wirkstoffe schützen die Leber nicht nur: Mariendistelfrüchte-Extrakt kann geschädigte Leberzellen sogar regenerieren.

Von einer Fettleber spricht man, wenn mehr als die Hälfte aller Leberzellen zu viel Fett gespeichert haben, oder mehr als 5 Prozent des Lebergewichts aus Fett besteht. In der medizinischen Fachsprache nennt man die Fettleber „Steatosis hepatis“. Steatose bedeutet Verfettung, und hepar (griech.) heißt Leber.

Fettleber im Überblick:
  • Fettleber bezeichnet eine Verfettung von mehr als der Hälfte aller Leberzellen.
  • Ursächlich führen meist Übergewicht, Diabetes und Alkoholmissbrauch zur Fettleber.
  • Die Fettleber bleibt „stumm“ bis es zu Komplikationen wie Leberentzündung oder Leberzirrhose kommt mit Ikterus (Gelbsucht), Übelkeit und Oberbauchschmerzen bis hin zu Aszites (Bauchwassersucht).
  • Eine Fettleber kann sich zurückentwickeln durch konsequente Gewichtsreduzierung, Einstellen des Blutzuckers, Verzicht auf Alkohol oder Absetzen der leberschädigenden Substanz.

Ursachen einer Fettleber

Zu viel Fett und Alkohol schaden der Leber

Die Leber wiegt 1,5 bis 2 Kilogramm und liegt direkt unter dem Zwerchfell im rechten Oberbauch. Sie ist ein wichtiges Organ: durch sie wird das Blut aus den Verdauungsorganen geschleust. Dieses Blut ist reich an Nährstoffen, die aus dem Darm aufgenommen wurden. In der Leber finden wichtige Stationen des Fettstoffwechsels, Kohlehydratstoffwechsels und der Eiweißsynthese statt. Zudem ist die Leber Entgiftungsorgan und mit dem Abbau von Umweltgiften, Medikamenten oder Alkohol beschäftigt.

Werden diese Funktionen gestört oder die Leber überfordert, kann es zu Hepatitis (Leberentzündung), Leberzirrhose (Schrumpfleber) oder Fettleber kommen. Die Fettleber ist die harmloseste Form der drei möglichen Leberreaktionen. Man unterscheidet die Alkoholfettleber und die nicht-alkoholische Fettleber.

Fettleber durch Fettsucht

Zu viel und zu fettreiches Essen ist ungesund: leicht kann es zu Übergewicht, erhöhten Blutfetten oder der Entwicklung eines Diabetes Typ 2 (ernährungsbedingter „Altersdiabetes“) kommen. Wenn auch noch Bluthochdruck besteht, spricht auch von „metabolischem Syndrom“, einer vermeidbaren Zivilisationskrankheit.

Das Überangebot an Fetten in der Blutbahn wirkt sich ungünstig auf den Stoffwechsel der Leber aus: Die Nahrungsfette werden vom Darm in die Blutbahn aufgenommen, und müssen zwangsläufig im Blutkreislauf durch die Leber hindurch, wo sie im Fettstoffwechsel zum Weitertransport umgebaut und „verpackt“ werden (Fettsäuresynthese). Die Leber kann auf Dauer so viel Arbeit nicht bewältigen, und baut die überschüssigen „Fetttropfen“ in die Leberzellen ein.

Die ernährungsbedingte Zuckerkrankheit Diabetes Typ 2 führt im Zusammenhang mit Übergewicht zur Leberverfettung (50-80% der Altersdiabetiker sind übergewichtig) und stört zudem den Fettstoffwechsel der Leber.

