Wenn’s draußen kalt ist: Ab in die Sauna

Sauna – schon das Wort allein lässt so manchem einen wohligen Schauer über den Rücken laufen. Nicht nur im Winter findet man in der Sauna Entspannung und auch über das reine Wohlfühlprogramm hinaus ist das Wechselbad von Hitze und Abkühlung zu empfehlen. Der gesundheitliche Nutzen ist unbestritten und wer regelmäßig sauniert, stärkt damit sein Immunsystem, entspannt den Muskelapparat und die Psyche. Eigentlich müssten wir unsere Überschrift also erweitern: Wenn’s draußen kalt ist: Ab in die Sauna (aber der Kenner genießt die Wohltat auch im Sommer!)

Ein gelegentlicher Saunabesuch, etwa im Rahmen eines Wellnesswochenendes, ist eine angenehme Art, sich selbst etwas zu gönnen. Vielleicht haben Sie ja auch einen Gutschein geschenkt bekommen? Dann genießen Sie die Stunden und entspannen Sie!

Um allerdings einen dauerhaften Nutzen aus dem Saunieren zu ziehen, den Körper vor Erkältungskrankheiten zu schützen und den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen, ist ein regelmäßiger Besuch aber Bedingung. Einmal die Woche sollten Sie ungefähr drei Stunden für jeweils drei Saunagänge reservieren, um optimal zu saunieren. Der gezielte Wechsel zwischen heiß und kalt ist es, der dabei für das bekannte „Abhärten“ sorgt und den Körper fit macht, Temperaturwechsel ohne Probleme wegzustecken. Der Kreislauf wird gestärkt und auch viele Menschen mit dermatologischen Erkrankungen und sehr trockener Haut berichten von Verbesserungen durch die Anregung der Durchblutung und Aktivierung der Drüsen.

  • Um dem Saunabaden mit Haut und Haaren zu verfallen, genügt meist schon ein einziger Schnupperbesuch in einer öffentlichen Saunalandschaft. Wer bisher noch nie in der Sauna war, ist oft unsicher, was es zu beachten gilt, welche gesundheitlichen und welche Verhaltensregeln man beachten sollte. Wir haben die wichtigsten Infos im Überblick für Sie zusammengestellt.
  • Was den Finnen und Schweden die heiße und trockene Sauna, ist den Türken das Hamam mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit. Beim Begriff Banja leuchten die Augen russischer Saunafreunde und auch Biosauna oder Infrarotsauna sind im Wellnessbereich mittlerweile beliebt und verbreitet. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Spielarten des heißen Vergnügens vor.
  • Der forcierte Wechsel zwischen heiß und kalt ist es, der für das bekannte „Abhärten“ sorgt und den Körper fit macht, Temperaturwechsel leichter wegzustecken. Der Kreislauf wird gestärkt und viele Menschen mit Hauterkrankungen und sehr trockener Haut berichten ebenfalls von Verbesserungen. Doch was geschieht eigentlich im Körper während der Sauna, was ruft diese positiven Auswirkungen hervor?
  • Für regelmäßige Besucher ist der Aufguss das absolute Highlight des Saunavergnügens. Wasser wird auf heiße Steine gegossen und verdampft mit lautem Zischen. Ein paar Tropfen ätherische Öle im Aufgusswasser genügen und je nach Vorliebe und gewünschter Wirkung können Sie Ihr Aroma auswählen.
Geschrieben von Redaktion am 13.09.2012

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