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Brustschmerzen (Mastodynie) Ursachen & Symptome

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 24.02.2016
Brustschmerzen (Mastodynie) Ursachen & Symptome

Brustschmerzen vor der Regelblutung

Die Drüsen der weiblichen Brust stammen von den Schweißdrüsen ab. Der Drüsenkörper besteht aus vielen kleinen Drüsenläppchen, die sich zu circa zwanzig einzelnen Drüsen gruppieren. Diese Drüsenläppchen können die Brustmilch produzieren, die über viele kleine Drüsengänge in den Hauptmilchgang in die Brustwarze mündet. In der Brust kommen neben dem Drüsengewebe individuell unterschiedlich viel Fettgewebe und Bindegewebe vor.

Die weibliche Brustdrüse wird wie jede Drüse von Hormonen gesteuert. Zyklusabhängig, abhängig von einer Gewichtszunahme der Frau und während Schwangerschaft und Stillzeit verändert sich auch die Größe und Beschaffenheit der Brüste. Prolaktin ist für die Milchbildung der stillenden Frau zuständig. Bei der geschlechtsreifen, nicht-schwangeren Frau sollte der Prolaktinspiegel nicht zu hoch sein, sonst kann es zum Milchfluss aus der Brust kommen. Auch die beiden Hormone Östrogen und Progesteron haben Einfluss auf die weibliche Brust.

Die weiblichen Geschlechtshormone werden von übergeordneten Hormonen aus bestimmten Gehirnzentren (Hypophyse und Hypothalamus) kontrolliert und gesteuert und teilweise auch dort produziert. Diese Zentren wiederum sind eng mit Gehirnzentren für unser seelisches Gleichgewicht verbunden sind. Deshalb liegt die tiefere Ursache für solch eine „funktionelle Störung“ auch in der Seele.

Mastodynie beim PMS (Prämenstruelles Syndrom)

Häufig kommen die Brustschmerzen bei Frauen vor, die unter dem PMS (Prämenstruelles Syndrom) leiden. Dabei kommt es in der zweiten Zyklushälfte – durchschnittlich eine Woche vor der Regelblutung – zu Wassereinlagerung in beiden Brüsten. Dadurch werden die Brüste größer, spannen und schmerzen. Weitere Symptome des PMS sind Gewichtszunahme durch die Wassereinlagerung auch im übrigen Körpergewebe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, gedrückte Stimmungslage und Reizbarkeit. Nicht alle Beschwerden müssen bei der Frau mit einem PMS gleichzeitig auftreten. Bei der einen Frau steht die depressive Verstimmung im Vordergrund, bei der Anderen Kopfschmerzen, bei der Dritten wiederum die Brustschmerzen. Die Symptome lassen typischerweise mit dem Einsetzen der Regelblutung nach.

Als Ursache für das Prämenstruelle Syndrom nimmt man eine Störung im Östrogen-Progesteron Haushalt an, der für die Aufrechterhaltung des 28 Tage langen Zyklus mit Eireifung, Eisprung und Regelblutung der geschlechtsreifen Frau zuständig ist. Dem erhöhten Prolaktin (milchbildendes Hormon) schreibt man auch eine Rolle als Störfaktor zu. Besteht zusätzlich zur Mastodynie Milchfluss aus der Brust, so ist ein erhöhter Prolaktinspiegel sehr wahrscheinlich. Frauen mit einem PMS haben oft als zugrundeliegende seelische Ursache einen Konflikt mit ihrer weiblichen Identität.

Mastodynie bei gutartiger Brustdrüsenveränderung (Mastopathie)

Die Mastopathie ist eine gutartige Veränderung im Drüsengewebe der weiblichen Brust. Dabei kommt es manchmal zu einem Umbau in der Brust, teils mit knotigen Veränderungen. Mancher Frau bereitet dies große Sorge – doch die Mastopathie ist harmlos und kein Risikofaktor für Brustkrebs. Zu zyklusabhängigen Brustschmerzen vor der Regeblutung kommt es bei diesem Krankheitsbild häufig – manchmal auch als einziges Symptom.

Ursache ist eine Störung im Östrogen-Progesteron Haushalt mit fehlendem Eisprung wegen Gelbkörperinsuffizienz. Durch das hormonelle Ungleichgewicht kann sich das Brustdrüsengewebe vermehren. Zuviel Prolaktin oder ein Mangel an Schilddrüsenhormonen tragen ebenfalls dazu bei. Die Mastopathie ist am häufigsten bei Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.

 

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Mastodynie und Wechseljahre

Kommt die Frau ab circa dem 45. Lebensjahr in die Wechseljahre, so lassen mit sinkendem Östrogen die Beschwerden meist nach. Nach den Wechseljahren sind die vorher chronischen zyklusabhängigen Brustschmerzen dann weg – es sei denn die Frau entscheidet sich wegen Wechseljahrbeschwerden für eine Hormonsubstitution. Unter der Gabe von Östrogenen kann es zu Mastodynie kommen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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