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Arteriosklerose Therapie

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 06.03.2013
Arteriosklerose Therapie

Risikofaktoren verringern – gesund Leben!

Eine bestehende Arteriosklerose kann man noch lang beeinflussen und die Gefäßwandverkalkung im frühen Stadium rückgängig machen.

Vorbeugen

Sowohl zum Vorbeugen, als auch zum Behandeln der Arteriosklerose gilt es die Risikofaktoren zu verringern. Denn wie das Sprichwort heißt: „Wer gesund lebt, lebt länger“, und: Auch eine gesunde Lebensweise kann genussvoll sein!

  • Tabakrauchen aufhören: Sie sollten besser heute als morgen mit dem Aufhören anfangen! Diese Sucht ist jedoch nicht einfach zu besiegen. Daher ist es ratsam sich professionelle Unterstützung zu holen.
  • Ernährung: ballaststoffreich, fettarm, und vollwertig sollte die gesunde Ernährung aussehen. Bei Arterioseklerose empfiehlt sich ein Blick auf die Zusammensetzung der Fette: der geringste Anteil sollte aus gesättigten Fettsäuren bestehen (Butter, tierische Fette), die Cholesterinaufnahme sollte unter 300mg/d liegen. Der größere Anteil an Fett sollte aus ungesättigten Fettsäuren stammen. Diese befinden sich in pflanzlichen Fetten wie Olivenöl und Sesamöl. Die Omega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure) schützen vor Gefäßwandverkalkung. Sie sind in Rapsöl, Leinsamen, Senföl, Blattgemüse, Mandeln und Walnüsse und Fischöl aus Fisch enthalten. Übermäßigen Zucker- und Salzkonsum sollte man vermeiden, dass beugt Diabetes und Bluthochdruck vor.
  • Bewegung fördert die Durchblutung und senkt das Arteriosklerose-Risiko sehr direkt. 3-5x wöchentlich sollte ein 30 minütiges Ausdauertraining durchgeführt werden(Walking, Schwimmen, Fahrradfahren), angepasst an individuelle Leistungsfähigkeit und Vorlieben.
  • Übergewicht reduzieren; angestrebt werden sollte ein BMI (Body Mass Index) unter 25.
  • Stress reduzieren schützt vor vielen Krankheiten! Besonders häufig führt Stress zu Bluthochdruck, der Arteriosklerose und Herzkrankheiten begünstigt. Mithilfe von Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen und Yoga lässt sich der Alltagsstress besser bewältigen. Wichtig ist auch das identifizieren der individuellen Stressauslöser.

Medikamentöse Behandlung von Risikofaktoren

Besteht eine Grunderkrankung wird eine Behandlung mit Medikamenten nötig.

Bei zu hohen Cholesterinwerten, vor allem bei der familiären Hypercholesterinämie werden Cholesterinsenker eingesetzt – CSE-Hemmer, auch Statine genannt senken das „schlechte“ LDL-Cholesterin. Cholesterol-Resorptionshemmer verhindern die Wiederaufnahme von Cholesterin aus dem Darm zurück in die Leber.

Sind die Triglyceride erhöht werden Blutfettesenker wie Omega-3-Fettsäurekapseln, Fibrate, oder Nicotinsäure verordnet.

Bei ausgeprägter Arteriosklerose wird ein Medikament zur Blutverdünnung verordnet, Acetylsalicylsäure (ASS) oder Clopidogrel. Sie beugen über eine Bildung von Blutgerinnseln (Thrombus) vor und schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall.

Bei Bluthochdruck müssen Blutdrucksenker (z.B. Betablocker, ACE-Hemmer, Calciumantagonisten) eingesetzt werden. Ebenso sollte bei Diabetes der Blutzucker gut medikamentös eingestellt werden. Beide Maßnahmen schützen vor Arteriosklerose.

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Chirurgische Therapie

Bei manchen durch Gefäßwandverkalkung bedingten Krankheiten müssen die Gefäße operiert werden.

Wird ein Aortenaneurysma entdeckt (meist ein Zufallsbefund) so wird je nach Größe die Operation in Erwägung gezogen, um vor der lebensbedrohlichen Ruptur (Einriss) zu schützen. Sind die Arterien verengt, kommt eine Ballonerweiterung in Frage. Bei dieser Perkutanen Transluminalen Angioplastie (PTA) wird durch die Blutgefäße ein kleiner Schlauch mit einem Ballon bis an den Engpass vorgeschoben und dort aufgeblasen. Dabei kann ein kleines Drahtnetz mithelfen, das Gefäß offen zu halten. Diese Verfahren werden bei leichter KHK (Koronare Herzerkrankung) oder pAVK (Schaufensterkrankheit) durchgeführt. Werden die Krankheiten ausgeprägter, muss ein Bypass gelegt werden (Umleitung der Blutbahn mit einem Gefäß).

Buchtipps:
  • „Arteriosklerose - die stille Gefahr. Wie Herz und Gefäße gesund bleiben“ von der Schweizerischen Herzstiftung (Verlag Huber; 1. Auflage Bern, August 2009)
  • Cholesterin Endlich Klartext: Die wirklich wichtigen Laborwerte - Der beste Schutz gegen Arteriosklerose und Herzinfarkt - Cholesterin senken ohne Chemie“ von Dr. med. Volker Schmiedel (Trias Verlag; 2. Auflage Oktober 2010)
  • Nichtrauchen! Erfolgreich Aussteigen in sechs Schritten“ von Anil Batra (Kohlhammer Verlag, 2. Auflage 2008)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.