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Bauchschmerzen

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2018-07-0404.07.2018
Bauchschmerzen

Bauchschmerzen (medizinisch Abdominalschmerzen) sind normalerweise harmlose Beschwerden. Sie treten sehr häufig auch bei eigentlich gesunden Personen auf und gehen meist nach kurzer Zeit wieder vorüber. In manchen Fällen können sie jedoch Ausdruck von schweren und sogar lebensbedrohlichen Erkrankungen sein und müssen sofort behandelt werden. Der Art und Dauer des Schmerzes sowie dessen Lokalisation können erste Hinweise auf die Ursache der Bauchschmerzen liefern.

Bauchschmerzen im Überblick:
  • Bauchschmerzen sind in der Regel harmlos. Manchmal können jedoch auch schwere Krankheiten dahinterstecken.
  • So zahlreich wie die Organe des Bauches sind auch die möglichen Ursachen von Bauchschmerzen. Der Charakter, die Dauer und der Ort des größten Schmerzes können wichtige Hinweise auf die Ursache liefern.
  • Nach einem ausführlichen Patientengespräch führt der Arzt eine gründliche Untersuchung des Bauches durch, nimmt Blut ab und ordnet möglicherweise weitere Untersuchungen an.
  • Bei rund der Hälfte der Bauchschmerz-Patienten verschwinden die Symptome von allein. Viel Bewegung an der frischen Luft und eine Umstellung der Ernährung kann schon helfen. Bei schweren oder langandauernden Schmerzen sollte aber auf jeden Fall die Ursache abgeklärt werden.

Ursachen für Bauchschmerzen

Der anatomische Begriff Bauch (medizinisch: Abdomen) bezeichnet den Bereich zwischen Brustkorb und Becken, in dessen Mitte der Bauchnabel liegt. Er beinhaltet viele lebensnotwendige Organe, darunter natürlich in erster Linie das Verdauungssystem. Wenn der Bauch schmerzt, vermutet man die Ursache schnell bei Magen oder Darm, es können aber auch ganz andere Krankheiten dahinterstecken.

Bauchschmerzen (Abdominalschmerzen) können die vielfältigsten Ursachen haben. Um die richtige Diagnose zu stellen, müssen daher verschiedene Faktoren beachtet werden. Die Ärzte unterteilen den Bauchschmerz einerseits in ein akutes oder chronisches Geschehen, andererseits beurteilen sie auch die Lokalisation und den sogenannten Schmerzcharakter.

Generell lassen sich sieben große Gruppen von Ursachen abgrenzen, die zu Bauchschmerzen führen können. Das sind Entzündungen, Dehnungen, Tumoren, Infarkte, Krampfanfälle, Stoffwechselprozesse und psychische Faktoren. Darüber hinaus spricht man im Allgemeinen von chronischen Bauchschmerzen ab einer Beschwerdedauer von mehr als 12 Wochen.

Die geläufigsten akuten und chronischen Ursachen von Bauchschmerzen im Überblick (geordnet von häufigem bis seltenem Auftreten):

Ursachen für akute Bauchschmerzen

Blinddarmentzündung: Die akute Entzündung des Blinddarm-Wurmfortsatzes ist die häufigste Ursache für plötzlich einsetzende starke Bauchschmerzen. Grund ist das Festsetzen von Stuhl oder Fremdkörpern im Blinddarm, was eine Entzündungsreaktion auslöst.

Magen-Darm-Infektion: Wenn Bauchschmerzen schlagartig einsetzen und mit Durchfall oder Erbrechen einhergehen, dann hat man es meist mit einer Infektion des Magen-Darm-Trakts durch Viren oder Bakterien zu tun.

Gallenblasenentzündung: Häufig sind Gallensteine die Ursache für die Entzündung der Gallenblase, da sie den Gallenabfluss stören. Charakteristisch sind Schmerzen im rechten Oberbauch, die bis in die Schulter ausstrahlen. Vor allem fettige Speisen bereiten hier Probleme, da durch ihren Verzehr der Gallenfluss angeregt wird.

Blähungen / Völlegefühl: Kann die aufgenommene Nahrung im Darm nicht vollständig verdaut werden, erledigen Bakterien im Dickdarm den Rest und produzieren dabei Gas, das den Dickdarm aufbläht. Die Folge sind oft starke, dumpfe und krampfartige Schmerzen im Bauch (siehe auch: Blähungen).

Divertikulitis: Die Entzündung sogenannter Divertikel (Ausstülpungen der Dickdarmwand) wird durch die Ansammlung von Kot hervorgerufen, der die Darmschleimhaut schädigen kann. Die Schmerzen sind meist im linken Unterbauch lokalisiert und strahlen in den Rücken aus.

