Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Behandlung bei Arthritis

Anzeige
Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Behandlung bei Arthritis

Gelenkentzündung je nach Ursache behandeln

Die Behandlung einer Arthritis kann ganz unterschiedlich aussehen – von bloßem Kühlen, Ruhigstellen und Hochlagern des Gelenks bei akuter Arthritis bis hin zu lebenslanger Versorgung mit Rheuma-Medikamenten oder Operationen der Gelenke durch die Arthroskopie oder die offenen Operation am Gelenk. Da Arthritis Gelenkschmerzen verursacht, sind meist Schmerzmittel wie Ibuprofen aus der Gruppe der NSAR (Nicht-steroidale Antirheumatika) nötig.

Autoimmunkrankheiten

Leider reicht dies bei einer Autoimmunkrankheit nicht aus, um den entzündlichen Prozess zu bändigen. Daher werden Medikamente wie Kortison, und zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis spezielle Basistherapeutika wie Methotrexat und Immunsupressiva zur Unterdrückung der überschießenden Reaktion des Immunsystems eingesetzt. Ebenso wichtig bei rheumatoider Arthritis ist die Bewegungstherapie.

Bei Menschen mit rheumatoider Arthritis oder anderen chronischen Autoimmunkrankheiten ist es wichtig nicht nur an die körperliche Versorgung zu denken. Die psychische Belastung durch die Schmerzen, den chronischen Verlauf und die drohende körperliche Behinderung sind groß. Eine Verbesserung der Lebensqualität und Behandlung möglicher seelischer Beschwerden ist deshalb wichtig.

Gicht

Schmerzmittel der Gruppe NSAR werden im akuten Gichtanfall verabreicht. Die chronische Gicht behandelt man mit dem Wirkstoff Allopurinol, der die Harnsäure im Blut reduziert. Die Ursachenbehandlung der Gicht erfolgt jedoch durch eine Ernährungsumstellung mit Vermeiden von Alkohol, Fleisch und Hülsenfrüchten.

Anzeige

Akute Gelenkentzündung durch Krankheitserreger

Hier muss die Ursache bekämpft werden! Gelenkentzündungen durch Bakterien werden mit dem passenden Antibiotikum behandelt.

Rheumatisches Fieber

Neben der symptomatischen Linderung des rheumatischen Fiebers mit Schmerzmitteln und Kortison muss eine Langzeittherapie mit dem Antibiotikum Penicillin erfolgen. Dies verhindert, dass das rheumatische Fieber erneut ausbricht und Herz und Nieren schädigt.

Vorbeugen

Manchen Formen der Arthritis kann man vorbeugen, bei anderen scheint dies kaum möglich zu sein.

  • Gicht kann man gut vorbeugen: auch wenn ein erblicher Faktor dafür besteht tritt diese Krankheit nur bei übermäßigem Konsum von Alkohol und Fleisch auf. Eine gesunde, vorwiegend vegetarische Ernährung ohne Hülsenfrüchte und der Verzicht auf Alkohol beugen Gicht vor.
  • Sexuell übertragbare Krankheiten, die auch Arthritis auslösen können sollten Sie durch den Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr vermeiden!
  • Meiden Sie im Sommer den Aufenthalt im hohen Gras und unter Bäumen und suchen Sie danach ihren Körper gründlich auf Zecken ab um der Lyme-Arthritis vorzubeugen.
  • Nahrungsmittel, die viel Antioxidantien enthalten und reich an Linolensäure und Omega-3 Fettsäuren sind (in Obst, Gemüse, vollem Korn und Fisch enthalten) helfen Menschen mit Rheuma.
  • Regelmäßige Bewegung und Sport 2-3x pro Woche helfen, die Gelenke fit zu halten. Yoga fördert die Dehnbarkeit und Gelenkigkeit.
Link- Buchtipps:
  • Offizielle Patientenleitlinie "Management der frühen rheumatoiden Arthritis"
  • „Diagnose Rheuma: Lebensqualität mit einer entzündlichen Gelenkerkrankung“ von Daniela Loisl und Dr. R. Puchner (Verlag Springer Vienna, 2. Auflage 2008)
  • „So stärken wir unsere Gelenke: Strategien für ein besseres Leben. Neue Programme bei: Arthrose, Gicht, Rheuma“ von Dr. Johannes R. Weingart (Zabert Sandmann Verlag, April 2005)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.