Fettleber durch Alkoholabhängigkeit

Alkohol ist Gift für die Leberzellen. Die Leber als Entgiftungsorgan kann Alkohol nur bis zu einem gewissen Grenzwert durch Enzyme abbauen und unschädlich machen. Dieser Grenzwert schwankt individuell und geschlechtsabhängig. Regelmäßig sollte man nicht zu viel Alkohol trinken, denn oberhalb dieser Grenzwerte kommt es zur Fettleber:

  • Bei Frauen ab 20-30 Gramm pro Tag (25g Alkohol entspricht ½ Liter Bier, 30g ¼ Liter Wein).
  • Bei Männern ab 60 Gramm pro Tag (entspricht circa 3 Flaschen Bier à ½ Liter oder ½ Liter Wein).

Der pro Kopf Verbrauch an reinem Alkohol liegt in Deutschland jedoch schon allein bei 25g pro Tag – nicht alle Menschen trinken regelmäßig Alkohol und man kann sich leicht ausrechnen, welche Mengen da teilweise konsumiert werden. Alkoholabhängigkeit ist eine schwere Suchtkrankheit mit Folgeschäden für Leber und viele andere Organe. Eine Alkoholfettleber entsteht meist erst nach circa 5 Jahren Alkoholmissbrauch.

Eiweißmangel: die Leber kann das Fett nicht abbauen

Es gibt noch andere, ernährungsbedingte Ursachen der Fettleber: Mangel- und Unterernährung und parenterale Ernährung (Ernährung im Krankenhaus über die Vene). Bei Unterernährung durch Magersucht (Anorexia nervosa) oder Hunger in Entwicklungsländern kommt es leicht zum Eiweißmangel. Ein Unterangebot an Eiweißen kann auch durch eine falsche Diät entstehen. Bei Eiweißmangelernährung (Kwashiorkor) fehlen der Leber diese Bausteine aus der Ernährung für den Aufbau wichtiger Lebereiweiße. (Enzyme). Diese Enzyme können in der Leber Fette abbauen und an andere Körperstellen transportieren, wo sie als Energiespeicher (z.B. Bauchfett) eingelagert werden. Bei Eiweißmangel muss die Leber die Fette in ihr eigenes Gewebe einbauen, es kommt also paradoxerweise trotz Hungern zur Fettleber.

Toxische Fettleber – Medikamente und Gifte greifen Leberzellen an

Nicht immer kann die Leber Medikamente „fachgerecht“ entgiften – Gifte, deren Einnahme gar nicht stattfinden sollte, führen ebenfalls zu Leberschäden.

Typische Medikamente, die eine toxische Steatose (Fettleber) verursachen sind:

  • Kortison
  • Valproat (ein Mittel bei Epilepsie, Krampfanfällen die im Gehirn entstehen)
  • Einigen Medikamenten bei HIV
  • Chemotherapie (Zytostatika, Mittel gegen Krebs)
  • Hochdosierte Östrogene (Hormonsubstitution)

Typische Gifte:

  • Pilzgifte
  • Chlorierte Kohlenwasserstoffee
  • Phosphor

Schwangerschaftsfettleber und Reye-Syndrom

Aus unbekannter Ursache kann eine Fettleber gegen Ende der Schwangerschaft entstehen. Sie ist lebensgefährlich für Mutter und Kind und es muss rasch gehandelt werden. Das Reye-Syndrom entsteht, wenn Kinder unter 15 Jahren mit Fieber (z.B. bei einer Erkältung) Acetylsalicylsäure („Aspirin“) einnehmen. Dabei kommt es zu Fettleber und Gehirnschädigung.

Sehr seltene, aber schwere Krankheiten, die mit einer Fettleber einhergehen sind angeborene Stoffwechselkrankheiten wie Morbus Wilson, Galaktosämie oder Fruktoseintoleranz.

Symptome einer Fettleber

Nur die Komplikationen machen Beschwerden

Meistens macht die Fettleber dem Betroffenen keinerlei Beschwerden, er weiß nicht um seine verfettete, vergrößerte Leber. Erst durch ihre Komplikationen fällt die Fettleber mit Symptomen auf. Wenn es zu

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Rechtsseitigen Oberbauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust und
  • Ikterus (Gelbfärbung der Haut, des Augenweiß und Entfärbung des Stuhls)

kommt, muss man an eine Lebererkrankung denken. Dabei sind diese Symptome nicht spezifisch für Komplikationen der Fettleber, sie treten auch bei anderen Lebererkrankungen auf.

