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Erbrechen Therapie

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Geschrieben von Dr. med. Tim Hollstein , Arzt
Zuletzt aktualisiert am 12.09.2013
Erbrechen Therapie

Austrocknung vermeiden

Die Therapie von Erbrechen besteht in erster Linie in der Behandlung der zugrundeliegenden Ursache. Solange diese nicht bekannt ist, nimmt der Ausgleich des Wasser- und Salzhaushalts den wichtigsten Stellenwert in der Behandlung ein, da bei einer Austrocknung und dem Verlust von wichtigen Körpersalzen wie Natrium oder Kalium schwerwiegende Komplikationen auftreten können.

Folgende Maßnahmen lassen sich daher schnell und einfach durchführen:

  • Trinken von 3 bis 4 Liter pro Tag (Mineralwasser, Tee, Elektrolytgetränke). Wenn dies nicht möglich: Kochsalz-Infusion durch den Arzt.
  • Verringerte Nahrungszufuhr schont den Magen.
  • Bewegung an frischer Luft lenkt ab und beruhigt den Magen.

Bestimmte Medikamente (Antiemetika) können das Erbrechen direkt unterdrücken, indem sie die Kommunikation zwischen den Nerven des Brechzentrums blockieren und so die Auslösung eines Brechreizes verhindern. Dazu zählen unter anderem Dopaminantagonisten (Metoclopramid, Domperidon), Antihistaminika (Dimenhydrinat) oder auch Serotoninantagonisten (Ondansteron).

Antihistaminika können rezeptfrei erworben werden und eignen sich somit zur Selbstbehandlung. Bei Erbrechen während der Schwangerschaft werden bevorzugt Neuroleptika vom Phenothiazin-Typ (Triflupromazin) eingesetzt.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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