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Angina Pectoris Ursachen

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Geschrieben von 2012-02-20
Zuletzt aktualisiert am 2013-09-0505.09.2013
Angina Pectoris Ursachen

Müßiggang und Völlerei

An vorderster Front der Übeltäter stehen, wie so oft, die kleinen Freuden des Alltags. Reichliches und leider oft zu fettes Essen, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum. Mangelnde körperliche Bewegung tut ihr Übriges. In Zusammenschau mit anderen häufigen Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck bewirkt diese Lebensweise eine schrittweise Schädigung der Blutgefäße und es kommt über Jahre zur Arteriosklerose. Dieser Prozess findet im ganzen Körper statt und betrifft anfangs vor allem kleine Blutgefäße, da solche natürlich wesentlich schneller „zugehen“ als größere. Oft ist die Angina Pectoris nicht das erste Symptom dieser Problematik, Potenzstörungen gehen der Herzsymptomatik oft um Jahre voraus (die Arterien am Penis sind noch etwas kleiner als die Herzkranzgefäße), werden aber leider zu selten als Warnsymptome ernst- bzw. wahrgenommen.

Über das Herz

Das Herz versorgt den Körper mit Blut. In Situationen mit erhöhtem Bedarf wird dieser durch eine Steigerung der Schlagfrequenz und damit einhergehende Steigerung des ausgeworfenen Blutvolumens pro Zeiteinheit gedeckt. Logischerweise braucht das Herz für die zu leistende Mehrarbeit ebenfalls mehr Sauerstoff und Energieträger. Eine Verengung der das Herz versorgenden Blutgefäße wirkt sich in dieser Situation sehr ungünstig aus.

Das sog. Hagen-Poiseuillsche Gesetz beschreibt Widerstände und Stromstärke von Flüssigkeiten in Röhren und kann in abgewandelter Form auch auf Blutgefäße und Blut angewandt werden. Vereinfacht gesagt beschreibt dieses Gesetz den Umstand, dass der Widerstand eines Gefäßes umgekehrt proportional zur 4. Potenz des Gefäßradius r verhält. Bei einem Gefäßradius von 5mm würde demnach eine Verkleinerung des Radius des Gefäßes um 1mm einen Anstieg des Wiederstandes um das 2,44 fache bewirken.

Da der Herzmuskel fast keine Reserven bzw. Mechanismen zur Steigerung seiner Durchblutung besitzt kommt es bei erhöhtem Bedarf und arteriosklerotisch verengten Blutgefäßen schnell zu einer kritischen Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff. Um einer weiteren möglicherweise irreversiblen Schädigung des Herzens vorzubeugen zwingt der Körper durch Aussenden starker Schmerzsignale Betroffene zur Ruhe und beendet damit im Idealfall das Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und -bedarf. Nochmal gut gegangen!

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Prinzmetal-Angina

Eine sehr seltene Form ist die sog. „Prinzmetal-Angina“ bei welcher ein „Gefäßspasmus“ (Krampf der Blutgefäße) am Herzen zu einer temporären Minderdruchblutung des Herzmuskels führt und so die Symptome der Angina Pectoris auslöst. Diese Anfälle treten meist morgens auf und sind nicht mit körperlichen oder seelischen Belastungen verbunden. Betroffene haben das typische Herzinafarktalter (ca. ab 60) meist noch nicht erreicht.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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