Vergrößert sich die Leber sehr schnell, d.h. die Verfettung schreitet unerwartet rasch voran, kann es zu diesen Beschwerden kommen, da sich die Leberkapsel sehr schnell und zu stark ausdehnen muss.

Wenn die Fettleber in eine Fettleberentzündung (Steatohepatitis) übergeht, kommt es auch zu den oben genannten Symptomen. Dies ist oft bei der Alkoholfettleber der Fall: wird der Alkoholkonsum nicht ganz beendet, so mündet die Fettleber in eine Alkoholhepatitis (alkoholbedingte Leberentzündung), aus der bei fortgesetztem Alkoholmissbrauch die Leberzirrhose (knotige Leberschrumpfung) entsteht. Die Leberzirrhose ist ein Schaden, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann!

Die alkoholbedingte Leberzirrhose bei Alkoholsucht ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und im Verlauf kommt es zu:

  • Aszites (Bauchwassersucht, eine große Wasseransammlung im Bauchgewebe)
  • Ödemen (Wasseransammlung) in den Beinen
  • Abgeschlagenheit, Verlust der Leistungsfähigkeit
  • Blutungsneigung und Blutarmut (Anämie)
  • Ikterus (Gelbsucht)
  • Polyneuropathie (Nervenerkrankung mit Störung der Wahrnehmung von Berührungen (Sensibilitätsstörung))
  • Extremes Untergewicht, Muskelschwund, Auszehrung (Kachexie)
  • Wernicke-Enzephalopathie: geistige Verwirrtheit bis hin zu Bewusstseinseintrübung und Bewusstlosigkeit (Koma)

Soweit muss es nicht kommen! Zum Glück führt die nicht-alkoholbedingte Fettleber bei Übergewicht, erhöhten Blutfetten und Diabetes in den seltensten Fällen zu Komplikationen. Beschwerden machen da eher andere Folgen der Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose (Gefäßwandverkalkung) und Bluthochdruck mit Gefahr für Herzkrankheiten, Nierenschwäche oder Schlaganfall.

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Diagnose einer Fettleber

Die unkomplizierte Fettleber ist, da sie keine oder kaum Beschwerden macht, oft ein Zufallsbefund. In der Anamnese (ärztliches Gespräch) muss der Arzt bei einem stark übergewichtigen Menschen oder einem Diabetiker daran denken, dass eine Leberverfettung bestehen kann. Zu einer guten Anamnese gehört neben Krankengeschichte und Medikamenteneinnahme die Befragung zu den Ernährungsgewohnheiten und dem Alkoholkonsum.

Die Fettleber lässt sich in der körperlichen Untersuchung diagnostizieren: Durch die Bauchwand tastet der Arzt den unteren Leberrand unterhalb des rechten Rippenbogens. Der Rand der Fettleber ist stumpf, die Leber kann derb bis prall und elastisch sein.

Bei Verdacht auf Fettleber ist der Ultraschall (Sonographie) zur bildhaften Darstellung der Leber sehr gut geeignet. Dabei werden auch die weichen Körperorgane, zu denen die Verdauungsorgane zählen durch den Aufprall von Schall in Schwarz-Weiß dargestellt. Der Arzt fährt mit der Ultraschallsonde (dem Instrumentenkopf) langsam über die Bauchwand. Da in der Röntgenuntersuchung nur die harten Strukturen (Knochen) darstellbar sind, und die Sonographie keine Nebenwirkungen wie Strahlenbelastung hat, ist dies eine faszinierende Methode für einen Blick ins Körperinnere. Lebervergrößerung und gesunde Strukturen wie Gallenwege und Gallenblase oder krankhafte Veränderungen wie Knoten oder Tumore kann das geschulte Auge so erkennen. Neben der Leber ist oft die Milz mitvergrößert.

