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Arteriosklerose Pflanzliche Wirkstoffe

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 06.03.2013
Arteriosklerose Pflanzliche Wirkstoffe

Knoblauch – eine der ältesten Heilpflanzen der Welt

Da die Arteriosklerose lange unbemerkt bleibt, ist der frühzeitige Schutz besonders wichtig. Das Wissen um die eigenen Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes, deren Behandlung und die gesunde „antisklerotische“ Ernährung können ideal durch vorbeugende und schützende pflanzliche Wirkstoffe ergänzt werden. So können Heilpflanzen helfen, das Risiko für lebensbedrohliche Herz- Kreislauferkrankungen zu verringern.

Hilfe auf einen Blick:
  • Knoblauchzwiebel-Extrakt schützt vor Arteriosklerose, verbessert die Dehnbarkeit der Blutgefäße und die Durchblutung. 1-2 Zehen pro Tag, der Frischpresssaft oder Dragees sollten längerfristig eingenommen werden.
  • Kapseln mit Perillaöl enthalten viel alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und schützen Herz und Gefäße.

Knoblauch

Die Knoblauchzwiebel ist die vielleicht älteste Kulturpflanze der Welt. Nicht nur der Geruch und Geschmack der frischen Knoblauchzwiebel ist imposant, sie ist seit Anbeginn der Heilkunde für ihre heilenden Kräfte bekannt. Der typische Geruch der Knoblauchzwiebel entsteht erst nach deren Verletzung, dem Aufschneiden oder Auspressen: Das in der Knoblauchzehe enthaltene Sulfid Alliin wird dann durch das Enzym Alliinase in Allicin umgewandelt. Für Alliin ließ sich eine schützende Wirkung vor Arteriosklerose nachweisen. Die Knoblauchzwiebel verbessert die Dehnbarkeit (Elastizität) der Gefäßwände und hemmt einen Botenstoff, der bei der Entwicklung der Arteriosklerose eine große Rolle spielt. Knoblauch verdünnt das Blut und senkt das Risiko, dass sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Daher sollte der gemeinsame Einsatz von chemischen Blutgerinnungsmitteln und Knoblauch sogar mit dem Arzt besprochen werden, damit das Blut nicht zu flüssig wird!

Die Blutfette werden durch Einnahme von Knoblauchzwiebel-Extrakt gesenkt, vor allem das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Triglyceride.

So hat Knoblauch eine Schutzfunktion für das gesamte Herz- Kreislaufsystem und kann bei fortschreitender Arteriosklerose und Krankheiten wie Koronare Herzkrankheit, Schaufensterkrankheit (pAVK) und als Schutz vor Schlaganfall oder Herzinfarkt eingesetzt werden. Eine leicht blutdrucksenkende Wirkung wird dem Knoblauch nachgesagt. Ferner wirkt er keimhemmend gegen Bakterien und Pilze. Eventuell bietet er sogar Schutz vor Krebs. In der Volksmedizin wird er zur Verdauungsanregung und bei Erkältungskrankheiten eingesetzt.

1-2 Knoblauchzehen pro Tag (etwa 4 Gramm) können roh verzehrt werden. Wer das nicht mag, kann alternativ den Knoblauchfrischpresssaft kaufen, oder zum Fertigpräparat greifen, erhältlich sind Dragees und Tabletten.

Bärlauch und Zwiebel

Bärlauch und Zwiebel enthalten ähnliche Wirkstoffe und Wirkungen wie Knoblauch, jedoch wesentlich schwächer. In der Küche dürfen sie jedoch großzügig eingesetzt werden.

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Granatapfel

Der Granatapfel ist schon in der griechischen Mythologie bekannt. Er ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, Blut und Tod. Die maurische Kultur Spaniens verdankt ihm den Namen der Stadt Granada.

In der Ernährungsmedizin ist er für seine antioxidative, zellerneuernde Wirkung bekannt. In Erfahrungsheilkunde und Ayurveda wird er zur Geburtsvorbereitung und Blutreinigung geschätzt. Vieles spricht aufgrund der enthaltenen Polyphenole für seine Wirksamkeit bei Arteriosklerose. Der Granatapfelpresssaft kann als Nahrungsergänzung zum Schutz vor Gefäßwandverkalkung getrunken werden.

Chinesische Schwarznessel (Perillaöl)

Aus den Samen der chinesischen Schwarzwurzel wird das Perillaöl gewonnen. Es hat einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure). Diese können Herz und Gefäße schützen, da sie den Gehalt an „gutem“ HDL-Cholesterin erhöht. Perillaöl ist in Form von Kapseln erhältlich.

Buchweizen

Buchweizenkraut enthält viel Flavonoide (Rutin) und verbessert die Durchblutung kleinster Blutgefäße (Kapillaren), was sinnvoll bei Arteriosklerose und anderen Gefäßkrankheiten sein kann. Erhältlich sind Buchweizenkraut-Tabletten oder Buchweizenkraut-Tee.

Tee, schwarzer und grüner

Von grünen und schwarzen Teeblättern ist eine antioxidative Wirkung bekannt. Das Trinken von mehreren Tassen Tee täglich, den man 5-8 Minuten ziehen lässt, kann das Arteriosklerose-Risiko verringern.

Pflanzliche Wirkstoffe bei erhöhten Blutfetten

Pflanzliche Wirkstoffe bei erhöhten Blutfetten: Blutfette senken kann man nicht nur mit Ernährungsumstellung und Medikamenten! Hier stehen zahlreiche Heilpflanzen zur Verfügung. Pflanzliche Wirkstoffe die Cholesterin und Triglyceride senken sind neben Knoblauch z.B. Flohsamen, Artischockenblätter und Sojaphospholipide.

Quellen:
  • Innere Medizin (Classen, Diehl, Kochsiek; Urban & Schwarzenberg Verlag)
  • Chronische Krankheiten integrativ (G. Dobos, U. Deuse, A. Michalsen; Urban & Fischer Verlag)
  • Leitfaden Phytotherapie (H. Schilcher, S. Kammerer, T. Wegnener; Urban & Fischer Verlag)
  • Pharmakognosie, Phytopharmazie (Hänsel, Sticher; Springer Verlag)
  • Heilpflanzenpraxis heute (S. Bäumler; Urban & Fischer Verlag)
  • Urania Pflanzenreich – Blütenpflanzen 2 (Urania Verlag)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.