Darmverschluss: Ein akuter Darmverschluss ist eine lebensbedrohliche Krankheit und kann einerseits durch die Blockierung des Stuhltransports oder durch die Lähmung der Darmmuskulatur entstehen, die den Stuhl normalerweise vorantreibt. Die Symptome sind krampfartige, sehr starke Bauchschmerzen mit Erbrechen von Magen- und Darminhalt bis hin zu Kot.

Bauchaortenaneurysma: Als Aortenaneurysma wird eine Aussackung der Hauptschlagader des Körpers bezeichnet. Befindet sich die Aussackung unterhalb der Nieren, können diffuse Bauch- und Rückenschmerzen Anzeichen für ein Aneurysma sein. Wenn das Aneurysma platzt, zieht das unmittelbar einsetzende heftige Schmerzen nach sich, die als reißend und stechend beschrieben werden.

Mesenterialinfarkt: Wie auch bei einem Herzinfarkt können Gefäße, die den Darm versorgen, verstopfen und so einen „Darminfarkt“ auslösen. Dadurch wird der betroffene Darmabschnitt nicht mehr mit Blut versorgt, was zu heftigen krampfartigen Bauchschmerzen führt, die jedoch im Verlauf nachlassen, da der Darm beginnt abzusterben. Diese Erkrankung ist so lebensbedrohlich wie ein Herzinfarkt und muss sofort behandelt werden.

Gynäkologische Ursachen: Heftigste Bauchschmerzen können unter anderem bei einer Eileiterschwangerschaft, einer Eierstockentzündung oder infolge eines stielgedrehten Eierstocks auftreten. Diese Schmerzen sind schwierig von einer Blinddarmentzündung zu unterscheiden und daher muss bei Frauen immer eine besonders sorgfältige Untersuchung erfolgen.

Ursachen für chronische Bauchschmerzen

Reizdarmsyndrom: Über längere Zeit bestehende Schmerzen im Bauchraum in Verbindung mit veränderten Stuhlgewohnheiten (abwechselnd Durchfall und Verstopfung), für die keine organische Ursache gefunden werden konnte, weisen auf das Reizdarmsyndrom hin, eines der häufigsten Krankheitsbilder für chronische Bauchschmerzen.

Verdauungsstörung: Beschwerden im Verdauungsprozess können von sämtlichen, an der Verdauung beteiligten Organen wie Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Gallenblase ausgehen. Dabei zählen Appetitlosigkeit, Blähungen, Erbrechen und Durchfall zu den typischen Beschwerden. Typische Erkrankungen sind unter anderem Milchzucker- oder Glutenunverträglichkeit.

Gallensteine: Die Galle dient unter anderem zur Ausscheidung von überschüssigem Cholesterin. Ist die Gallenflüssigkeit mit Cholesterin übersättigt, so können sich Gallensteine bilden, die den Abfluss der Galle behindern. Selten machen sich Gallensteine bemerkbar, wenn dann mit anfallsartigen Schmerzen im rechten Oberbauch besonders nach fettreichem Essen.

Sodbrennen: Schmerzen im Bereich der Speiseröhre (Sodbrennen) können auf die sogenannte Reflux-Erkrankung hindeuten, bei der der Übergang von Magen und Speiseröhre nicht richtig abgedichtet ist, so dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt und sie schädigen kann. Dies führt zu charakteristischen Oberbauchschmerzen, die besonders im Liegen und nach dem Essen auftreten.

Magengeschwür: Wenn die Schutzmechanismen des Magens gegen die eigene Säure nicht mehr greifen, zum Beispiel beim Befall mit dem Bakterium Helicobacter pylori, dann kann die Schleimhaut angegriffen werden und sich chronisch entzünden. Es kann ein Magengeschwür entstehen. Anzeichen sind meist stechende Oberbauchschmerzen, die häufig über sehr lange Zeit andauern und sich nach Nahrungsaufnahme verstärken.

Dickdarmkrebs: Darmkrebs entsteht meist aus sogenannten Darmpolypen und bleibt über lange Zeit symptomlos. Erst wenn der Tumor eine bestimmte Größe erreicht hat, kann er Bauchschmerzen mit blutigem Stuhl sowie Durchfall und Verstopfungen auslösen.

Lebererkrankungen: Entzündungen der Leber (z.B. verursacht durch Hepatitis A und B Viren) führen meist über einen längeren Zeitraum zu Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Weitere wichtige Symptome sind Fieber und Gelbsucht (Ikterus).

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind Autoimmunkrankheiten, bei denen der Körper den eigenen Darm angreift. Dies führt zu chronischen Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, die mit Erbrechen und Durchfall einhergehen können. Die Erkrankungen treten meist in Schüben auf, die über mehrere Wochen andauern können.

Endometriose: Bei dieser Krankheit befindet sich Schleimhaut der Gebärmutter versprengt in anderen Teilen des Bauchs. Dies führt zu chronischen wiederkehrenden zyklusabhängigen Bauchschmerzen, da auch diese Schleimhaut der Regel unterworfen ist.