Die Ursache für die Fettleber lässt sich so leider nicht erkennen. Auch die Laboruntersuchung der Blutprobe auf Leberwerte ist unspezifisch. Die Leber-Transaminasen und die Gamma-GT sind leicht erhöht.

Die Ursache für die Leberverfettung lässt sich in einer Gewebeprobe differenzieren, die manchmal nötig wird. Für diese Leberbiopsie sticht der Arzt mit einer speziellen, langen Nadel unter Sicht durch Ultraschall durch die Bauchhaut bis in die Leber und entnimmt eine kleine Probe des Lebergewebes. In der Histologie, also der Begutachtung unter dem Mikroskop kann er erkennen ob die Verfettung großtropfig oder feintropfig ist, ob eine Entzündung oder andere Zellschäden vorliegen. So lässt sich die Fettleber von der Fettleberentzündung unterscheiden, was mit der Blutuntersuchung nicht gelingt.

Therapie einer Fettleber

Eine Fettleber kann innerhalb weniger Wochen wieder rückgängig gemacht werden. Dafür ist es wichtig, die Ursache zu kennen und zu beseitigen.

Besteht eine Alkoholabhängigkeit, so muss diese schwere Suchtkrankheit grundlegend behandelt werden. Die Fettleber kann sich erst regenerieren, wenn der Betroffene keinen Alkohol mehr trinkt.

Medikamente oder Gifte, die die Fettleber verursacht haben, müssen unbedingt vermieden werden, wichtige Medikamente müssen durch andere ersetzt werden.

Die Fettleber aufgrund falscher Ernährungsgewohnheiten und Übergewicht kann man sehr gut mit einer Gewichtsreduzierung, Umstellung der Ernährung und Sport oder regelmäßiger Bewegung behandeln. Eine Magersucht oder eine Krankheit, die zu Eiweißmangel und dadurch zur Fettleber geführt hat, muss behandelt werden. Mit der Ernährung sollte ein ausgewogenes Verhältnis an Eiweißen, Kohlehydraten, Fetten, Vitaminen und Spurenelementen zugeführt werden.

Kohlehydrate sollten bevorzugt aus vollem Getreide, das viele Ballaststoffe enthält zugeführt werden, weißer Zucker und Weißmehlprodukte sollte nicht nur der Diabetiker meiden. Besteht ein Diabetes, ist es wichtig den Blutzucker mit Medikamenten oder Insulin gut einzustellen, dann tritt keine Fettleber auf.

Naturheilkunde bei Fettleber: Mariendistel kann helfen

Die Mariendistel stammt ursprünglich aus Nordafrika, Kleinasien und Südeuropa, von wo sie im Mittelalter ihren Weg bis zu uns fand. Im Altertum erwähnte sie schon der griechische Arzt und Kräuterkundige Dioskurides. Ihr Name entsprang der mystischen Assoziation zur Jungfrau Maria. Als Lebermittel wurde sie jedoch erst im 18. Jahrhundert entdeckt.

Die Analyse der Inhaltsstoffe der Mariendistelfrüchte ergab einen hohen Gehalt an Silymarin, ein Gemisch aus drei Flavonoide mit dem Hauptbestandteil Silybinin. Silymarin stimuliert die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen, stabilisiert Leberzellwände und fängt Sauerstoffradikale ein, zudem wirkt es entzündungshemmend.

Mariendistelfrüchte-Extrakt wirkt deshalb nicht nur vorbeugend und schützt vor Leberkrankheiten, es kann sie bis zu einem gewissen Grad aktiv heilen. Bei Leberzirrhose, chronischen Leberentzündungen, Leberschäden durch Medikamente und Gifte und bei Knollenblätterpilzvergiftung (nie selbst behandeln!) wird Mariendistelfrüchte-Extrakt unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt. Neuere Studien ergaben auch die positive Wirkung von Mariendistelfrüchte-Extrakt zur Regeneration der alkoholischen und ernährungsbedingten Fettleber.

