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Diagnostik bei Arthritis

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Diagnostik bei Arthritis

Der Blick in Gelenke und Blut

Schon die Schilderung des genauen Beschwerdebildes kann dem Arzt deutliche Hinweise liefern, welche Art von Arthritis vorliegt. Manchmal jedoch sind die Symptome nicht eindeutig und es erfordert Geduld und differenzierte Diagnostik, um die Ursache für die Gelenkentzündung herauszufinden. Anhaltspunkte sind:

  • Die Lage und Anzahl der betroffenen Gelenke
  • Allgemeinbeschwerden wie Fieber (Infekt-Arthritis) oder Morgensteifigkeit (Rheumatoide Arthritis)
  • Gibt es eine andere Grunderkrankung (z.B. Schuppenflechte)?
  • Ist die Gelenkentzündung nach einer Operation oder nach einem Sportunfall aufgetreten?

In der Untersuchung werden die Gelenke auf Schwellung, Rötung, Überwärmung, Erguss, Beweglichkeit oder Fehlstellungen. Eine Fehlhaltung des Rückens kann z.B. auf eine Schädigung der Wirbelsäule hinweisen.

Diese Maßnahmen reichen jedoch nicht aus: der Arzt muss in den Körper hinein schauen. Der Blick ins Blut erfolgt durch eine Blutprobe, die im Labor auf erhöhte Entzündungswerte (Blutsenkungsgeschwindigkeit, CRP, weiße Blutkörperchen), erhöhte Harnsäure zur Diagnose von Gicht getestet wird. Rheumafaktoren und Antikörper-Nachweise dienen der Diagnose von rheumatischen Gelenkentzündungen. Auch Tests auf Krankheitserreger wie Gonokokken- oder Chlamydien-Bakterien sind sehr wichtig.

Der Blick in die Gelenke erfolgt traditionell durch das Röntgenbild. Andere Methoden sind:

  • Ultraschall (Arthrosonographie)
  • MRT (Die Magnetresonanztomographie liefert Schnittbilder durch das Gelenk auf der Grundlage elektromagnetischer Felder.)
  • Die Gelenkspiegelung heißt Arthroskopie. Dazu wird das Gelenk punktförmig angestochen, um es mithilfe eines „Spiegels“ von innen zu begutachten. Kleine operative Eingriffe und die Entfernung eines Gelenkerguss können sogleich erfolgen.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.