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Blähungen – Vorbeugen und Heilen

Wenn in der Medizin von Flatulenz die Rede ist, dann handelt es sich um Blähungen oder Winde, die durch Gase im Magen-Darmbereich entstehen. Wenn diese Gase auf normalen Weg über den Darm entweichen können, verursachen sie in der Regel keine Schmerzen. Schmerzhaft werden Blähungen erst, wenn diese festsitzen und dadurch Krämpfe verursachen. Ein versehentlicher Pups in der Öffentlichkeit ist zwar peinlich, aber durchaus menschlich. Diese Darmgase entstehen während des Verdauungsvorganges, der durchaus bis zu 42 Stunden andauern kann. Der größte Teil dieser Gase geht in den Blutkreislauf über und wird über die Lungen ausgeschieden. Besteht aber ein Gasüberschuss, dann suchen sich die Gase den Weg über den Darm.

Verdauungsbeschwerden
einfach behandeln
Ursache
Verantwortlich für einen Gasüberschuss kann die Nahrungszusammensetzung sein, auch hastiges Essen mit Luftschlucken kann eine Ursache sein, ebenso Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zu diesen zählt unter anderem die Laktoseintoleranz. Einige Nahrungsmittel sind bekannt dafür, dass sie Blähungen verursachen, hierzu gehören z.B. Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Eier und Sauerkraut

Neigt man zu Blähungen, sollte man auf diese Nahrungsmittel verzichten. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit lässt sich durch eine entsprechende Untersuchung schnell diagnostizieren.

Therapie
Langsam essen
Kümmel
Dill
Fenchel
Gegen das Luftschlucken hilft, langsam zu essen und die Nahrung gut zu kauen.
Entstehen trotzdem Blähungen, können verschiedene Heilkräuter Linderung verschaffen.
Besonders Gewürzsamen wie Kümmel, Dill und Fenchel sind bekannte blähungslindernde
Heilmittel, die in Form von Tee genossen werden können.
Zubereitung
Samen in einem
Mörser zerrieben
Mit heißem
Wasser übergießen
10 Minuten
ziehen lassen
Genießen
Die Samen werden zuvor mit einem Mörser zerrieben, damit die wertvollen ätherischen Öle in den
Tee übergehen können. Die zerstoßenen Samen werden mit heißem Wasser übergossen und
10 Minuten ziehen gelassen. Diesen Tee sollte man bei Bedarf oder zu den Mahlzeiten trinken.
Oft ist es auch hilfreich, Speisen mit diesen Gewürzsamen zu würzen. So beispielsweise den
Zwiebelkuchen mit Kümmel.
Geschrieben von Redaktion am 11.04.2013

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