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Bluterguss (Hämatom)

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 07.09.2013
Bluterguss (Hämatom)

Woher kommt der blaue Fleck?

Ein Bluterguss entsteht schnell bei kleinen Zusammenstößen oder Prellungen im Alltag und beim Sport. Man stößt sich an einer Tischkante, rutscht im Schwimmbad oder im Schnee aus und landet unsanft auf dem Hinterteil. Man fällt auf die Knie oder das Handgelenk beim Sturz vom Fahrrad, beim Inlineskaten oder beim Fußballspielen.

Der medizinische Fachausdruck „Hämatom“ kommt vom altgriechischen Wort „haima“ für „Blut“. Ein Bluterguss entsteht, wenn sich Blut aus verletzten Blutgefäßen ins Körpergewebe ergießt. Dabei kommt es zu einer Ansammlung von Blut meist unter der Haut, aber auch an anderen Körperstellen oder in Körperhöhlen.

Ein blauer Fleck ist zwar schmerzhaft, jedoch harmlos und beeindruckt am ehesten durch die bedrohliche Hautverfärbung. Ein Bluterguss lässt sich übrigens sehr gut mit pflanzlichen Mitteln behandeln, sodass der Arztbesuch in der Regel nicht nötig ist.

Man unterscheidet je nach Lage und betroffener Körperstelle verschiedene Arten von Blutergüssen:

  • Subkutanes Hämatom: Bluterguss unter der Haut
  • Intramuskuläres Hämatom: Bluterguss im Muskelgewebe
  • Periostales Hämatom: Bluterguss in der Knochenhaut
  • Hämatothorax: Bluterguss in den Brustraum
  • Hämarthros: Bluterguss in das Gelenk
  • Subdurales Hämatom: Bluterguss unter der Dura mater, der harten Hirnhaut. Dies stellt eine gefährliche Hirnblutung dar

Ursachen eines Blutergusses

Wo der Volksmund vom „blauen Fleck“ spricht, kennt die Medizin bloß das „subkutane Hämatom“, das ungefährlich ist und meist gut abheilt. Ursache für solche typischen Blutergüsse sind Prellungen und Quetschungen beim Sport und im Alltag. Durch diese stumpfen Verletzungen reißen kleinere Blutgefäße und Blut tritt in das Bindegewebe unter der Haut aus.

Mehr zu Ursachen eines Bulutergusses.

Symptome und Diagnose eines Blutergusses

Es kommt zur typischen Hautverfärbung – erst rötlich-blau, dann dunkelblau und grünlich-gelb bis die begleitenden Schmerzen und Schwellungen abklingen und der Bluterguss schließlich nach zwei bis drei Wochen in der Regel folgenlos abheilt. Ein Bluterguss ist daher recht einfach in der Selbstdiagnose zu erkennen. Nur größere Blutergüsse untersucht der Arzt im Ultraschall. Eine Röntgenaufnahme kann klären, ob ein Knochen gebrochen oder ein Gelenk verletzt wurde.

Mehr zu Symptomen und Diagnose eines Blutergusses.

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Einen Bluterguss behandeln

Erste-Hilfe-Maßnahmen sind Kühlen, Hochlagern und Ruhigstellen der betroffenen Stelle. Das verringert die Durchblutung und schließt die Gefäße, wodurch der blaue Fleck kleingehalten werden kann. Bei größeren, schmerzhaften Blutergüssen können Schmerzmittel als Salben oder Tabletten angewandt werden.

Mehr zu Therapie eines Blutergusses.

Bluterguss im Überblick:
  • Ursache für den Bluterguss unter der Haut sind Verletzungen oder Prellungen, die im Sport oder Alltag schnell passieren. Dadurch werden kleine Blutgefäße verletzt, Blut tritt ins Körpergewebe aus und sammelt sich an.
  • Es kommt zur Schwellung, Schmerzen und der typischen Hautverfärbung, dem blauen Fleck. Nach 2 bis 3 Wochen heilt dieser meist folgenlos ab.
  • Deshalb bedarf es bei kleinen Blutergüssen keiner aufwendigen Diagnose – nur bei Verdacht auf Gelenkverletzung oder Knochenbruch macht der Arzt eine Ultraschalluntersuchung oder ein Röntgenbild.
  • Erste Hilfe daheim besteht im Kühlen, Hochlagern und Ruhigstellen der betroffenen Stelle. Selten braucht es Schmerzmittel oder ärztliche Maßnahmen.
Wann zum Arzt?

Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Bei einem großen, sich schnell ausbreitenden Bluterguss sollte man einen Arzt aufsuchen, denn durch große Blutverluste kann es schlimmstenfalls zu einem lebensbedrohlichen Schockzustand kommen.
  • Bei stärkeren Schmerzen, Schwellungen, Fieber und schlechter Abheilung wegen der Infektionsgefahr
  • Bei einem Bluterguss in Gelenknähe und bei eingeschränkter Beweglichkeit um Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, Bänderrisse und Verstauchungen auszuschließen
  • Bei einer Schädelprellung, Kopfverletzung oder Prellung am Auge immer zum Arzt, um eine Hirnblutung oder Erblindungsgefahr auszuschließen
  • Bei einer Prellung oder Quetschung an den Geschlechtsorganen
  • Wenn Blutergüsse wiederholt ohne erkennbaren Grund auftreten, um auf eine mögliche Blutgerinnungsstörung oder Bluterkrankheit (Hämophilie) zu untersuchen

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.