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Akne Ursachen & Symptome

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Geschrieben von Redaktion
Zuletzt aktualisiert am 05.09.2013
Akne Ursachen & Symptome

Entstehung der Akne

Die Ursachen der Akne sind vielfältig. Die genauen Vorgänge bei ihrer Entstehung sind noch nicht abschließend erforscht.

Die Akne entsteht in den Hohlräumen der Talgdrüsenfollikel, die eine der Verbindungen der Haut mit der Außenwelt bilden. Um die Akne zu verstehen, ist der Aufbau dieser speziellen Follikel von Bedeutung: Ein Haar wächst in den Hohlraum des Talgdrüsenfollikels. Seitlich an dem Talgdrüsenfollikel befinden sich die Talgdrüsen, blumenkohlartige Auswüchse, die ihr Gemisch verschiedener Fette und Eiweiße in den Hohlraum des Talgdrüsenfollikels ergießen. Füllt das Kopfhaar den ähnlich aufgebauten Haarfollikel komplett aus, so nimmt das winzige, kaum sichtbare Haar des Talgdrüsenfollikels nur ein Zehntel des zur Verfügung stehenden Hohlraums ein – es gibt also viel Platz. Zusätzlich stößt das Innere des Hohlraums in seinem natürlichen Auf- und Abbauprozess kontinuierlich abgestorbene Zellen ab. In der gesunden Pore fließt dieses Gemisch aus abgestorbenen Zellen und vor allem Talg auf die Hautoberfläche ab, um Haare wie Haut zu schützen. Eine Überproduktion von abgestorbenen Zellen und Talg (Sebum) aber führt zur Bildung von zunächst winzig kleinen Mitessern, so genannten Mikrokomedonen. Diese können anwachsen und sich entzünden.

Mitesser als Auslöser der Akne

In der Medizin werden Mitesser „Komedonen“ genannt. Entzünden sich Mitesser, bilden sich Verdickungen der Haut (Papeln), deren Hohlräume durch Eiterbildung weiß oder gelblich erscheinen können – eine Pustel hat sich gebildet.

Untersuchungen von Komedonen zeigen sie als Gebilde aus abgestorbenen Zellen und Talg. Einlagerungen von Hautpigmenten (Melaninen) oder Fremdstoffen lassen den nach außen weisenden Teil oft dunkel erscheinen. In diesem von abgestorbenen Hornzellen umgebenen Zylinder siedeln Bakterien der Art Propionibacterium acnes. Während man früher glaubte, in diesen Bakterien die alleinigen Verursacher der Akne gefunden zu haben, sehen neuere Untersuchungen den Auslöser für den Akne-Entzündungsprozess ebenfalls in bestimmten Inhaltsstoffen des Talgs. Besonders die Arachidonsäure löst Entzündungen aus. Dass das Eindringen weiterer schädlicher Mikroorganismen in die Pore ihre Entzündung vorantreibt, ist unbestritten.

Akneauslösende Faktoren

Die Faktoren, die Akne auslösen können, sind ausgesprochen vielfältig. Von einer erblichen Anlage (genetischen Disposition) wird ausgegangen. Bekannt ist zudem, dass ein Übermaß an bestimmten Stoffen zu Akne führt. Hierzu gehören etwa Produkte aus Erdöl, die bei den Betroffenen wie Arbeitern auf Ölfeldern, in Öl-Raffinerien, im Straßenbau oder bei Dachdeckern die so genannte Erdöl-Akne oder die Teer- und Pech-Akne auslösen. Elemente aus der chemischen Gruppe der Halogene, besonders Chlor und Chlorgruppen enthaltende Dioxine (polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane), führen zur Chlor-Akne. Selbst Medikamente können Akne auslösen. Hierzu zählen manche Psychopharmaka und Neuroleptika, einige Antibiotika, Mittel aus der Krebsbekämpfung (Onkologika) und sogar die Vitamine B 2, B 6 und B 12.

Auch verschiedene Hautpflegemittel können zur Kosmetik-Akne führen und gelten damit als komedogen.

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, aber auch enge, luftundurchlässige Kleidung bei stark schwitzenden Menschen führen zur Tropen- oder Mallorca-Akne, und die Einnahme von männlichen Hormonen, etwa zum Muskelaufbau, löst die so genannte Body-Builder-Akne aus.

Diesen Akne-Formen ist gemeinsam, dass die Symptome abklingen, wenn die Auslöser abgeschaltet werden. Bei der Chlor-Akne allerdings ist bekannt, dass die Symptome bis über 40 Jahre nach der auslösenden Vergiftung anhalten können.

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Männliche Sexualhormone in der Akne-Entstehung

Androgene sind Sexualhormone, die für die Ausprägung von männlichen Geschlechtsmerkmalen verantwortlich sind. Wie Männer produzieren auch Frauen Androgene. Frauen produzieren Androgene in ihrer Nebennierenrinde und den Eierstöcken, allerdings in geringerem Maß als Männer. Bewiesen ist, dass die Funktion der Talgdrüse von Androgenen gesteuert wird. Androgene beeinflussen die Größe der Talgdrüse und die Menge der Talgausschüttung.

Bei Säuglingen, die mit Acne neonatum auf die Welt kommen, liegen oft bereits in der Familie Störungen im Androgenhaushalt vor (Hyperandrogenismus). Die meisten Aknefälle treten in der Pubertät auf, wenn sich der gesamte Hormonhaushalt umstellt. Aknepatienten haben allerdings selten einen deutlich erhöhten Androgenspiegel im Blut. Nachgewiesen werden konnte jedoch, dass die von Akne befallenen Hautpartien eine höhere Dichte an Androgenrezeptoren besitzen.

Die Poren sind vergrößert, und ihre blumenkohlartigen Talgdrüsen weisen oft mehr Talg produzierende Läppchen auf als die von gesunden Menschen. Somit ist die Talgproduktion bei Aknepatienten erhöht (Seborrhoea). Außerdem weicht die Zusammensetzung des Talgs oft von der gesunder Talgdrüsen ab. Durch Untersuchungen eineiiger Zwillinge konnte gezeigt werden, dass beide die gleiche Zusammensetzung des Talgs produzieren, diese Talg-Synthese also anlagebedingt, genetisch, ist.

  • Diagnose

    Die menschliche Gesichtshaut hat etwa 800 Talgdrüsen pro Quadratzentimeter, und die Schwere der Akne ergibt sich aus der Anzahl der betroffenen Poren.

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  • Therapie

    Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft empfiehlt Ärztinnen und Ärzten die Verschreibung verschiedener Medikamente zur äußerlichen und zur innerlichen Anwendung.

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  • Pflanzliche Wirkstoffe

    Echte Kamille, Klette aber auch Linolsäure können helfen das Hautbild zu verbessern. Aber auch die Hefe ist ein sehr häufig angewandtes Heilmittel.

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Diese Anzeige wird von der Redaktion gepflegt. Hier werden pflanzliche Wirkstoffe angezeigt, die naturheilkundlich oder laut Schulmedizin bei diesem Krankheitsbild angewandt werden können. Die Angaben können teilweise noch nicht vollständig sein. Die Wirkstoffe können sich in der Extrakt-Form und in der Herstellung unterscheiden. Jegliche verfügbaren Informationen dienen auf DocJones.de dienen der Erstinformation und werden insbesondere nicht von approbierten Ärzten auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Sie können daher eine fachmedizinische Diagnose und/oder Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen.

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