7 Tipps für Reisen mit Kindern

Wenn es mit Kindern auf Reisen geht, gibt es Einiges zu beachten. Kinder sind Abenteurer, Entdecker und Forscher – schmutzige Kleidung, Schrammen und blaue Flecken gehören einfach dazu. Neben Trostpflaster ist daher eine Reiseapotheke ein Muss für die Reisetasche – für die kleinen Wehwehchen, aber auch für Fieber und Co. Am besten erstellen Sie sich vor dem Urlaub eine Checkliste mit all den Sachen zusammen, die Sie für Ihr Kind brauchen, um auch nichts zu vergessen. Denn im Ausland ist es gar nicht so einfach, an Fieber- oder Durchfallmittel zu gelangen. Daneben geben wir Tipps für die Fahrt und erholsame Nächte – auch für die Eltern.

  • 1
    Autofahren ohne Langeweile
    Kinder können oft nicht abschätzen, wie lange eine Fahrt zum Urlaubsziel dauert. Fragen wie: „Wann sind wir endlich da?“, strapazieren schon mal die Nerven der Eltern, besonders denjenigen, der fahren muss. Daher sollte für die Fahrt Einiges bereit liegen, was die Langeweile vertreiben kann. Ein Malbuch, Reisespiele, ein Hörspiel oder auch das geliebte Kuscheltier können für Abwechslung sorgen. Mit Kindern sollten zudem einige Pausen eingelegt werden, in denen die Kinder sich kurz austoben können und in Ruhe etwas essen. Vermeiden Sie bei empfindlichen Kindern Milchprodukte, die zu Übelkeit führen könnten.
  • 2
    Auch im Urlaub durchschlafen
    In fremden Betten zu schlafen, fällt schon Erwachsenen nicht leicht. Das Kissen ist anders, die Bettwäsche hat einen fremden Geruch und überhaupt sieht alles anders aus. Kinder fühlen sich wohler, wenn sie im eigenen Bettchen schlafen können. Für kleine Kinder gibt es klappbare Reisebetten, die im Urlaub auch kurzfristig als Laufstall genutzt werden können. Das Kind sollte sich aber schon vor den Urlaub an das neue Bett gewöhnen können. Ist das Kind schon älter, kann es hilfreich sein, seine eigene Bettwäsche mitzunehmen. Natürlich darf auch das Kuscheltier nicht vergessen werden.
  • 3

      Erklären Sie Ihrem Kind die Gefahren
      Ein Urlaub an der Nordsee ist ideal für Familien. Stundenlang können Kinder im Sand spielen, Muscheln sammeln und in den Prielen planschen. Krabben, Garnelen und Quallen sind besonders interessant und werden ausgiebig erforscht. Befindet sich darunter eine Feuerqualle kann es viele Tränen geben. Denn das Berühren von Feuerquallen ist sehr schmerzhaft. Ist es einmal passiert, dann hilft nur das Kühlen mit Sand oder mit einer kühlenden Salbe. Daher ist es sinnvoll, dem Kind Feuerquallen zu zeigen oder zu beschreiben.Scharfe Muscheln hingegen können Schnitte an den Füßen verursachen. Deswegen gehört bei einem Strandbesuch eine antiseptische Salbe und Pflaster mit in die Strandtasche. Jede Region birgt andere Verletzungsmöglichkeiten. Erkundigen Sie sich vorher und bereiten Sie sich entsprechend vor.
    • 4
      Insektenstiche vorbeugen und behandeln
      Stiche von Mücken, Bienen, Bremsen oder Wespen kommen im Sommer häufiger vor. Die Stichstelle schwillt an und juckt. Wird daran gekratzt, kann sich die Hautregion entzünden. In Apotheken sind Anti-Insekten-Sprays oder Cremes erhältlich, die Stechinsekten vertreiben. Mückenstiche sind in der Regel harmlos. Wenn die frische Einstichstelle mit etwas Propolis-Tinktur benetzt wird, kann die Schwellung verhindert und der Juckreiz gelindert werden. Das soll auch bei anderen Insektenstichen helfen. Hat man diese Tinktur nicht zur Hand, kann auch ein Salz-Wasser-Brei hilfreich sein, der auf die Stichstelle aufgetragen wird.