Symptome: Schmerztypen bei Bauchschmerzen

Die Bauchorgane an sich sind schmerzunempfindlich. In der Medizin unterscheidet man den somatischen (körperlichen) vom viszeralen (organischen) Schmerz. Der somatische Schmerz entsteht bei Reizung des Bauchfells und hat einen scharfen bis brennenden Dauerschmerz zur Folge, der blitzschnell auftreten und wieder verschwinden kann. Eine Besserung tritt dabei bei Bettruhe oder in Schonhaltung ein und eine Verschlimmerung bei Bewegungen, Husten oder Niesen.

Der viszerale Schmerz dagegen weist auf eine Druckerhöhung in Organen, die zur Dehnung der sensiblen Organkapsel führt oder starke Muskelverkrampfungen im Bauch hin. Anzeichen dafür ist ein dumpfer, krampfender und kolikartiger Schmerz, der schlecht lokalisierbar ist. Bewegung ist dabei erleichternd, wohingegen Ruhe die Symptome verstärkt.

Ort des größten Schmerzes

Die genaue Lokalisation der Bauchschmerzen kann einen weiteren Hinweis auf die Herkunft der Beschwerden geben. Schmerzen im rechten Oberbauch deuten auf eine Entzündung der Gallenblase bzw. -gänge oder auf Lebererkrankungen (akute Hepatitis) hin.

Schmerzen im mittleren und linken Oberbauch können dagegen auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder des Magens sowie auf einen Herzinfarkt als auch eine simple Verdauungsstörung hinweisen.

Beschwerden im rechten Unterbauch entstehen häufig aufgrund einer Blinddarmentzündung.

Im linken Unterbauch hingegen können die Divertikulitis (Entzündung von Darmausstülpungen), chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) sowie Darmkrebs für die Schmerzen verantwortlich sein.

Beim Reizdarm-Syndrom finden sich die Schmerzen meist diffus im Unterbauch.

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Diagnose bei Bauchschmerzen

In  4 von 5 Fällen kann der Arzt (meistens ein Gastroenterologe) durch gezieltes Fragen schon eine Diagnose stellen, die nur noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden muss. Dazu stellt der Arzt Fragen zur Lokalisation und zum zeitlichen Verlauf des Schmerzes (kurz- oder langzeitig, mit Unterbrechungen) sowie zu dessen Charakter (dumpf oder stechend, in andere Bereiche ausstrahlend). Weiterhin informiert er sich über Schmerzauslöser (z.B. bestimmtes Essen oder Bewegungen) und Möglichkeiten zur Linderung des Schmerzes (Schonhaltung oder Verzicht auf Nahrungsmittel).

Ein weiterer wichtiger Punkt im Patientengespräch sind die Begleitsymptome, die zusätzlich zu den Bauchschmerzen auftreten, wie zum Beispiel Durchfall, Erbrechen, Fieber, Gewichtsverlust oder Kreislaufprobleme.

Körperliche Untersuchung

Zuallererst schaut sich der Arzt den Bauch an (Inspektion) und achtet auf einen geblähten bzw. eingesunkenen Bauch sowie auf Hautveränderungen und Narben. Daraufhin hört der Arzt die verschiedenen Bereiche des Bauches mit dem Stethoskop ab, um die Darmgeräusche beurteilen zu können. Im nächsten Schritt klopft er den Bauch ab, um luftgefüllte Stellen oder einen Wasserbauch auszuschließen. Abschließend tastet er den Bauch mit den Händen vorsichtig ab, um den Hauptschmerzpunkt herauszufinden. Auch das Prüfen der Blinddarmzeichen gehört zu diesem Teil der Untersuchung.

Laboruntersuchungen

Die Analyse des Blutes kann wertvolle Hinweise auf die Ursache der Bauchschmerzen geben oder die Vermutung des Arztes bestätigen. Dabei werden Entzündungsparameter, Leberwerte, Bauchspeicheldrüsenwerte und die Blutwerte auf Auffälligkeiten untersucht. Eine Urinprobe kann zudem einen Hinweis auf eine Nierenerkrankung liefern.

Weitergehende Diagnostik

Zur Sicherung der Diagnose führt der Arzt in vielen Fällen einen Ultraschall, eine Röntgenaufnahme des Bauches oder eine Computertomographie (CT) durch. Ferner können auch eine Darm- oder Magenspiegelung notwendig sein. Der Einsatz der verschiedenen Methoden wird jedoch genauestens abgewogen und ist nicht zuletzt von der anfänglichen Vermutung des Arztes abhängig, welche Krankheit der Auslöser für die Bauchschmerzen ist.

Behandlung bei Bauchschmerzen

Bei akuten und starken Bauchschmerzen muss dringend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser muss rasch entscheiden, ob eine Operation notwendig ist oder ob die Bauchschmerzen konservativ behandelt werden können. Bei chronischen Bauchschmerzen ist das erste Ziel die Therapie der zugrundeliegenden Erkrankung. In jedem Fall sollte auch eine symptomlindernde Behandlung erfolgen.

