Die Nase – Allrounder mit wichtigen Aufgaben

Die Nase – ein Organ mit vielen Aufgaben. Sie ist Atmungsorgan, Riechorgan, Partikelfilter, Lebensmitteltester, Partnervermittler und Warnmelder. Die Nase ist erstaunlich vielbegabt und doch nehmen wir Menschen die Nase erst dann bewusst wahr, wenn ihre Funktionen durch eine Erkrankung eingeschränkt sind.
Die Nase als Atmungsorgan und Partikelfilter
Die Nase macht es möglich, dass durch den geschlossenen Mund geatmet werden kann, da sie hinter dem Nasenraum an die Luft- und Speiseröhre angebunden ist. Bei der Nasenatmung wird die Atemluft erwärmt und angefeuchtet. Partikel werden durch die Nasen- und Flimmerhärchen abgefangen und durch das Niesen gewöhnlich wieder ausgestoßen. Da die Nase auch mit der Speiseröhre verbunden ist, kann über sie eine künstliche Ernährung mittels einer Ernährungssonde durchgeführt werden.
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Der Sitz des Riechorgans der Nase nennt sich Regio olfactoria. Der Geruchssinn ist bereits bei der Geburt voll entwickelt. Interessant ist, dass sich das Geruchssystem alle 60 Tage erneuert, in dem alte Zellen absterben und neue gebildet werden.
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Die Ursache eines Schnupfens (Rhinitis) ist zumeist eine Erkältung oder eine allergische Reaktion. Der gewöhnliche Schnupfen ist meist eine harmlose Infektion, die durch verschiedene Viren ausgelöst werden kann.
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Adlernase, Hakennase, Rotznase, Stupsnase, Himmelfahrtsnase, Zinken, Stinkenase – die Nase bekommt so einige Namen verpasst, die entweder die Form beschreiben oder ihre Eigenschaft. Die Stinkenase ist jedoch eine Erkrankung, die in der Medizin als Rhinitis atrophicans bezeichnet wird.


