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Blasen- und Nierensteine

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 07.09.2013
Blasen- und Nierensteine

Harnsteine (Urolithiasis) sind feste Ablagerungen oder kristallartige Zusammenschlüsse in den Harnwegen, welche sich aus im Urin enthaltenen Mineralstoffen (z.B. Calcium, Magnesium, oder Phosphat) bilden können. Zumeist treten Harnsteine in der Niere oder in der Harnblase auf, sie finden sich aber sporadisch auch im Harnleiter oder der Harnröhre. 

Ursachen und Symtome von Blasen- und Nierensteinen

Bei Harnsteinen handelt es sich um eines der schmerzhaftesten und ältesten bekannten urologischen Krankheitsbilder. Wissenschaftler fanden Hinweise auf einen Nierenstein in einer 7000 Jahre alten ägyptischen Mumie. Darüber hinaus ist es ein sehr häufiges Leiden: je nach Statistik erkranken 5-15% der Menschen einmal oder mehrmals im Leben an Harnsteinen, Männer deutlich häufiger als Frauen.

Üblicherweise fallen Harnsteine je nach Lage durch Flankenschmerz (Nieren- bzw. Harnleitersteine), oder Rückenschmerzen (Blasen- oder Harnröhrensteine), sowie Missempfindungen oder Blutungen beim Wasserlassen auf. Es ist aber nicht ungewöhnlich, dass ein Harnstein keine oder nur sehr wenige Symptome hervorruft, und auch ohne ärztliche Hilfe wieder verschwindet.

Mehr zu Ursachen und Symtome bei Blasen- und Nierensteinen.

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Diagnose und Therapie von Blasen- und Nierensteinen

Diagnostiziert werden Harnsteine durch eine Befragung des Betroffenen, sowie eine eingehende körperliche Untersuchung unter Einsatz bildgebender Verfahren (Ultraschall, Röntgenaufnahme, Magnetresonanztomographie oder Computertomographie). Eine darauffolgende ärztliche Behandlung des Steinleidens, z.B. durch Stoßwellenzertrümmerung oder eine Instrument-gesteuerte Entfernung ist glücklicherweise in aller Regel erfolgreich.

Mehr zu Diagnose und Therapie bei Blasen- und Nierensteinen.

Blasen-und Nierensteine im Überblick:
  • Bei Harnsteinen (Urolithiasis) handelt es sich um feste Ablagerungen („Steine“), die überall im Harnwegssystem (Niere, Harnleiter, Blase, Harnröhre) auftreten können.
  • Am häufigsten kommen Harnsteine in der Niere (Nephrolithiasis), und in der Blase (Cystolithiasis) vor.
  • Wichtige Symptome sind ein plötzlich einsetzender Flanken- oder Rückenschmerz (Kolik), Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Blut im Urin, sowie Übelkeit.
  • Zur Diagnosestellung hilft dem Arzt eine gezielte Befragung des Patienten, eine gründliche körperliche Untersuchung, sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchungen oder die Computertomographie.
  • Ziel einer Steintherapie ist die Entfernung des Steins, z.B. durch eine Schallwellenzertrümmerung, bzw. eine chirurgische Entfernung.
Wann zum Arzt:


Wenn Sie bei sich oder einem ihrer Angehörigen die folgenden Symptome bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Starke oder extreme Schmerzen im Rücken oder der Flanke auftreten, die nicht besser werden.
  • Wenn man eine Rotfärbung des Urins feststellt (Blut im Urin, „Makrohämaturie“).
  • Hohes Fieber und Frösteln.
  • Wiederkehrender Übelkeit mit Erbrechen.
  • Brennen beim Wasserlassen.
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen bestehen (z.B. „schwacher Strahl“).
  • Wenn der Urin komisch riecht und sehr trüb aussieht.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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