Folgende Allgemeinmaßnahmen können Bauchschmerzen vorbeugen oder lindern:

  • Frische Luft und Bewegung fördert die Verdauung
  • Entspannungsübungen und Stressreduktion
  • Einhaltung regelmäßiger Essenszeiten
  • Bestimmte Getränke meiden (Alkohol, Wein, Säfte von Zitrusfrüchten und Kaffee)
  • Bewusste Ernährung (mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte) in vielen kleinen Portionen statt in wenigen großen
  • Rauchen aufgeben
  • Anwendung einer Wärmflasche
  • Entkrampfende und schmerzlindernde Medikamente

In vielen Fällen helfen diese Maßnahmen schon, die Schmerzen effektiv zu lindern. Bestehen die Bauchschmerzen jedoch weiterhin und konnte vom Arzt keine Ursache festgestellt werden, so eignen sich bestimmte Schmerzmittel (Paracetamol, Ibuprofen, Novaminsulfon und Opioide) als auch entkrampfende Arzneimittel, wie Butylscopolamin oder Mebeverin zur symptomatischen Therapie.

Wenn möglich: Ursache behandeln

Sodbrennen und Magenbeschwerden werden effektiv mit sogenannten Protonenpumpenhemmern behandelt, die die Magensäureproduktion hemmen.

Gegen Infektionen des Magens durch das Bakterium Helicobacter pylori, gegen eine Divertikulitis oder auch gegen eine Eierstockentzündung helfen Antibiotika weiter.

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa verschreibt der Arzt entzündungshemmende und immunsupressive Medikamente.

In manchen Fällen ist jedoch eine Operation unumgänglich, so bei einer Blinddarmentzündung, bei Darmverschluss oder bei wiederkehrenden Gallenblasenentzündungen aufgrund von Gallensteinen.

Pflanzliche Wirkstoffe

Wirkungsvolle Hilfe bei Bauchschmerzen

Zur Behandlung von Bauchschmerzen hält die Naturheilkunde viele potente Pflanzen bereit, die eine krampflösende und beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben. Bekannte Vertreter aus dieser Gruppe sind die Uzara- und die Angelikawurzel sowie Kümmel. Andere Medikamente haben dagegen spezielle Wirkungen, wie die Mariendistelfrucht, die gegen Lebererkrankungen hilft.

 

Hilfe auf einen Blick:
  • Pfefferminzblätter
    • Beruhigende und krampflösende Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Traktes
    • Tee und Fertigpräparate in der Apotheke erhältlich.
  • Angelikawurzel
    • Krampflösende Wirkung und effektivere Verdauung.
    • Fertigtees im Handel erhältlich.
  • Kümmelfrüchte
    • Hilfreich bei Magen- und Darmkrämpfen, Völlegefühl und Blähungen.
    • 1 bis 2 Teelöffel Kümmelkörner (angestoßen) in kochendem Wasser für 10 Minuten ziehen lassen.
  • Kamillenblüten
    • Löst mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen Magenkrämpfe und lässt Bauchschmerzen schnell abklingen
    • getrocknete Kamillenblüten und Teepräparate sind in der Apotheke erhältlich
  • Myrrhe
    • kann Darmkrämpfe lindern
    • Fertigpräparate in der Apotheke erhältlich

Heilpflanzen bei Bauchschmerzen im Porträt

Die ursprünglich aus Island stammende Pflanze Angelika enthält in ihrer Wurzel Inhaltsstoffe, die eine krampflösende und beruhigende Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts haben. Dies beruhigt den Bauch und lindert Bauchschmerzen. Zudem wird die Produktion von Magen- und Gallensaft angeregt, was zu einer effektiveren Verdauung führt. Ätherische Öl wie Pinen und Phellandren sind für die heilende Wirkung verantwortlich. Ausgedehnte Sonnenbäder oder intensive UV-Bestrahlung sollten während der Einnahme der Angelikawurzel vermieden werden, da die Heilpflanze den Lichtschutz der Haut schwächt. Die Anwendung kann als Tee erfolgen, der im Handel oder in der Apotheke erworben werden kann.

 

Die Inhaltstoffe des Kümmels, darunter hauptsächlich ätherische Öle, Phenolcarbonsäuren, Flavonoide und Cumarinderivate, besitzen eine krampflösende Wirkung auf die Muskeln des Verdauungstrakts und lindern somit krampfartige Bauchschmerzen. Kümmelfrüchte stärken die Durchblutung und wirken antimikrobiell im Darm. Ihnen wird zudem eine appetitanregende Wirkung nachgesagt. Die Zubereitung der Früchte erfolgt als Tee, indem ein halber Teelöffel der getrockneten und gequetschten Früchte mit kochendem Wasser übergossen wird und 10 Minuten zieht. Das Kümmelöl kann durch Träufeln einiger Tropfen auf ein Zuckerstück täglich eingenommen werden oder es wird direkt auf den Bauch aufgetragen.

