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Bänderdehnung, Bänderzerrung, Verstauchung Ursachen & Symptome

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Geschrieben von Dr. med. Tim Hollstein , Arzt
Zuletzt aktualisiert am 28.01.2013
Bänderdehnung, Bänderzerrung, Verstauchung Ursachen & Symptome

Ein falscher Schritt

Um seine Gelenke zu stabilisieren und die Organe am richtigen Platz zu halten, bedient sich der menschliche Körper an über 150 elastischen Bändern. Diese bestehen aus Bindegewebszellen und einer Menge Kollagenfasern, auch als straffes kollagenes Bindegewebe bezeichnet. Die äußerst reißfesten Proteine ordnen sich wie eine Art Netz an, um dem Band eine ausreichende Stabilität zu verleihen. Eine Besonderheit von Bändern ist außerdem, dass sie sich wie Knochen und Muskeln an eine dauerhafte Belastung anpassen können. Bänder verbinden unbewegliche Körperteile wie z.B. Knochen miteinander, wobei Sehnen immer einen Knochen und einen Muskel verknüpfen.

Eine Bänderdehnung (Bänderzerrung) oder eine Verstauchung entsteht, wenn eine übermäßig starke Belastung auf ein Körperband einwirkt. Dies kann z.B. durch ruckartige und unnatürliche Bewegungen passieren, wie ein Umknicken des Fußes, eine übermäßige Drehung des Kniegelenks oder eine Gelenkverstauchung (Distorsion). Dadurch wird das Band überdehnt, was zu einer Schwellung und einem Gelenkerguss führen kann. Da die Gelenke mit zahlreichen Schmerzrezeptoren ausgestattet sind, können Verletzungen in diesem Bereich sehr schmerzhaft sein.

Unterscheidung

Man spricht von einer Bänderdehnung, wenn bei einer Verletzung des Bandapparates nur kurzzeitige Schmerzen und kein struktureller Schaden auftreten. Eine Bänderzerrung ist dagegen mit längerfristigen Schmerzen verbunden. Bei einer Verstauchung werden die Gelenkflächen kurzfristig gegeneinander verschoben, kehren jedoch wieder in ihren Ausgangszustand zurück. Dabei werden die Gelenkkapsel und zugehörige Muskeln und Bänder stark überdehnt. Bei einem Bänderriss wird das Band komplett zerstört und heilt unter Narbenbildung wieder zusammen.

Eine Bänderdehnung im Sprung- und Kniegelenk entsteht oft bei Sportarten, die ruckartige Bewegungsänderungen erfordern. Dazu zählen Fußball, Basketball, Handball, Tennis, Badminton oder Squash. Am häufigsten wird dabei das Außenband des Sprunggelenkes verletzt, wenn der Fuß nach innen umknickt (Supinationsverletzung). Beim Volleyball sind häufig die Bänder der Fingergelenke betroffen.

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Symptome

Dick und schmerzhaft

Eine Bänderdehnung (Bänderzerrung) und eine Verstauchung führt zu Schmerzen und einer Schwellung im Bereich des Gelenks. Eine Bewegung mit dem betroffenen Gelenk tut auf einmal sehr weh. Es ist oft nicht mehr einsetzbar, obwohl die nötige Stabilität meist noch gegeben ist. Bei der häufigen Verletzung des Außenbandes vom Sprunggelenk ist auf Auftreten kaum mehr möglich.

Eine Bänderdehnung von einem Bänderriss zu unterscheiden, ist ohne eine ärztliche Untersuchung schwierig. In vielen Fällen weisen jedoch ein Bluterguss und anhaltende starke Schmerzen auf einen Bänderriss hin.

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    Die Therapie von Bänderdehnungen kann mit Heilkräutern unterstützt werden. Zur ersten Hilfe eignen sich Arnikablüten, Johanniskrautöl und Pfefferminzöl.

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