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Angina Pectoris Diagnose

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Angina Pectoris Diagnose

Herzschmerz

Die Angina Pectoris ist eine der häufigsten Gründe für eine Krankenhauseinweisung in Deutschland. Das Risikoprofil (übergewichtige Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes mellitus als Vorerkrankungen) sowie die typische Symptomatik weisen dem Notarzt oft schon den Weg, man sagt die Diagnose wird „klinisch“ (ohne technische Hilfsmittel) gestellt. Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen Angina Pectoris und Herzinfarkt, also die Antwort ob es noch fünf vor zwölf oder schon Mitternacht ist. Der Notarzt wird (bei ausreichend hohem Blutdruck) zwei Hübe Nitroglycerin unter die Zunge des Patienten sprühen. Primär hat das natürlich das Ziel, die Beschwerden des Betroffenen zu lindern. Tritt diese Linderung allerdings nicht ein, hat der Notarzt mit dieser Maßnahme gleich eine relativ sichere Unterscheidung zwischen Infarkt und Angina Pectoris getroffen. Infarktschmerzen reagieren nicht auf die Gabe von Nitroglycerin („nitrorefraktäre Schmerzen“), Schmerzen bei Angina pectoris lassen sich mit dieser Maßnahme zuverlässig ausschalten.

Eine neu aufgetretene oder in ihrer Intensität (Anfallshäufigkeit und -intensität) schwankende Angina Pectoris sollte grundsätzlich in einem Krankenhaus abgeklärt werden. Folgende Hilfsmittel kommen dabei zum Einsatz:

EKG

EKG

Das „Elektrokardiogramm“ zeichnet die Herzströme auf und stellt sie graphisch dar. Es erlaubt z.B. Aussagen über die Lokalisation des geschädigten Gefäßes oder eventuelle Begleiterkrankungen wie Herzrhythmusstörungen. Um einen Angina Pectoris-Anfall per EKG zu dokumentieren wird die Ableitung der Herzströme häufig mit einer Fahrt auf dem Ergometer kombiniert – „Belastungs-EKG“.

 

Labor–Infarkt

Labor–Infarkt

Die Untersuchungen des Blutes dienen zum Einen dem definitiven Ausschluss eines Infarktgeschehens und zum Anderen zur Einschätzung evtl. vorhandener Risikofaktoren wie Diabetes oder hohe Cholesterinwerte.

PTCA

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PTCA

„Percutane transluminale coronare Angiographie/-plastie“ Dieses Wortungetüm beschreibt das Einbringen eines Katheters in eine große Körperarterie, welcher dann unter röntgenologischer Kontrolle bis zum Herzen vorgeschoben wird. Dort angekommen wird Röntgenkontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt um eventuelle Engstellen sichtbar zu machen. Gleichzeitig haben die Ärzte die Option therapeutisch einzugreifen und die Engstellen zu erweitern oder eine Gefäßprothese zu implantieren.

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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