 

Die Blätter der Melisse haben ganz vielfältige Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt. Sie beruhigen einen nervösen Magen, hemmen gereizte Nerven und reduzieren die Gasentstehung im Dickdarm. Dadurch lindern sie Krämpfe und Völlegefühl im Verdauungssystem. Zudem wirken sie antibakteriell und entzündungshemmend. Die wirksamen Ingredienzen sind ätherische Öle, Gerbstoffe, Triterpene, Phenolcarbonsäuren und Cumarine. Ein traditionelles Hausmittel mit Melisse ist der altbekannte Melissengeist, ein hochkonzentrierter Verdauungsschnaps. Die Zubereitung kann jedoch auch als einfacher Tee erfolgen, der im Handel erhältlich ist.

 

Die Blüten der Kamillenpflanze enthalten unterschiedlichste Inhaltsstoffe und entfalten so ihre Wirkung bei Erkrankungen der Haut und Schleimhäute als auch bei Magen-Darm-Beschwerden. Zu den wichtigsten Ingredienzen zählen dabei die ätherischen Öle Matricin und Matricarin sowie α-Bisabolol und Apigenin. Sie besitzen eine entzündungshemmende, krampflösende, antibakterielle und immunstimulierende Wirkung, was sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt. Zudem ist α-Bisabolol sehr effektiv gegen Pilzbefall. Die Zubereitung der Kamillenblüten erfolgt als Tee oder als verdünnter Extrakt, welcher in der Apotheke erhältlich ist. Bei der Teezubereitung gehen wertvolle fettlösliche Inhaltsstoffe nur in unzureichender Menge in den Tee über. Um die therapeutischen Eigenschaften der Kamille optimal zu nutzen, ist ein mit einer Alkohol-Wasser-Mischung hergestellter Trockenextrakt besonders geeignet.

 

Myrrhe ist nicht nur eine biblische Kostbarkeit, sondern zählt auch zu den ältesten bekannten Heilmitteln. Das Harz des Myrrhenstrauchs wirkt stark antientzündlich und besitzt eine Desinfektionswirkung gegen Keime und Bakterien. Sein ätherisches Öl wirkt in Kombination mit den Bitter- und Gerbstoffen und hilft dabei, Magen-Darm-Beschwerden zu lindern und Darmkrämpfe zu lösen.

 

Die Inhaltsstoffe des Schöllkrauts, vornehmlich Coptisin und Chelidonin, haben einen steigernden Effekt auf die Magen-Darm-Bewegungen sowie die Gallensaftsekretion und bringen so die Verdauung in Schwung. Zudem wirken sie entkrampfend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Das

Schöllkraut beruhigt Geist und Körper und ist somit ein ideales Naturheilmittel bei krampfartigen Bauchschmerzen, Gallenbeschwerden oder auch Magengeschwüren. Bei bestehenden Leberkrankungen und in der Schwangerschaft sollte auf eine Einnahme des Schöllkrauts jedoch verzichtet werden. Auch bei Gallensteinleiden ist Vorsicht geboten, da die Inhaltstoffe der Heilpflanze die Gallengangsbewegungen erhöhen und so zu kolikartigen Schmerzen führen können. Im Handel existieren Fertigarzneimittel in Kombination mit der Angelikawurzel. Für einen Tee nimmt man zwei Teelöffel geschnittenes Schöllkraut und gießt es mit einer heißen Tasse Wasser auf.

 

Die aus Lakritze bekannte Süßholzwurzel gehört zu dem am intensiv untersuchtesten Naturkraut der Pflanzenheilkunde, mit dem Ergebnis, dass heutzutage um die 400 Inhaltsstoffe bekannt sind. Die für Magen-Darm-Beschwerden wichtigen Wirkstoffe sind dabei neben Flavonoiden, sauren Polysacchariden und Sterolen vor allem Glycyrrhizinsäure und Glycyrrhetinsäure. Ihnen wird eine starke entzündungshemmende Wirkung ähnlich dem Medikament Kortison zugeschrieben, was die Süßholzwurzel erfolgreich im Kampf gegen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre macht. Zudem fördern die Wirkstoffe die Bildung von Magenschleim, der die Schleimhaut vor der Säure beschützt. Daher kann die Heilpflanze vorbeugend oder auch zur Abheilung der Geschwüre eingesetzt werden. Weiterhin beruhigt sie den Magen und löst Krämpfe im Verdauungssystem. Die Anwendung der Süßholzwurzel sollte nicht länger als 4 bis 6 Wochen betragen, da sonst die gleichen Nebenwirkungen wie bei Kortison auftreten können. Bei Erkrankungen von Leber und Niere, bei Hypokaliämie (zu wenig Kalium im Blut), Bluthochdruck oder während der Schwangerschaft darf die Süßholzwurzel nicht eingenommen werden. Die Zubereitung erfolgt als Tee, der im Handel als Fertigpräparat erhältlich ist.

