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Erhöhte Blutfette, erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie, Hyperlipidämie)

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2018-09-1212.09.2018
Erhöhte Blutfette, erhöhtes Cholesterin (Hypercholesterinämie, Hyperlipidämie)

Mehr als die Hälfte aller Deutschen über 40 Jahre haben erhöhte Blutfettwerte. Ernährungsbedingt erhöhtes Cholesterin ist an sich noch keine Krankheit. Es führt jedoch zu frühzeitiger Arteriosklerose, der Gefäßwandverkalkung. Damit sind erhöhte Blutfette der Risikofaktor Nummer eins für die Entwicklung ernster Herz- und Gefäßkrankheiten, allen voran die Koronare Herzkrankheit. Wie vielen Menschen ist dieser Zusammenhang bewusst, wenn es um die tägliche Ernährung geht? Wer weiß Bescheid um die gesunde Zusammensetzung der Fette? Denn: Fett ist nicht gleich Fett. Medizinisch unterscheidet man gute und schlechte Fette – im Blut und im Essen. Erhöhte Blutfette lassen sich meist vor dem Einsatz von Medikamenten mit einer Ernährung mit hohem Anteil an (pflanzlichen) ungesättigten Fettsäuren und pflanzlichen Wirkstoffen reduzieren.

Ursachen und Symptome 

Eine Reihe unterschiedlicher Fettstoffwechselstörungen führen zu erhöhten Blutfetten. Dazu zählen Hypercholesterinämien, Hypertrigylzeridämien und gemischte Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipidämien). Die Einteilung erfolgt einerseits nach Art der Blutfette die erhöht sind (Cholesterin, Triglyzeride).

Andererseits unterscheidet man nach Ursache:

  • Primäre Fettstoffwechselstörungen: vererbte Störungen wie die familiäre Hypercholesterinämie und die familiäre Hypertriglyzeridämie
  • Sekundäre Fettstoffwechselstörungen: hierunter die häufigste Ursache für erhöhte Blutfette, die ernährungsbedingte Hypercholesterinämie, ferner die durch Grundkrankheiten und Medikamente verursachten sekundären Hyperlipidämien.

Bei primären Fettstoffwechselstörungen können Xanthome (Fetteinlagerungen in Haut und Sehnen) entstehen. Die sekundär erhöhten Blutfette machen lange keine Symptome. Sie bemerkt man erst wenn es schon fast zu spät ist: Arteriosklerose durch erhöhtes LDL-Cholesterin führt zu Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt, plötzlichem Herztod, zu Schlaganfall oder Schaufensterkrankheit (pAVK, Durchblutungsstörungen der Beine). Stark erhöhte Triglyzeride können eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auslösen.

Deshalb ist die Früherkennungsuntersuchung des Blutes so wichtig. Je nach Risikogruppe gibt es dabei Zielwerte im Blut, die nicht über- oder unterschritten werden sollten. Bei Gesunden sollte das Cholesterin unter 200 mg/dl liegen, das LDL-Cholesterin unter 120 mg/dl.

Mehr zu Ursachen und Symptomen von erhöhten Blutfetten.

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Behandlung von erhöhten Blutfetten

Zur Therapie von Fettstoffwechselstörungen reichen in der Regel eine Ernährungsumstellung auf ballaststoffreiche Nahrung mit wenig Fleisch oder Käse, viel Obst und Gemüse und vorwiegend pflanzlichen Fetten (ungesättigte Fettsäuren), die das „schlechte“ LDL-Cholesterin senken. Sind die Blutfette damit nicht unter Kontrolle, besteht ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen oder eine erbliche Hypercholesterinämie so kommen Blutfettsenker wie Cholesterin-Synthese-Hemmer zum Einsatz.

Mehr zur Therapie von erhöhten Blutfetten.

Erhöhte Blutfette im Überblick:
  • Ursache für erhöhte Blutfette sind Fettstoffwechselstörungen. Man unterscheidet verschiedene Arten von erhöhten Blutfettwerten. Dafür verantwortlich sind falsche Ernährungsgewohnheiten, Erbfaktoren, Medikamente oder Grunderkrankungen.
  • Symptome machen erhöhte Blutfette keine. Das kann aufgrund der Folgeschäden gefährlich sein: Arteriosklerose (Gefäßwandverkalkung) führt zu Koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Die Diagnose ist ein Laborbefund: erhöhtes Cholesterin (über 200 mg/dl), erhöhtes LDL-Cholesterin (über 120 mg/dl) und erhöhte Triglyzeride (über 150 mg/dl) sollte man genauer ins Visier nehmen.
  • Denn bei rechtzeitiger Reduktion der Blutfette lässt sich das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten deutlich senken: mit einer vollwertigen Ernährung mit viel Obst und Gemüse und ungesättigten pflanzlichen Fetten anstelle von tierischen Fetten. Bei Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten werden Blutfettsenker verordnet.
Wann sollten die Blutfette vom Arzt untersucht werden:

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Als Früherkennung bei gesunden Erwachsenen alle 5 Jahre.
  • Bei Menschen mit Risikofaktoren für Herz- Gefäßkrankheiten.
  • Bei Verdacht auf familiäre Fettstoffwechselstörungen
  • Bei sichtbaren, orange-gelben, knotigen Fetteinlagerungen (Xanthome) in Haut und Gelenken.
  • Unter Medikamenten oder bei Grunderkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder seltenen Krankheiten, die zu erhöhten Blutfetten führen können.
  • Zur Therapiekontrolle bei Behandlung mit Blutfettsenkern oder Ernährungsumstellung

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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