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Wie entsteht ein Bluterguss (Hämatom)?

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 07.05.2018
Wie entsteht ein Bluterguss (Hämatom)?

Verletzte Blutgefäße unter der Haut

Der Aufprall eines stumpfen Gegenstandes auf die Haut verursacht den typischen „blauen Fleck“. Am häufigsten entsteht dieser beim Sport. Wenn wir hinfallen, uns jemand ans Schienbein tritt oder wir uns an einer Kante stoßen. Auch durch eine Quetschung, z.B. mit dem Finger zwischen dem Türrahmen, entsteht ein Bluterguss. Ist der Finger- oder Zehennagel mitbetroffen kann dies sehr schmerzhaft sein.

Der Bluterguss ist eine geschlossene Wunde, denn wie bei jeder Wunde kommt es zu einer Verletzung von Blutgefäßen. Da die oberste Hautschicht jedoch intakt bleibt, tritt das Blut nicht ans Tageslicht, sondern sammelt sich im Körpergewebe an.

Dabei kann sich das Blut oberflächlich direkt unter der Haut, oder in tieferen Schichten im Fettgewebe oder Muskelgewebe ansammeln. Das Blut kann auch in vorbestehende Körperhöhlen austreten. Beim subduralen Hämatom tritt Blut unter die Hirnhaut aus. Dies ist ein lebensgefährlicher Bluterguss. Er kann bei einem Aufprall des Schädels als Folge eines schweren Autounfalls entstehen.

Blutergüsse können auch iatrogen entstehen, also ärztlich verursacht sein. Zum Beispiel bei einer Injektion (Einstich) mit einer Nadel zur Gabe eines Medikamentes oder einer Impfung, oder bei einer Blutentnahme. Ein Hämatothorax ist eine Einblutung in den Brustraum, wo Herz und Lunge liegen. Auch dazu kann es durch einen ärztlichen Eingriff, wie bei einer Herzoperation kommen, oder nach einem Unfall.

Menschen, die Medikamente zur Blutverdünnung nehmen müssen, sind häufiger von blauen Flecken betroffen. Schon bei kleinsten Stößen und minimalen Prellungen tritt Blut durch die künstlich verlängerte Blutgerinnungszeit in das Körpergewebe aus.

Auch Menschen die an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leiden, sind viel häufiger von Blutergüssen betroffen als gesunde Menschen und müssen sich im Alltag besser vor Verletzungen schützen.

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