 

Die in Europa und Nordamerika heimische Pflanze hat sich als sehr hilfreich bei krampfartigen Bauchschmerzen sowie Übelkeit und Blähungen gezeigt. Diese krampflösende und beruhigende Wirkung ist auf die reichhaltigen ätherischen Öle (vornehmlich Menthol) zurückzuführen, die in den Pfefferminzblättern neben anderen Ingredienzen wie Bitterstoffen und Flavonoiden enthalten sind. Die Einnahme erfolgt als Pfefferminztee oder in Form von Pfefferminzölkapseln. Beide Präparate sind in der Apotheke erhältlich.

 

Das in den Früchten der Mariendistel enthaltene Naturstoffgemisch namens Silymarin besitzt eine starke leberzellschützende Wirkung, weshalb die Mariendistel zur unterstützenden Behandlung bei Lebervergiftungen, chronisch-entzündlichen Leberkrankungen und Leberzirrhose eingesetzt wird. Unter dem Einfluss von Silymarin regenerieren sich die Leberzellen, weiterhin wird der Abgang der Gallenflüssigkeit stimuliert und die Immunabwehr angeregt. Daher können Mariendistelfrüchte ebenfalls hilfreich bei einfachen Verdauungsbeschwerden sein. In der Schwangerschaft und bei Kinder unter 12 Jahren sollte auf die Anwendung verzichtet werden. Die Einnahme der Heilpflanze kann als Fertigtee oder in Form von Kapseln erfolgen, von den verschiedene Varianten in der Apotheke erhältlich sind.

 

Die Wurzeln der Uzarapflanze ist ein wirksames Mittel gegen Bauchschmerzen, da sie die muskulären Bewegungen des Dünndarms hemmen und zugleich entkrampfend wirken. Die gute Wirkung ist den Ingredienzen Uzarigenin und Xysmalorin zuzuschreiben. In höheren Dosierungen verstärken sie zudem leicht die Herzkraft, ähnlich wie sogenannte Herzglykoside. Herzkranke sollte daher am besten nur unter Rücksprache mit dem Hausarzt die Uzarawurzel zu sich nehmen. In der Apotheke werden unterschiedliche Fertigarzneimittel für den häuslichen Gebrauch angeboten, darunter Säfte, Lösungen und Dragees. Die Uzarawurzel kann nicht als Tee zubereitet werden.

Hausmittel bei Bauchschmerzen

Wenn's zwickt und drückt im Magen, hält die Hausapotheke mit der Kamille, Leinsamen, Kümmel & Co. eine ganze Reihe an wirksamen pflanzlichen Helferlein bereit, die uns bei verdauungsbedingten Bauchschmerzen sanfte Linderung verschaffen können. Bauchweh ist meist harmlos. Oft reicht schon ein bisschen Bewegung an der frischen Luft aus, damit die Beschwerden nachlassen.

Die Hausmittel, die Sie auf hier finden, können Sie zuhause ganz einfach selber herstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie die dafür nötigen Arzneidrogen, das sind die wirksamen Pflanzenteile, in der Apotheke kaufen. Nur so können Sie sicher sein, in den Genuss des vollen Wirkpotenzials der heilenden Kräuter zu gelangen.

Leinsamen
Der Lein, auch als Flachs oder Öllein bekannt, zählt zu den ältesten Heil- und Kulturpflanzen. Seine leicht nussig schmeckenden Samen wirken beruhigend auf den Magen und helfen bei Verstopfung, Reizdarm und Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut

So geht's

Leinsamen sind in der Apotheke erhältlich und werden zwei- bis dreimal täglich pur verzehrt. Lassen Sie einen Teelöffel der ganzen Samen in reichlich Wasser (mindestens 150 ml) quellen und trinken diese. Bis die Wirkung eintritt, dauert es ungefähr 12 bis 24 Stunden, bis sich die Verdauung normalisiert bis zu 4 Wochen.

Hinweis:

Die maximale Tagesdosis der Leinsamen beträgt 45g. Solange man diese nicht überschreitet, haben Leinsamen keinerlei Nebenwirkungen.

Indische Flohsamenschalen
Wie die Leinsamen besitzen auch die Schalen des Indischen Flohsamen über starke Quelleigenschaften, die Bauchschmerzen lindern können, wenn diese durch eine gestörte Verdauung verursacht werden. Auch Flohsamenschalen sind frei von Nebenwirkungen, quasi frei von Kalorien und für die Langzeitanwendung geeignet.

So geht's

Flohsamenschalen sind in der Apotheke erhältlich. Lassen Sie 3 bis 5 g der Schalen in reichlich Wasser (mindestens 150 ml) quellen und trinken sie anschließend. Bis die Wirkung eintritt, dauert es ungefähr 12 bis 24 Stunden.

Hinweis:

Die Tagesdosis sollte 40 g nicht überschreiten!

