Sommer, Sonne, Sonnenschein

Die Sonne ist für Mensch, Tier und Pflanze gleichermaßen lebenswichtig und doch gibt es auch die Schattenseite der Sonne, nämlich die gesundheitlichen Schäden durch übermäßige UV-Strahlung.

Die Gefahren beim Sonnenbaden, Schwimmen oder anderen Aktivitäten im Freien werden oft unterschätzt. Sonnenbrand und Sonnenstich sind die häufigsten Beschwerden im Sommer, die durch einfache Maßnahmen vermieden werden können. Insbesondere Kinder sind gefährdet und bedürfen vorzugsweise Achtsamkeit der Eltern, denn ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch maßgeblich für die Entstehung von Hautkrebs verantwortlich.

Sonnenbrand und seine Folgen

Weit verbreitet ist die Annahme, dass eine Rötung der Haut durch das Sonnenbaden später in Bräune umgewandelt wird. Dies ist ein Irrglaube, denn bei der Rötung handelt es sich bereits um einen entzündlichen Prozess der Haut. Die Gefäße werden erweitert, die Durchblutung erhöht, was optisch als gerötete Haut zu erkennen ist.

Der Hautarzt klassifiziert einen Sonnenbrand in fünf Klassen – vom leichten bis schweren Sonnenbrand. Bei einem leichten Sonnenbrand ist die Haut gerötet und fühlt sich warm an.

Bei stärkeren Sonnenbränden kann es zu einer Blasenbildung kommen, die durch Austritt von Flüssigkeit ins das Gewebe hervorgerufen wird. Die Haut wird druckempfindlich und schält sich oft nach einigen Tagen. Hauptverursacher eines Sonnenbrandes sind die UVB-Strahlen, die ultravioletten Anteile der Sonnenstrahlung. Diese kommen nicht nur in der Sonnenstrahlung vor, sondern auch in der künstlichen UV-Strahlung einer Sonnenbank. Jedoch können auch UVA-Strahlen in hohen Dosen einen Sonnenbrand verursachen.

Jegliche zu hohe Dosis UV-Strahlung kann zu DNA-Schäden und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Das heißt, mit jedem Sonnenbrand erhöht sich die Gefahr an Hautkrebs zu erkranken. Zudem führen ausgiebiges Sonnenbaden sowie ständige Solarienbesuche zu einer frühzeitigen Hautalterung.

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Geschrieben von Redaktion am 20.04.2011
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