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Zubereitungstipps für Wintergemüse

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Damit Vitamine, Mineralstoffe und knackige Konsistenz beim Zubereiten erhalten bleiben, sollten Sie Kohl und Wurzelgemüse lieber feiner schneiden und nur kurz dünsten als sie zu lange zu garen. Auch wenn durch das Kochen ein beachtlicher Teil des Vitamin C im Kohl erst freigesetzt wird, macht ein Übergaren dieses Plus wieder zunichte und der Vitamingehalt des Gemüses leidet deutlich.

Die blähende Wirkung und schwere Verdaulichkeit einiger Wintergemüse lässt den einen oder anderen beim Griff ins Gemüseregal zögern. Doch gegen Verdauungsprobleme ist so manches Kraut gewachsen, das wussten bereits die Generationen vor uns: Fenchel und Kümmel sind gut gegen Blähungen, wie es mancher noch aus der Zubereitung des Tees für Säuglinge kennt, wenn Dreimonatskoliken plagten: Ein paar aufgebrühte Kümmel- oder Fenchelsamen sorgten für Entspannung. Beim Zubereiten von Weißkohl oder Wirsingkohl lässt sich die krampflösende Wirkung von Kümmelöl oder Fenchelöl genauso nutzen, indem einfach einige getrocknete Samen zum Gemüse gegeben und mitgekocht werden.

Steckrüben-Kauftipp
Beim Kauf von Steckrüben sollten Sie lieber mehrere kleine Rüben auswählen als eine einzige große. So ist die Gefahr geringer, dass Sie mit holzigen Stellen rechnen müssen und brauchen nicht so dick zu schälen. Steckrüben auf keinen Fall zu lange garen, denn dann entwickeln sie einen unangenehmen kohlartigen Geschmack, den man besser vermeiden möchte.
 
Karotten-Kauftipp
Die Qualität von Karotten erkennen Sie an der Dicke des hellen Kernes: Je geringer sie ausfällt, desto besser, denn der Kern enthält weniger an gesundem Karotin. Karotten sind auch ideal für Rohkostsalate. Um Karotin und Vitamine zu erschließen, sollten Sie immer auf reichlich Öl bei der Zubereitung achten, da diese Inhaltsstoffe fettlöslich sind. Schälen müssen Sie Karotten nur selten, meist genügt es, sie abzuwaschen und die äußerste Schicht mit einer Gemüsebürste abzuraspeln.
 
Essig ins Kochwasser
Unangenehmer Geruch beim Zubereiten von Blumenkohl, Rosenkohl oder Weißkohl muss nicht sein. Ein Schuss Essig oder Zitronensaft im Kochwasser kann bereits helfen. Gegen modrigen Blumenkohlgeruch hilft ein Lorbeerblatt. Oder probieren Sie einen alten Hausfrauentrick: Einfach ein Stück Brotrinde mitkochen. Zur Vertreibung von lästigem Kohlgeruch hilft aufgekochtes Essigwasser. Den Topf einfach eine halbe Stunde stehen lassen, durchlüften und weg ist der Geruch. Übrigens behält auch Rotkohl durch den Essig seine schöne kräftige Farbe.
 
 
Geschrieben von Redaktion am 03.02.2014

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