Bauchwehtee für Kinder
Wenn der Nachwuchs über Bauchweh klagt, sorgt das Heilkräuter-Trio Kamille, Ringelblume und Gänsefingerkraut für sanfte Linderung. Die drei Wirkstoffe beruhigen den Magen und helfen bei Durchfall. Die Heidelbeeren geben dem Tee eine natürliche Süße – Ihre Kleinen werden ihn lieben!
Rezept
 

Zutaten für den Bauchwehtee

  • je 25 g Kamillenblüten aus der Apotheke
  • Ringelblumenblüten
  • Gänsefingerkraut
  • getrocknete Heidelbeeren

So geht's

Die Kräutermischung klein schneiden und mit siedendem Wasser überbrühen. 7 Minuten ziehen lassen und über eine Woche täglich 1 Tasse trinken.

Kamillentee
Darf in keiner Hausapotheke fehlen: die Kamille. Für verdorbene Mägen ist sie die Heilpflanze der Wahl. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe lösen Krämpfe im Magen-Darmbereich und lassen Bauchschmerzen schnell abklingen. Wichtig: Kaufen Sie die getrockneten Kamillenblüten in der Apotheke, Supermarkt-Tees sind oft
Rezept
 

Zutaten für Kamillentee

3 TL getrocknete Kamillenblüten (je Tasse)

So geht's

Überbrühen Sie die Kamillenblüten mit einer Tasse (150 ml) heißen Wassers und lassen sie zugedeckt 10 Minuten ziehen. Die Blüten anschließend absieben.

Warnhinweis

Trinken Sie täglich nicht mehr als vier Tassen.

Kümmeltee
Kümmelfrüchte zählen dank ihres Reichtums an ätherischen Ölen zu den wirksamsten natürlichen Mitteln gegen krampfartige Bauchschmerzen – vor allem, wenn diese mit schmerzhaften Blähungen zusammenhängen. Sie regen die Magen-Darmdurchblutung an, wirken entspannend auf verkrampfte Mägen und fördern Verdauung und Appetit. Ein Kümmeltee ist auch für Kinder gut verträglich.
Rezept
 

Zutaten für Kümmeltee

1 TL frische Kümmelfrüchte

So geht's

Pro Tasse etwa 2 bis 3 g frische Kümmelfrüchte quetschen und mit 150 ml siedendem Wasser aufgießen. 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen und zwischen den Mahlzeiten 1 Tasse trinken.

Hinweis

Trinken Sie je nach Bedarf 2 bis 4 Tassen Kümmeltee täglich zwischen den Mahlzeiten.

Ingwertee
Die Ingwerknolle ist scharf und gesund – das hat sich in deutschen Küchen längst rumgesprochen. Als lecker-würzige Zutat nützt sie der Bekömmlichkeit von Speisen – und von dieser fördernden Wirkung auf die Verdauung können wir bei Magenschmerzen gezielt profitieren. Mit seinen ätherischen Ölen regt Ingwer die Darmtätigkeit an und hilft der Verdauung auf die Sprünge.
Rezept
 

Zutaten für Ingwertee

½ TL Ingerwurzel

So geht's

Ingerwurzel klein schneiden und mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und absieben. Bei akuten Beschwerden bis zu drei Tassen täglich trinken, bis sich die Beschwerden bessern.

Hinweis:

 

  • Bei Schwangerschaftserbrechen auf Ingwer verzichten
  • Bei Gallensteinleiden Ingwer erst nach Rücksprache mit dem Arzt genießen, da er die Gallensaftproduktion anregt

 

Engelwurztee
Die aromatische Engelwurz ist reich an Bitterstoffen und ätherischen Ölen und verfügt über eine Vielzahl an Heilwirkungen. Besonders wirksam ist sie aber bei Verdauungsbeschwerden. Sie wirkt krampflösend und beruhigend auf die Magen-Darmmuskulatur und bringt die Verdauung in Schwung. Der Tee schmeckt zwar etwas bitter, gegen Blähungen und Bauchschmerzen wirkt er aber wahre Wunder!
Rezept
 

Zutaten für Engelwurztee

1 TL Engelwurz

So geht's

Die Wurzel klein schneiden – für eine Tasse Tee brauchen wir 1 TL – und mit 150 ml Wasser ansetzen. Bis zum Siedepunkt erhitzen, 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen und abgießen. Über maximal 6 Wochen täglich 2 bis 3 ungesüßte Tassen eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten trinken.

Warnhinweis

Die Inhaltsstoffe der Engelwurz erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber dem Sonnenlicht. Während der Anwendung sollten Sonnenbäder daher vermieden werden.

