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Arteriosklerose Diagnose

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 06.03.2013
Arteriosklerose Diagnose

Risikoprofil erstellen und Blutfette bestimmen

Die Diagnose einer Arteriosklerose nimmt man besser nicht auf die leichte Schulter, da sie sehr gefährliche Krankheiten auslösen kann. Selten wird sie im Vorfeld diagnostiziert, häufiger wird sie erst anhand der Folgekrankheiten festgestellt. Man darf also von Glück reden, wenn die Gefäßverkalkung früh aufgedeckt wird und man die Chance bekommt, die Risikofaktoren auszuschalten.

Dazu wird das persönliche Risikoprofil festgestellt. Am Anfang befragt der Arzt in der Anamnese nach:

  • Bestehenden Beschwerden (Atemnot, Brustenge, Muskelschmerzen beim Gehen) um bestehende arteriosklerotische Krankheiten aufzudecken
  • Familiäre Belastungen: Gab es Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder erbliche Fettstoffwechselstörungen in der Familie
  • Ernährung: wie sehen die täglichen Essgewohnheiten und die Zusammensetzung der Fette aus?
  • Bewegung: wird regelmäßig ein Ausdauertraining betrieben?
  • Tabakrauchen: Das Ansprechen eines Suchtverhaltens ist oftmals der erste Schritt zum Aufhören.

Blutdruckmessung, Langzeitblutdruckmessung, Gewicht und Bauchumfangsmessung verraten mehr über die Risikofaktoren Bluthochdruck und Übergewicht.

Eine Blutentnahme für den Laborbefund wird veranlasst. Aus dem Blut werden bestimmt: Die „Blutfette“ Cholesterin (HDL/LDL Fraktion – „gutes und schlechtes Cholesterin“) und Triglyceride, Blutzuckerwerte. Auch neue Risikofaktoren der Arteriosklerose wie Homocystein, Lipoprotein und CRP (C-reaktives Protein) sollten bestimmt werden.

Die weitere Diagnostik richtet sich nach der vermuteten Krankheit:

  • Bestehen Beschwerden wie Brustenge und Herzschmerzen so wird ein Belastungs-EKG (Elektrokardiogramm, Aufzeichnung der Herzströme) gemacht.
  • Eine Messung der schmerzfreien Gehstrecke ist entscheidend für die Diagnose der „Schaufensterkrankheit“ (pAVK)
  • Dopplersonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern. Über die Schallresonanz an der Arterienwand werden Verkalkungen und Enge aufgezeichnet, die für einen Schlaganfall verantwortlich sein können.
  • Angiographie ist die bildhafte Darstellung der Gefäße im Röntgenbild – vor dem Röntgen wird ein Kontrastmittel in die Vene gespritzt, das sich in der Blutbahn verteilt und bei der Durchleuchtung zur Abbildung führt.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.