Anzeige
Anzeige
Sie kennen uns vielleicht auch aus:
Anzeige

Alzheimer Diagnose

Anzeige
Geschrieben von Dr. med. André Lauber , Arzt und Fachjournalist
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Alzheimer Diagnose

Mit dem Patienten sprechen

Die Leistungen des Gehirns lassen sich mit standardisierten Tests feststellen. Der Mini-Mental-Status-Test (MMST) und der Demenz-Detektions-Test (DemTect) dauern je 15 bis 30 Minuten.

Mit diesen Untersuchungen überprüft der Arzt anhand von Aufgaben die Merk-, Erinnerungs- und Rechenfähigkeit sowie Orientierung, Aufmerksamkeit und Sprache des Patienten. Erreicht der Betroffene eine bestimmte Punktzahl nicht, so besteht der Verdacht auf eine Demenzerkrankung.

Ob es sich bei der Demenz um die Alzheimer-Krankheit handelt, lässt sich mit diesen Tests jedoch nicht beweisen. Etwas genauer geben kompliziertere neuropsychologische Tests Auskunft, ob die Demenz durch Alzheimer verursacht wird: Dazu zählen:

  • "Consortium to Establish a Registry for Alzheimer’s Disease" (CERAD),
  • "Alzheimer‘s Disease Assessment Scale-cognitive Subscale" (ADAS-cog)
  • "Strukturiertes Interview für die Diagnose einer Demenz vom Alzheimer-Typ, der Multiinfarkt (oder vaskulären) Demenz und Demenzen anderer Ätiologie" (SIDAM).

Möglichst genaue Angaben einer gut informierten Bezugsperson sind von großer Bedeutung. So kann sich der Arzt ein möglichst genaues Bild vom Betroffenen machen und Vorerkrankungen in die Diagnose mit einbeziehen. Noch erhaltene soziale Fähigkeiten, wie Umgangsformen und die Kommunikationsfähigkeit, sowie praktische Fertigkeiten sind von Interesse, ebenso auftretende Unruhezustände, Aggressivität, Antriebsarmut, Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus, depressive Verstimmungen und Sinnestäuschungen.

Um die Alzheimer-Krankheit von sonstigen Formen der Demenz zu unterscheiden, kann eine Computer- (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRI) des Gehirns weiterhelfen. Die für Alzheimer typische Rückbildung der Gehirnmasse sieht man allerdings erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium.

Im frühen Stadium finden sich oft die krankhaft veränderten Eiweiße (Amyloid) in der Rückenmarksflüssigkeit (Liquordiagnostik). Gentests werden zur Diagnose der Alzheimer-Krankheit nicht empfohlen, da sie zu ungenau sind. Blut- und Herz-Kreislauf-Untersuchungen helfen, andere Ursachen der Demenz auszuschließen.

  • Alzheimer

    »Wie heißen Sie?« »Auguste.« »Familienname?« »Auguste.« »Wie heißt ihr Mann?« »Ich glaube… Auguste«. Ein Überblick über Alzheimer, die häufigste Form der Demenz.

    Weiterlesen
  • Alzheimer Ursachen

    Wie genau die Alzheimer-Krankheit entsteht, ist unbekannt. Man weiß jedoch, dass gewisse genetische Voraussetzungen ein Risiko für Alzheimer darstellen.

    Weiterlesen
  • Alzheimer Symptome

    Aufhorchen sollte man, wenn Vergesslichkeit zunimmt und mit der Zeit weitere Symptome dazukommen. Die Symptome der Alzheimer-Erkrankung hier erläutert.

    Weiterlesen

Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

Anzeige