Melissentee
Die Melisse ist mit ihrer entspannenden Wirkung nicht nur eine tolle Seelentrösterin, sie beruhigt neben den Nerven auch nervöse Mägen. Dafür verantwortlich sind die ätherischen Öle, die in den Blättern der Melisse reichlich enthalten sind. Sie bringen Bewegung in den Magen-Darmtrakt und wirken effektiv gegen Blähungen und Bauchkrämpfe.
Rezept
 

Zutaten für Melissentee

2 TL Melissenblätter aus der Apotheke

So geht's

Melissenblätter klein schneiden und mit einer Tasse siedend heißen Wassers übergießen. Abgedeckt 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, abseihen.

Pfefferminztee
Wie die Melisse kann auch die echte Pfefferminze für Tiefenentspannung in der Magengegend sorgen, zum Beispiel nach einer opulenten Mahlzeit. Ihre aromatischen ätherischen Öle, unter anderem Menthol, lösen Krämpfe im Verdauungstrakt und lindern Blähungen. Menthol blockiert zusätzlich die Schmerzrezeptoren der Magenschleimhaut. Dank ihrer milden Wirkung eignet sich die Pfefferminze schon für Kinder im Säuglingsalter. Tipp: Bei besonders schmerzhaften Bauchschmerzen können Sie die Minze mit Anisfrüchten und Kalmuswurzel kombinieren. 
Rezept
 

Benötigte Zutaten für Pfefferminztee

1 TL Pfefferminzblätter

So geht's

Für eine große Tasse Pfefferminztee überbrühen Sie 1 TL Pfefferminzblätter mit 250 ml Wasser. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen.

Hinweis

Trinken Sie bei akuten Beschwerden täglich bis zu 4 Tassen frisch aufgebrühten Tee.

Wann zum Arzt:

Wenn Sie bei Bauchschmerzen folgende Symptomatik bemerken, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam:

  • Wenn nach 2 bis 3 Tagen keine Besserung eintritt.
  • Wenn die Bauchschmerzen mit Übelkeit, Erbrechen oder Fieber einhergehen.
  • Wenn sich der Stuhlgang farblich oder in der Menge verändert (Durchfall, Verstopfung).
  • Bei Kreislaufreaktionen wie kaltschweißiger Haut, erhöhtem Herzschlag und Schwindel.
  • Bei ungewöhnlich heftigen Bauchschmerzen.
  • Bei ungewolltem Gewichtsverlust.
Quellen:
  • Herold. "Innere Medizin". Herold Verlag (2011)
  • Classen et al. „Differentialdiagnose Innere Medizin“. Urban Verlag (1998)
  • Arastéh et al. "Duale Reihe - Innere Medizin". Thieme Verlag (2009)
  • Koop. "Gastroenterologie compact; Alles für Klinik und Praxis". Thieme Verlag (2010)
  • Riemann u.a. "Gastroenterologie, Bd.1 Intestinum". Thieme Verlag (2008)
  • Caspary et al. "Therapie gastroenterologischer Krankheiten". Springer Verlag (2005)
  • Block. "POL-Leitsymptome, Gastrointestinaltrakt; Leber, Pankreas und biliäres System". Thieme Verlag (2006)
  • Hänsel et al. "Pharmakognosie - Phytopharmazie". Springer Verlag (2010)
  • Wiesenauer et al. " PhytoPraxis". Springer Verlag (2008)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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Gewürze wie Zimt, Nelken oder Kardamom sind traditionelle Verfeinerer von Weihnachtsrezepten – und blicken auf eine lange Tradition zurück. Bereits in der Antike wurden sie über die Weltmeere verschifft, als edle Güter gehan...
Dass Nahrungsmittel viel mehr können als uns mit Energie zu versorgen, ist ein immer populäreres Thema. Übers Kalorienzählen und mühsame Abwägen vom richtigen Verhältnis von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen ...
Seine Wirkungen sind seit Jahrtausenden bekannt, zählt er doch zu den ältesten bekannten europäischen Gewürz- und Heilpflanzen. Jetzt hat der Studienkreis Entwicklungsgeschichte Arzneipflanzenkunde an der Universität Duisburg...
Das Currygewürz Kurkuma ist nachweislich bei Magenbeschwerden wie Bauchschmerzen und Blähungen hilfreich, da es die Gallensaftproduktion ankurbelt und auf diese Weise die Fettverdauung unterstützt. Forscherinnen der Universität de...
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Studien zu Bauchschmerzen

Studientitel
Effects of Cistus laurifolius L. flowers on gastric and duodenal lesions (und weitere 1 Studie)
Jahr
1997, 1994
Kurzinfo
Die Zistrose ist nicht nur für ihre hervorragenden Effekte bei Erkältungen bekannt, sondern wird auch bei Beschwerden in der Magen- oder Darmgegend eingesetzt. Egal, ob bei Magengeschwüren oder Darmkrämpfen,  Mehr...die traditionelle Naturheilkunde spricht der Zistrose hier eine lindernde und heilende Wirkung zu. Eine Reihe von Wissenschaftlern interessierte sich für eben diese Effekte und ging den Empfehlungen der Phytotherapie in mehreren Studien auf den Grund.