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Therapie bei Appetitlosigkeit (Anorexie)

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Geschrieben von Morgana Hack , Ärztin und Ayurvedaärztin
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Therapie bei Appetitlosigkeit (Anorexie)

Die Ursache behandeln

Ohne die Ursache für die Appetitlosigkeit genau zu kennen, ist eine Behandlung kaum möglich. Daher ist bei länger andauernder Appetitlosigkeit der Gang zum Arzt und die Behandlung der Krankheit von besonderer Wichtigkeit.

Ein Mensch mit einer Essstörung wie Magersucht oder Bulimie gehört in eine umfassende psychiatrische Behandlung, die oft in der Klinik durchgeführt wird. Es hilft ein Gesamtkonzept aus Ernährungstherapie, Gewichtszunahme und einer langfristigen Psychotherapie zur Klärung der seelischen Problematik.

Wird die Ursache behandelt, wird es selten nötig sein ein Medikament gegen Appetitverlust zu verordnen. Die Wirkstoffe Ketotifen oder Gestagene wirken appetitsteigernd.

Ernährungsumstellung

Sorge machen muss man sich meist keine, denn Ursache für die Appetitlosigkeit ist zumeist Stress. Hier kann man sich selbst helfen: eine Ernährungsberatung und eine gezielte Ernährungsumstellung, die wieder Lust auf das Essen macht kann viel zur Entspannung beitragen. Verzichten sollte man auf Reizstoffe wie sehr scharfes Essen, schweres fettiges Essen, zu viel Fleisch- und Wurstprodukte, Alkohol und Nikotin.

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Vorbeugen der Appetitlosigkeit (Anorexie)

Stress kann man nicht ganz vermeiden, die damit häufig einhergehende Appetitlosigkeit schon. So können sie dem Appetitverlust vorbeugen:

  • Richten Sie sich einen schönen Essplatz ein und schmücken sie den Tisch nach Ihrem Geschmack.
  • Essen Sie bewusst und kauen Sie langsam und oft, bevor Sie das Essen runterschlucken – das regt Speichelfluss und Appetit an.
  • Richten Sie sich feste Uhrzeiten für die Mahlzeiten ein – morgens, mittags und abends.
  • Bekochen Sie sich selbst mit frischem Zutaten und Gewürzen und achten auf eine ausgewogene Ernährung. Zwiebel ist die appetitanregende Grundlage zur Zubereitung von leckeren Gerichten.
  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte und fettiges, schweres Essen – ein leichtes aber nahrhaftes Gericht regt den Appetit besser an.
  • Essen Sie öfters in einer geselligen Runde mit Freunden oder Familie.
  • Achten Sie auf ausreichend Schlaf, Bewegung und Freizeitausgleich.
Buchtipps:
  • „Ernährungsratgeber Untergewicht. Genießen erlaubt: Über 60 Rezepte - herzhaft und süß. Mit vielen Ernährungstipps für das tägliche Leben. So nehmen Sie gesund zu“ von S.-D. Müller, K. Scholl, A. Carlitscheck und Ch. Weißenberger (Schlütersche Verlagsgesellschaft, März 2009)
  • „Das Handbuch der Gewürze: Würzkunst, Warenkunde und 100 Rezepte“ von Morris Salli Mackley Lesley (Christian Verlag, 9. Auflage 2010)

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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