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Angina Pectoris Therapie

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Angina Pectoris Therapie

Das Schlimmste verhindern

Vorbeugung ist natürlich wieder einmal die beste Therapie. Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung bei Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum stellen die beste Prophylaxe der Angina Pectoris dar. Ist die Schädigung der Herzkranzgefäße bereits eingetreten hilft eine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten natürlich ebenfalls. Auch wenn sie die Erkrankung nicht mehr rückgängig machen, verlangsamen diese Maßnahmen doch deren Voranschreiten oder halten es sogar ganz auf.

Die Therapie unterscheidet sich je nachdem ob die Angina Pectoris stabil oder instabil ist:

Stabile Angina Pectoris

  • im Anfall körperliche Schonung
  • Nitroglycerin (bewirkt eine Weitstellung der Blutgefäße) Nebenwirkungen: Kopfschmerz, Gesichtsröte, Blutdruckabfall
  • Betablocker (schützen das Herz vor hohen Schlagfrequenzen und damit einer drohenden Unterversorgung mit Sauerstoff) Nebenwirkungen: Müdigkeit, Depression, erektile Dysfunktion, Asthmaanfälle, Herzrhythmusstörungen
  • Calciumantagonisten (entlastet das Herz, Sauerstoffbedarf und Blutdruck sinken) Nebenwirkungen: Schwellung der Beine, allergische Reaktionen, Schwindel, Kopfschmerz, Impotenz

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Instabile Angina Pectoris

Schreitet die Erkrankung fort, steht die Gefahr eines akuten Herzinfarktes im Raum oder handelt es sich um den ersten Anfall, wird versucht, mittel PTCA das fast-verschlossene Gefäß zu erweitern und eine Gefäßprothese /-schiene einzusetzen (sog. „Stent“). Alternativ kann auch noch eine Bypass-Operation angestrebt werden. Beim erstmaligen Auftreten der Symptome besteht die Therapie des Notarztes im Wesentlichen in der Gabe von Nitroglycerin und Sauerstoff.

Eine umfassende Therapie sollte natürlich immer auch die Ursache einer Erkrankung mit behandeln und sich nicht nur auf die Symptome konzentrieren. Eine Einstellung von krankhaft veränderten Blutwerten wie Blutzucker oder Cholesterin sollte unbedingt behandelt werden. In erster Linie mit einer Umstellung der Lebensweise, wenn das nicht ausreichen sollte kann auch eine medikamentöse Beeinflussung dieser Parameter nötig werden.

Link- und Buchtipps:
  • www.herzstiftung.de Link
  • www.herzberatung.de www.herzberatung.de
  • Prof.Dr.med. Harald Klepzig, Dr.med.Eve-Brigitte Klepzig : „Der große Trias-Ratgeber Herzerkrankungen“ Herausgeber: Deutsche Herzstiftung e.V.
Quellen:
  • Dill et al.: „Duale Reihe Innere Medizin“ (2. Auflage 2009) Thieme Verlag
  • Gerd Herold et al.: „Innere Medizin 2010“

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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