Hierfür empfiehlt sich, wie bei allen anderen Leberkrankheiten, die Einnahme des Fertigpräparats. Denn darin wird Silymarin als Extrakt aus der Mariendistelfrucht hochkonzentriert. Man sollte bei der Auswahl des Präparats darauf achten mindestens 150 – 200 mg Silymarin pro Tag einzunehmen, oder sich ein Präparat vom Arzt empfehlen lassen. Als Tee werden Mariendistelfrüchte manchmal auch zubereitet, die Inhaltsstoffe sind jedoch schwer wasserlöslich.

Der Fettleber vorbeugen

Einer ernährungs- oder alkoholbedingten Fettleber können Sie gut vorbeugen indem Sie:

  • Als Frau nicht mehr als 12g Alkohol pro Tag trinken (entspricht ¼ Liter Bier oder 1/8 Liter Wein) mit mindestens 2 alkoholfreien Tagen pro Woche.
  • Als Mann nicht mehr als 25g Alkohol pro Tag trinken (entspricht ½ Liter Bier oder ¼ Liter Wein) mit mindestens 2 alkoholfreien Tagen pro Woche.
  • Achten Sie auf eine ausreichende, aber nicht übermäßige Kalorienzufuhr. Kalorienhaltige Getränke und häufige Mahlzeiten sollten Sie vermeiden, um nicht zuzunehmen.
  • Ein normlagewichtiger Erwachsener hat einen Energiebedarf von 15% aus Eiweiß, 30% aus Fett und 55% aus Kohlehydraten in der täglichen Nahrung laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
  • Achten Sie darauf, hauptsächlich pflanzliche, cholesterinarme (ungesättigte) Fette aufzunehmen.
  • Anhand eines BMI-Rechners können Sie testen, ob bei Ihnen Normalgewicht (BMI zwischen 18,5 und 25) besteht.
  • Achten Sie auf regelmäßige Bewegung 2-3x pro Woche in Form eines Ausdauertrainings (Joggen, Walken, Schwimmen, Fahrradfahren) um Übergewicht zu vermeiden.
Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn sie einen BMI von mehr als 30 bei sich feststellen um eine konsequente Behandlung der Fettsucht (Adipositas) durchzuführen und eine eventuelle Fettleber zu untersuchen.
  • Als Diabetiker zur regelmäßigen Kontrolle des Blutzuckers.
  • Wenn Sie von Freunden oder Bekannten auf ihren Alkoholkonsum angesprochen wurden oder selbst beobachten dass sie mehr Alkohol trinken zur Kontrolle der Leberwerte.
  • Bei Ikterus (Gelbfärbung von Haut, Schleimhäuten, Augenweiß), Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit und Ödemen (Wassereinlagerung im Gewebe).
Link- und Buchtipps:
  • Informationsseite zum Thema Alkohol der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Link
  • „Das Leber-Buch. Wie halte ich meine Leber gesund? Neue Therapien und Stand der Forschung. Die Leber von A bis Z“ herausgegeben von der Deutschen Leberstiftung (Schluetersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei; September 2010)
  • „Köstlich essen für Leber und Galle: Über 130 Rezepte: schonend, bekömmlich und leicht“ von S.-D. Müller und Ch. Weißenberger (Trias Verlag, 2. Auflage August 2011)
Quellen:
  • Hepatologie für die Praxis (G. Pape und B. Göke; Urban & Fischer Verlag)
  • Indikationen zur Leberbiopsie (A. Tannapfel, H.-P. Dienes, A. W. Lohse; Deutsches Ärzteblatt | Jg. 109 | Heft 27 | 9. Juli 2012)
  • Innere Medizin (Classen, Diehl, Kochsiek; Urban & Schwarzenberg Verlag)
  • Leitfaden Phytotherapie (H. Schilcher, S. Kammerer, T. Wegnener; Urban & Fischer Verlag)
  • Pharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)
  • Urania Pflanzenreich – Blütenpflanzen 1+2 (Urania Verlag

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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