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Farben und Düfte gegen den Winterblues

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Es ist kühl, ungemütlich und ständig dunkel: Zur Winterzeit fällt es an manchen Tagen schwer, uns im Alltag die gute Laune zu bewahren. Viele Menschen geraten in dieser Zeit in andauernde Stimmungstiefs, die vereinzelt zu einer handfesten Winterdepression führen können. Dabei ist der Wechsel der Jahreszeiten eine grundsätzlich positive Sache: Die Natur braucht diesen Rhythmus für gesundes Wachstum und geregelte Vegetations- und Lebensphasen. Nicht nur die Pflanzenwelt, auch die Tiere und schließlich wir Menschen wurden über Jahrhunderte davon geprägt und darauf ausgerichtet.

Wir kennen es von Bären, Igeln und vielen anderen Vierbeinern: Wenn die Tage kürzer werden, schaltet ihr Stoffwechsel in den Wintermodus. Die Aktivitäten werden heruntergefahren und einige Tiere treten einen langen Winterschlaf an. So extrem reagieren wir Menschen zwar nicht, doch unsere herbstliche Müdigkeit und Antriebslosigkeit gehen auch auf diese ureigenen körperlichen Reaktionen zurück, bedingt durch körperchemische Mechanismen. Dabei sind es vor allem zwei Botenstoffe, die für den Winterblues verantwortlich sind:

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Melatonin

Melatonin wird in einer kleinen Drüse im Zwischenhirn gebildet, Zirbeldrüse oder Epiphyse genannt. Es ist verantwortlich für die Steuerung unseres Schlafrhythmus. Reduziert sich der Lichteinfall auf die Netzhaut, wird das Hormon Melatonin produziert, das uns schläfrig macht und unseren Antrieb lähmt.

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Serotonin

Serotonin ist als Glückshormon bekannt. Dieses Gewebshormon dient als Neurotransmitter und beeinflusst unsere Stimmung. Je mehr Serotonin da ist, desto wacher, aufgeregter und auch aggressionsbereiter sind wir. Fehlen Reize von außen, zum Beispiel in Form von Licht, Geruch, Geräuschen, so wird weniger Serotonin produziert. Die Folge: Schläfrigkeit, Antriebslosigkeit – der Winterblues hat uns wieder.

Wollen wir also dem winterlichen Stimmungstief den Kampf ansagen, dann können wir den Winterblues ganz wunderbar mit seinen eigenen Waffen bekämpfen: Melatonin und Serotonin. Es gilt, für entsprechende Reize zu sorgen, durch die beide Botenstoffe gesteuert werden. Ärzte und Therapeuten greifen bei schweren Formen der Winterdepression schon längst auf Lichttherapien zurück, um den Mangel an Tageslicht auszugleichen. Gegen den Winterblues und um die Stimmung anzuheben, muss man sich aber nicht gleich in professionelle Behandlung begeben. Regelmäßige Spaziergänge, bei denen man sich im Winter so viel wie möglich dem Tageslicht aussetzt, geben trüben Gemütern bereits Aufschwung.

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Winterblues ade!

Versuchen Sie es doch einfach einmal mit regelmäßigen Spaziergängen. Gegen depressive Verstimmungen hilft Johanniskraut. Oder geben Sie verschiedenen Farben und Düften eine Chance, die Ihrem Hormonsystem unter die Arme greifen.

Als pflanzliches Heilmittel gegen depressive Stimmungen ist das Johanniskraut schon seit Generationen sehr beliebt. Es wird von der Kommission E des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte offiziell zur Behandlung von depressiven Verstimmungszuständen empfohlen. Johanniskraut-Extrakt ist in Form von Kapseln oder als Tinktur erhältlich, Sie können sich aber auch einen Tee aus Johanniskraut zubereiten. Eine Stimmungsverbesserung stellt sich allerdings selten sofort nach einer Tasse Tee ein, Sie sollten die Behandlung mit der Heilpflanze über einige Wochen durchführen.

Und dann gibt es noch zwei einfache Möglichkeiten, der schlechten Laune ein Schnippchen zu schlagen und für positive Stimmung zu sorgen: Benutzen Sie Farben und Düfte, um Ihrem Hormonsystem unter die Arme zu greifen. Über Auge und Nase können Sie es gezielt beeinflussen und sich ganz sanft, wie im Vorbeigehen, selbst aus dem Stimmungstief holen.

 
Geschrieben von Redaktion am 22.01.2014

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