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Arteriosklerose Ursachen

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 06.03.2013
Arteriosklerose Ursachen

Zuviel Fett bleibt an der inneren Arterienwand haften

Eine Arteriosklerose entwickelt sich schleichend. Der Prozess kann im Jugendalter beginnen, und bleibt lange Zeit unbemerkt. Die bekannteste Theorie für diese Entwicklung ist die Lipidtheorie. Demnach wird die Gefäßwandverkalkung durch Cholesterin verursacht.

Gutes und schlechtes Cholesterin

Cholesterin wird vom Arzt angesprochen, wenn im Blut ein erhöhter Wert gemessen wurde. Doch Cholesterin ist nicht grundsätzlich schädlich. Der Körper braucht Cholesterin, ein „Blutfett“ und Steroid für verschiedene Zwecke: zum Aufbau von Vitamin D, Steroidhormonen, Gallensäuren und zum Einbau in die Zellmembran. Dafür muss es in der Blutbahn von der Leber an den Zielort und zurück transportiert werden. Als wasserunlösliches Fett wird es für diesen Zweck an Transportproteine gebunden, die unterschiedlich groß sind. Es gibt HDL-, LDL- und VLDL-Cholesterin. HDL (high-density lipoproteine) ist das „gute“ Cholesterin, LDL (low density lipoproteine) das „schlechte“. Denn das an LDL gebundene Cholesterin ist hauptverantwortlich für die Entstehung der Arteriosklerose.

Das LDL-Cholesterin interagiert mit den Zellen der Gefäßwand. Die Arterienwände bestehen aus drei Schichten, die innerste davon ist die „Tunica interna“ oder „Intima“. Fettansammlungen führen zu einer mechanischen Veränderung der Intima. Dadurch bleiben weiße Blutkörperchen des Abwehrsystems an der Gefäßwand haften. Diese Fresszellen nehmen das vorbeifließende Cholesterin auf und wandeln sich in „Schaumzellen“ um. Dies verursacht eine Entzündungsreaktion der Intima. Botenstoffe werden freigesetzt, die weitere Blutkörperchen anlocken. Diese Ansammlung von Zellen, mit einem Kern aus Schaumzellen bedingt die ersten „atherosklerotischen Plaques“ – eine Art Kapseln.

Im Verlauf der Arteriosklerose nehmen die Plaques immer mehr Platz ein und die Gefäßwand wird umgebaut. Durch die Ablagerungen verdickt und versteift sich das Gefäß, der Durchmesser wird kleiner. Zudem verliert die Arterienwand an Dehnbarkeit, verkalkt und verknöchert (sklerosiert). So können eine oder mehrere der Plaques reißen. Um den Defekt zu reparieren schießen Blutplättchen (Thrombozyten) herbei und lagern sich an. Ein Blutgerinnsel (Thrombus) entsteht, der das Gefäß völlig verschließen kann. Das Gerinnsel kann sich auch ablösen und andernorts eine Blockade des Blutstroms und damit eine Unterbindung der Sauerstoffzufuhr verursachen.

Beides ist sehr ungünstig, vor allem für Organe wie Herz, Gehirn oder Beine. Wird eine Herzkranzarterie verschlossen, kann es zum Herzinfarkt kommen, beim Verschluss der Halsschlagader zum Schlaganfall. Eine ständige Verengung oder Verlegung der Beinarterien durch die Plaques führt zur pAVK, der „peripheren Arteriellen Verschluss Krankheit“. Circa 80% der über 60-jährigen die von solchen oft tödlich verlaufenden Krankheiten betroffen sind leiden an Arteriosklerose. Je jünger der Mensch mit Arteriosklerose ist, desto größer ist das Risiko, dass eine solche Krankheit lebensbedrohlich verläuft.

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Risikofaktoren

Umso essentieller ist die Kenntnis weiterer Risikofaktoren, die außer dem erhöhten Cholesterin zur Arteriosklerose beitragen. Denn die meisten sind beeinflussbar:

  • Ernährung: cholesterinreiche Ernährung mit vielen ungesunden („gesättigten“) Fetten ist sehr riskant.
  • Übergewicht: meist gekoppelt mit zu hohen Cholesterinwerten durch zu viel Fett in der Nahrung und im Körper.
  • Rauchen: Schadstoffe aus dem Zigarettenrauch schädigen die Gefäßwände und fördern hochgradig die Bildung der Plaques.
  • Bewegungsmangel verursacht Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und hohen Blutzucker.
  • Bluthochdruck schädigt die Gefäßwände sehr direkt.
  • Diabetes: erhöhte Blutzuckerwerte sind strapaziös für die Gefäßwände – der Blutzucker sollte gut eingestellt werden.
  • Alter: je älter der Mensch wird, desto steifer und unelastischer werden die Gefäßwände.
  • Männliches Geschlecht
  • Frauen nach der Menopause sind wie Männer nicht mehr durch ihre weiblichen Geschlechtshormone geschützt. Ein Hormonersatz vermindert das wachsende Risiko nicht.
  • Familiäre Veranlagung: in manchen Familien tritt Arteriosklerose gehäuft auf.
  • Erbliche Fettstoffwechselstörungen: die primären Hypercholesterinämien sind seltene vererbbare Krankheitsbilder mit hohen Cholesterinwerten und hohem Arteriosklerose-Risiko in jungen Jahren.
  • Stress, seelische und berufliche Belastungen

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.