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Diagnose von Arthrose (Gelenkverschleiß)

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Geschrieben von 2011-02-08
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-0505.09.2013
Diagnose von Arthrose (Gelenkverschleiß)

Schmerzskalen und Röntgenbilder

In der Anamnese (ärztliches Gespräch) lässt sich der Arzt die Art und den Ort der Schmerzen schildern. Der Patient beschreibt, wie er die Schmerzen empfindet, in welchem Gelenk, zu welcher Tageszeit oder bei welchem Wetter sie gehäuft auftreten, welche Bewegungen schwer fallen und wann er das erste Mal Schwierigkeiten bemerkt hat. Um die Ursache zu erkennen, ist neben dem Alter des Patienten (Alte Menschen, Jugendliche, Kinder) auch die Frage nach Verletzungen, Sportunfällen, Operationen oder Vorerkrankungen wichtig.

Um die Schmerzen messbar zu machen, stehen Schmerzskalen zur Verfügung. Bei der Visuellen Analogskala (VAS) zeichnet der Patient einen Punkt auf einer Linie zwischen eins und zehn an, wobei zehn den stärksten denkbaren Schmerz angibt.

|------------/------------------| hier besteht ein Schmerz der Stärke vier (VAS 4)

Die Einstufung des Schmerzes ist wichtig, da sich die Behandlung der Arthrose nach dem Ausmaß der Schmerzen ausrichtet.

In der körperlichen Untersuchung werden Fehlstellungen wie O- oder X-Beine begutachtet. Das Gelenk wird auf Schwellung, Überwärmung oder Verfärbung untersucht, die Beweglichkeit geprüft und ob Schmerzen bei bestimmten Bewegungen bestehen. Am Kniegelenk wird geprüft, ob die Bänder oder die Knorpel instabil sind.

Die Röntgenaufnahme kann degenerative Veränderungen am Gelenk bildhaft sichtbar machen. Man erkennt eine Verschmälerung des Gelenkspalts und Verdichtung des Knochens, die darauf hinweist, dass die Knorpelmasse schon stark reduziert ist. Osteophyten sind kleine knöcherne Auswüchse am Gelenkspalt, die bei Arthrose typisch sind. Die Stellungen der Knochen zueinander sind im Röntgenbild sichtbar, der Winkelgrad und das Ausmaß einer Fehlstellung kann gemessen werden.

Die Gelenkpunktion kann nötig werden, wenn das Gelenk stark geschwollen und entzündet ist. Die Flüssigkeit, die mit einer Nadel herausgezogen wird, gibt Hinweis auf Blut oder Eiter. Eine Blutuntersuchung kann Entzündungswerte nachweisen und andere rheumatische Erkrankungen ausschließen, ebenso wie ein Ultraschall vom Gelenk, oder eine Computertomographie, welche Schnittbilder von den Gelenkebenen liefert. Bei einer Arthrose ist dies zumeist nicht nötig.

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