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Bauchschmerzen diagnostizieren

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Geschrieben von Dr. med. Tim Hollstein , Arzt
Zuletzt aktualisiert am 04.07.2018
Bauchschmerzen diagnostizieren

Erfahrung des Arztes zählt

Patientengespräch

Um die Ursache der Bauchschmerzen (medizinisch Abdominalschmerzen) zu finden, ist ein genaues und ausführliches Gespräch mit dem Patienten seitens des Arztes unerlässlich. In nahezu 4 von 5 Fällen kann der Arzt (meistens ein Gastroenterologe) durch gezieltes Fragen schon eine Diagnose stellen, die nur noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden muss. Dazu stellt der Arzt Fragen zur Lokalisation und zum zeitlichen Verlauf des Schmerzes (kurz- oder langzeitig, mit Unterbrechungen) sowie zu dessen Charakter (dumpf oder stechend, in andere Bereiche ausstrahlend). Weiterhin informiert er sich über Schmerzauslöser (z.B. bestimmtes Essen oder Bewegungen) und Möglichkeiten zur Linderung des Schmerzes (Schonhaltung oder Verzicht auf Nahrungsmittel).

Ein weiterer wichtiger Punkt im Patientengespräch sind die Begleitsymptome, die zusätzlich zu den Bauchschmerzen auftreten, wie zum Beispiel Durchfall, Erbrechen, Fieber, Gewichtsverlust oder Kreislaufprobleme.

Körperliche Untersuchung

Anschließend an das Gespräch findet die körperliche Untersuchung statt. Zuallererst schaut sich der Arzt den Bauch an (Inspektion) und achtet auf einen geblähten bzw. eingesunkenen Bauch sowie auf Hautveränderungen und Narben. Daraufhin hört der Arzt die verschiedenen Bereiche des Bauches mit dem Stethoskop ab, um die Darmgeräusche beurteilen zu können. Im nächsten Schritt klopf er den Bauch ab, um luftgefüllte Stellen oder einen Wasserbauch (Aszites) auszuschließen. Abschließend tastet er den Bauch mit den Händen vorsichtig ab, um den Hauptschmerzpunkt herauszufinden. Auch das Prüfen der Blinddarmzeichen gehört zu diesem Teil der Untersuchung.

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Laboruntersuchungen

Die Analyse des Blutes kann wertvolle Hinweise auf die Ursache der Bauchschmerzen geben oder die Vermutung des Arztes bestätigen. Dabei werden Entzündungsparameter, Leberwerte, Bauchspeicheldrüsenwerte und die Blutwerte auf Auffälligkeiten untersucht. Eine Urinprobe kann zudem einen Hinweis auf eine Nierenerkrankung liefern.

Weitergehende Diagnostik

Zur Sicherung der Diagnose führt der Arzt in vielen Fällen einen Ultraschall, eine Röntgenaufnahme des Bauches oder eine Computertomographie (CT) durch. Ferner können auch eine Darm- oder Magenspiegelung notwendig sein. Der Einsatz der verschiedenen Methoden wird jedoch genauestens abgewägt und ist nicht zuletzt von der anfänglichen Vermutung des Arztes abhängig, welche Krankheit der Auslöser für die Bauchschmerzen ist.

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