      Bienen und Wespen werden gern von süßen Getränken angelockt. Geben Sie Ihrem Kind daher nur verschlossenen Getränkebecher mit Strohhalm. So wird verhindert, dass das Kind aus Versehen ein Stechinsekt verschluckt. Kuchen und Eis sollte ihr Kind, je nach Alter, nur unter Aufsicht essen. Wird das Kind dennoch einmal im Mundraum gestochen, geben Sie ihm etwas Salz auf die Zunge, um die Schwellung zu reduzieren. Rufen Sie gleichzeitig einen Krankenwagen. Die Notrufnummer sollten Sie deswegen schon vor dem Urlaub recherchieren. Auch wenn es in dem Moment sinnvoll erscheint, sollten Sie nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Die Krankenwagenfahrer sind ortskundig und daher schneller zur Stelle.
  • 5

      Die Reiseapotheke für Kinder
      Ganz wichtig: Vergessen Sie den Impfpass nicht, sowie die Auslandskrankenkassen-Karte. In einigen Ländern müssen die Kosten vor Ort bezahlt werden. Diese werden dann aber später von der Krankenkasse erstattet.
      • Fieberthermometer
      • Fieber-/Schmerzmittel
      • Medikament gegen Erbrechen
      • Medikament gegen Durchfall
      • Antiseptische Salbe
      • Pflaster und Verbandszeug
      • Eventuell Hustensaft
      • Sonnenschutzcreme
    • 6
      Fremde Nahrungsmittel
      Kleine Kinder haben noch einen empfindlichen Magen. So kann selbst das Leitungswasser oder fremde Speisen zu Durchfall führen. Je nachdem in welchem Land Sie Urlaub machen, kann es sinnvoll sein, Ihrem Kind nur kohlesäurefreies Mineralwasser aus Flaschen zu Trinken zu geben. Benötigen Sie für Ihr Kind noch Babymilch für das Fläschchen, Babybrei und Babykost aus Gläschen, so sollten Sie diese Lebensmittel für den gesamten Urlaub mitnehmen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die gewohnten Produkte dort in den Lebensmittelläden zu finden sind.
    • 7
      Machen Sie eine Checkliste
      Wenn Sie vorher in Ruhe eine Checkliste anfertigen, können Sie sicher gehen auch nichts zu vergessen. Neben Kleidung, Reisebett, Kuscheltier, Pflegeprodukte und Reiseapotheke benötigt Ihr Kind auch im Urlaub Spielzeug. Eventuell können Sie auch Sicherheitsprodukte wie Türstopper, Kühlschranksicherung und Steckdosensicherungen mitnehmen. Inspizieren Sie das Urlaubsdomizil nach möglichen Gefahrenquellen wie Lampen über/neben dem Bett, Tischdecken auf dem Tisch oder giftige Zimmer-/Gartenpflanzen. Dann wissen Sie gleich, worauf Sie besonders achten müssen oder was sie direkt für die Urlaubszeit verändern können.
  • Geschrieben von Redaktion am 11.05.2011
    Entschlacken – Fit und gesund in den Sommer

    Entschlacken – Fit und gesund in den Sommer

    Ungesunde Ernährung und Genussgifte hinterlassen im Körper ihre Spuren und können die Gesundheit beeinträchtigen. Schlacken und Gifte lagern sich in lebenswichtigen Organen ab. Entschlacken bedeutet, den Körper von diesem unnötigen Ballast zu befreien.

    Sommerzeit ist Badezeit –  Schwimmen in natürlichen und künstlichen Gewässern

    Sommerzeit ist Badezeit – Schwimmen in natürlichen und künstlichen Gewässern

    Bei hochsommerlichen Temperaturen lockt das kühle Nass, denn darin lässt es sich herrlich aushalten. Ob im Freibad, Swimmingpool, Fluss,  am See, Meer oder Baggersee – jedes Gewässer bietet die willkommene Erfrischung. Doch je nach Art des Gewässers lauern verschiedene Gefahren, daher sollte jeder die Baderegeln kennen.

    Sommer, Sonne, Sonnenschein

    Sommer, Sonne, Sonnenschein

    Die Sonne ist für Mensch, Tier und Pflanze gleichermaßen lebenswichtig und doch gibt es auch die Schattenseite der Sonne, die gesundheitlichen Schäden durch übermäßige UV-Strahlung. Weit verbreitet ist die Annahme, dass eine Rötung der Haut durch das Sonnenbaden später in Bräune umgewandelt wird.